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Neue Steuer in Kroatien?!
Die Kroatische Regierung stellt drastisch angehobene Steuern für neu gekaufte und importierte Yachten in Aussicht.
Es ist geplant eine der Yachtgröße angepasste
Steuer zwischen 13 und 70 (!) Prozent auf den Netto-Kaufpreis, also
noch ohne zugerechneter Mehrwertsteuer, zu erheben. Zusätzlich
wurde die Mehrwertsteuer erst kürzlich von 22 auf 23 Prozent
angehoben. Beide Steuern zusammengerechnet würden - wenn dieses
Gesetz wirklich verabschiedet wird - eine Yacht mit einem
"normalen" Anschaffungspreis von 100.000 Euro auf einen
Gesamt-Kaufpreis von schlappen 175.000 Euro katapultieren!
Boris Vukusic, Präsident der Kroatischen "Marine Manufacurers
Association", traf sich mit Regierungsvertretern zu dringenden
Gesprächen über dieses Vorhaben. Spannend wird es werden, denn man
befürchtet, dass es der Todesstoß für die kroatische
Bootsbauindustrie wird, und auch die Yacht-Importeure werden keine
Umsätze mehr generieren, wenn diese Vorschläge wirklich in die
Praxis umgesetzt werden.
Dieses Gesetz würde dann auch die Charterfirmen hart treffen, denn auch sie müssten diese hohen Steuern bei der Anschaffung neuer Yachten für ihre Flotten bezahlen. Umgelegt wird dies dann auf die Charterkunden, die sich auf deutlich steigende Charterpreise einstellen müssten. Man wird sehen...
SKS-Prüfungen jetzt in Slowenien
Auf Grund verschiedener Probleme wird es in der kommenden Saison keine SKS-Prüfungen mehr in Kroatien geben ...
– wir berichteten bereits darüber. Der Prüfungsausschuß Ausland des Deutschen Seglerverbandes wird die Praxisprüfungen nunmehr im slowenischen Portoroz abhalten. Für die Prüflinge heißt dies, dass sich auch die Kosten für die Abnahme der Prüfung ein wenig geändert haben. Insbesondere die anteiligen Reisekosten für die Prüfer – hier wurden nun 45 € pro Teilnehmer festgesetzt. Hinzu kommen die verschiedenen gebühren wie gehabt: Einschreibgebühr beim 2. Teil 3 €, Prüfungsgebühr 1. Teil incl. Zulassung 66,88 €, 2. Teil incl. Erteilung 66,53 €, bzw. Wiederholer müssen 40,13 € berappen. Zu bezahlen sind diese Beträge entweder an die Segelschule, bei der der Kurs belegt wurde, oder direkt an den Prüfungsausschuß Ausland von externen Prüflingen.
Wichtig dabei ist, dass die Anmeldung zusammen mit den gesamten Gebühren mindestens 14 Tage vor dem gewünschten Prüfungstermin bei Schule oder PA eingegangen sind. Der PA behält sich vor, eine Prüfung kurzfristig abzusagen oder zu verlegen. Der Teilnehmer hat dann lediglich Anspruch auf Rückerstattung von bereits bezahlten Prüfungsgebühren und ggf. bezahlter Reisekosten der Prüfer.
Geprüft wird in Portoroz jede Woche freitags und samstags ab 08:30 Uhr. Die erste Prüfung findet bereits am 19. März 2010 statt. www.pa-nbg.de
Side – wenig besucht, aber hübsch
Selimiye, wie dieses geschichtsträchtige Städtchen auch heißt, liegt etwa 35 Seemeilen östlich des türkischen Hafens Antalya, auf halbem Weg nach Alanya, wo grade eine neue Marina entsteht.
Die schmale Einfahrt in den kleinen Hafen ist befeuert. Im Innern legt man an der neu gebauten Betonpier an. Einige Muringleinen erleichtern das Manöver – sonst benutzt man das eigene Ankergeschirr. Doch Vorsicht: Durch die runde Hafenanlage ist Ankersalat vorprogrammiert. Auch liegt eine schwere Muringkette etwa parallel zur landseitigen Pier, in der sich der Anker verhaken kann. Am Ufer gibt es Strom- und Wasseranschlüsse an den kostenpflichtigen Liegeplätzen.
Gleich neben dem runden Hafenbecken ragen die Säulen einer großen antiken Tempelanlage in den Himmel. Überhaupt finden sich direkt in der Stadt Side jede Menge „Alte Steine“ zum Ankucken. Nur knapp einen Kilometer entfernt, direkt an der Hauptstraße, überragt eines der best-erhaltenen Amphitheater, das heute noch genutzt wird, ein weitläufiges Trümmerfeld.
Rund um den Hafen und in den Seitengassen gibt es jede Menge Restaurants und Tavernen. Im nahen Basar kann man hervorragend shoppen und Lederwaren, Hosen, T-Shirts, aber auch Goldschmuck, Teppiche und Schuhe preiswert erstehen – ein wenig Handeln lohnt!
Nach Side „verirren“ sich nur wenige Yachties, denn von den Charterbasen rund um Marmaris, Göcek und Fethiye ist die Distanz zu groß, so dass dieses Revier eher den Fahrtenseglern vorbehalten bleibt.
Kroatien-Forum im Web
In diesem Forum tauschen sich viele Kroatienfans über ihr Lieblingsland aus. Eine Vielzahl von interessanten Informationen findet sich auf den Webseiten.
Schon über die vielfältigen Anreisemöglichkeiten per Auto oder Flieger wird ausführlich berichtet – ebenso sind die Einreisebestimmungen, die medizinische Versorgung, und natürlich das Wetter ständige Themen.
Camper finden Informationen über geeignete Plätze, über Ferienwohnungen und Hotels wird referiert, und natürlich erzählen Bootsurlauber über Ankerplätze, Marinas, Angeln und Tauchen. Unterforen über Informationen über die einzelnen Regionen, über lohnende Ausflüge uns Sehenswürdigkeiten, und über weiterführende Literatur runden das Angebot dieser informativen Webseite ab.
„Ersttäter“, die zum ersten Mal Kroatien besuchen wollen, aber genauso auch Wiederholer, die das Land schon kennen, finden auf den Seiten immer wieder neue Einträge mit spannenden Themen und Diskussionen.
http://www.forum-kroatien.de/
Günstiger zur “boot” nach Düsseldorf
ADAC-Mitglieder können sich über 20% Rabatt auf die Eintrittskarte zur Bootsmesse in Düsseldorf freuen. Nur 12, statt 15 Euro, kostet das Tagesticket im Vorverkauf, nicht aber an der Tageskasse. Auch online können die ADAC-Mitglieder die Karten bestellen – sie kommen per Post direkt ins Haus (Versandgebühr 1 Euro).
Am Stand des Automobilclubs in Halle 14 können sich die Besucher über Wassersport und Wassertourismus beraten lassen, die kostenlosen gedruckten Länderinfos über den Mittelmeerraum mitnehmen, oder den Experten auf der Aktionsbühne in Halle 14 zuhören. Diese werden täglich über Wassersportthemen interessante Vorträge halten.
Die „boot“ ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. www.boot.de – www.adac.de
Neue Steuer in Griechenland
Der “World Cruising Club” hat eine Information über eine neue happige Steuer veröffentlicht, die alle Boote und Yachten betreffen wird, die sich länger als 40 Tage in Griechischen Gewässern aufhalten. Die Gebühr wird einmalig pro Jahr erhoben.
Die derzeitigen Gebühren werden für Motor- und Segelyachten unterschiedlich hoch angesetzt, und nach Yachtlänge gestaffelt:
Motoryachten über 10 Meter:
Die ersten 13
m
300 Euro pro Meter
Die nächsten 4 m
(14-17m)
550 Euro
Die nächsten 4 m
(18-21m)
800 Euro
Die nächsten 4 m
(22-25m)
1050 Euro
Über 26
m
1300 Euro jeweils pro Meter
Segelyachten über 15 Meter:
Bis 20
m
200 Euro pro Meter
Die nächsten 5 m
(21-25m)
400 Euro
Über 26
m
600 Euro jeweils pro Meter
Glücklicher Weise segeln die meisten Yachties auf Booten unter 15 Metern Länge, so dass sie, genauso wie die griechischen Charteryachten, davon nicht betroffen sind.
Die Regierung hatte allerdings angekündigt die aktuellen Preise nochmals zu überprüfen. Bleibt abzuwarten wann und wie dieses Gesetz von den Behörden umgesetzt wird...
Hier ist der Englische Text nachzulesen: http://www.noonsite.com/Noonsite/Members/val/R2009-10-26-1
Und hier der Griechische Gesetzestext vom 7.
August 2009 – am Ende dieses umfangreichen PDF-Dokuments befindet
sich die „Preisliste“:
http://www.mnec.gr/export/sites/mnec/el/nomothesia/law/Documents/3790-2009-143-A_2009_08_07.pdf
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