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Ionisches Meer
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Ionisches Meer - "Toscana-Feeling" in Griechenland

An der Westküste des griechischen Festlands reicht das Ionische Meer bis hinüber zum Italienischen Stiefel und schließt sich im Süden an die Adria an. Von Korfu im Norden bis zur Südspitze von Zakinthos sind es etwa 150 Seemeilen. Die Marina Gouvia in Korfu ist nicht nur die größte der Gegend, sondern sie hat sich besonders bei Mehrrumpfseglern einen guten Namen gemacht. Der sonst meist übliche 50-100-prozentige Zuschlag auf die Liegegebühren entfällt. Und so haben etwa 30 Multis ihren festen Liegeplatz in dieser per Flugzeug oder Fähre gut erreichbaren Marina. Alle Versorgungsmöglichkeiten sind vorhanden.

Im Fischereihafen direkt in Korfu Stadt ist immerhin ein Toiletten- und Duschcontainer aufgestellt worden. Wer sich zwischen den vielen Fischereifahrzeugen oder Ausflugsdampfern einen Liegeplatz ergattern konnte liegt hier kostenlos und nahe der Altstadt, wenn auch in einer schmierigen Hafenbrühe.

Einige Kilometer südlich von Korfu Stadt ist in Benitsai ein Yachthafen im Bau. Er liegt verkehrsgünstig nahe am Flughafen und wird Platz für etwa 200 Yachten haben.

Am Südende der Insel liegt der kleine Hafen Petriti. Die Mole worde zwar verlängert, um mehr Liegeplätze für Yachten anbieten zu können, aber die Ringwadenfischer mit ihren großen Fischkuttern beanspruchen den meisten Platz, so dass freies Ankern vor dem Hafen meist die bessere Wahl ist.

Nur etwa 3 Meilen östlich davon wurde beim Ort Lefkimmi ein Wellenbrecher aufgeschüttet, der ein bislang noch nicht ausgebaggertes Hafenbecken umspannt. Für ganz flachgehende Boote ist dieser Ort geeignet.

An der Südostküste von Korfu wurde ein Fährhafen gebaut. Hier legen die kleineren Autofähren an, die den Südteil der Insel mit Igoumenitsa am Festland verbinden.Versorgungsmöglichkeiten gibt es zwar nicht, aber einen leeren und kostenlosen Schutzhafen, der bei jedem Wetter angelaufen werden kann.

Etwa 15 Seemeilen nach Osten liegt der winzige Hafen von Sagiada. Ihn laufen nur wenige Yachten an, denn er liegt unmittelbar an der albanischen Grenze und die Hafenhandbücher weisen vermeintlich unzureichende Wassertiefen auf. Das Becken wurde inzwischen allerdings im östlichen Teil und in der Einfahrt gebaggert, so dass auch Yachten mit knapp 2 Meter Tiefgang in den Hafen fahren können. Für Katamarane ist die Einfahrt zu schmal. Die Fischtavernen rund um den Hafen sind hervorragend – die Shrimps groß, gut und preiswert!

Das neue Hafenbecken von Platarias verspricht sichere Liegeplätze am Festland und den Tavernen an der Wasserfront zusätzliche Gäste. Am bereits fertiggestellten Wellenbrecher können Yachten mit dem Buganker oder manchmal, wenn außerhalb der Saison genug Platz vorhanden ist, auch längsseits festmachen. Strom, Wasser, und auch Liegegebühren gibt es noch nicht.

Ähnlich ist die Situation nur wenige Meilen weiter südlich: Sivota war bisher bekannt für seine schöne Waterfront, gutes Essen, klasse Cocktails, und den benachbarten Club Robinson. Aber auch dafür, dass die großen Fähren, die den nahen Hafen Igoumenitsa ansteuern, zum Teil so beachtlichen Schwell an der ungeschützten Hafenmauer erzeugt haben, dass regelmäßig nicht gut verankerte Yachten mit ihrem Heck den Beton geküsst haben! Ein kleiner Yachthafen ist jetzt im Bau. Das neu gebaute Hafenbecken wird allerdings nur wenige Liegeplätze bieten. Die Marinagebäude sind fast fertig und warten auf die Eröffnung.

Auf der Insel Paxos, im Haupthafen Gaios, hat sich nur wenig getan. Die Anlegepier im Vorhafen ist zwar inzwischen betoniert, aber Strom gibt es immer noch nicht und Wasser wie Diesel werden immer noch per Tankwagen geliefert. In der Saison wird auch mal Liegegebühr kassiert.

Die Stadt Preveza liegt am Eingang zum Ambrakischen Golf und hatte schon vor einigen Jahren, nach Umgestaltung der Hafenpromenade zur Fußgängerzone, ihre Stadtmarina eröffnet. Auf der gegenüberliegenden Seite der Meerenge befinden sich nicht nur 3 Werften, die wegen ihrer recht günstigen Landliegeplätze für das Winterlager bekannt sind, sondern auch der Flugplatz „Anzio“ von Preveza, der die Häfen am griechischen Festland mit den Rest der Welt verbindet.

Darauf baut auch die nahe Stadt Lefkas. Hier wurde eine moderne Marina bereits fertig gestellt, die keine Wünsche offen lässt. Liegeplätze mit Muringleinen, Strom- und Wasseranschlüsse, Geschäfte in der Marina und natürlich im nahen Stadtzentrum, wo sämtliche Versorgungsmöglichkeiten bestehen. Ein interessanter Ausgangspunkt für Törns zu den südlichen Ionischen Inseln, denn dank des nahen Flugplatzes ist auch die Anreise recht einfach.

Phiscardo ist wohl einer der berühmtesten Hafenorte des Ionischen Meeres. So wundert es auch nicht, dass Liegeplätze vor der pitoresken Häuserfront in der Saison sehr rar sind und dass auch am nördlichen unbefestigten Ufer viele Yachten liegen. Ein leider nur kurzer Schwimmsteg brachte hier auch keine Besserung. Allerdings ist dies der einzige Platz, an dem Wasser und Stromanschlüsse vorhanden sind. Dafür wird dann auch Liegegeld erhoben.

Im Haupthafen der südlichsten Insel des Archipels, in Zakinthos, wird schon seit Jahren vom Bau einer Marina gesprochen. Bis jetzt können die wenigen Besucher-Yachten nur an der langen Pier liegen. Das hilfsbereite Marinapersonal sorgt für Wasser und Treibstoff.