Yachtcharter - Maritime Incentives & Events und meer
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© 2017 Yachtcharter - Maritime Incentives & Events und meer

 

Meer als eine Kreuzfahrt in Thailand - Teil 1

Ankern vor einem Hong

Voll im Trend: Crewed-Charter – Urlaub auf einer schicken Yacht mit Crew

 

Den weltberühmten James-Bond-Felsen im Blick – einen eisgekühlten Mojito in der Hand – und die vielen hektischen Tagestouristen auf dem Mini-Strand von Ko Phing, so heißt der Felsen auf Thai, mit Abstand herum wuseln sehen… das ist echter Luxus!

Die Yacht wurde vom Käpt´n hier vor der Insel vor Anker gelegt. Die Köchin/Hostess hatte den Cocktail fix gemixt, um dann in seine Pantry zurückzukehren, um das Mittagessen vorzubereiten.

Auf einer Yacht mit Crew ist das der gängige Service.

 

Mehr…

Angefangen hatte es so: Unsere Freunde wollten unbedingt eine gemeinsame Kreuzfahrt im Herbst mit uns unternehmen. Und sie beknieten uns doch mitzukommen. Wir als Segler lehnten eine solche (Tor-)Tour auf einem unpersönlichen Riesenschiff ab. Nach einiger Diskussion hin und her konnten wir unseren Freunden aber eine Crewed-Charter schmackhaft machen:

Die Frauen (und manchmal auch die Männer) müssen nicht kochen, spülen, putzen, Bettenmachen, waschen und servieren, sondern alle Gäste an Bord können sich zurücklehnen, entspannen und sich rundum bekochen und verwöhnen lassen von der Crew an Bord: Frühstück, Mittagessen, Kaffee am Nachmittag, Sundowner und Dinner ergeben eine Rundumverköstigung,  mindestens so gut und üppig wie auf einem großen Liner. Um die Schiffsführung muss ich mich (leider, oder auch zum Glück?!) nicht kümmern, denn dafür ist der Skipper da – allerdings kann und darf ich gerne mithelfen bei Manövern und Rudergehen. Ich bin auf einem Segelschiff, und die Freunde auf einem Mini-Kreuzfahrtschiff, das nur mit unserer kleinen Gruppe an Bord eine individuell planbare Mini-Kreuzfahrt in der Andaman-See unternimmt.

 

Thailand und Phuket als Abfahrtshafen haben wir in enger Absprache mit unserer erfahrenen Charteragentur DMCReisen.com ausgesucht, weil wir im Herbst ein warmes Tropenrevier besuchen wollten, weil Phuket gut und günstig per Flieger erreichbar ist, und weil uns das Land generell interessiert. Deshalb haben wir bei DMC im Anschluss an die Yachttour noch einige Tage in Bangkok und eine Woche Rundfahrt in Nord-Thailand mitgebucht. Hier werden wir Klöster, Dörfer, Märkte, Elefanten, Frauen mit „Giraffenhals“, die Brücke am Kwai, und das Goldene Dreieck am Mekong an der Grenze zu Laos und Myanmar besuchen.

 

Aber zuerst mal gehen wir Kreuzfahren – oder Segeln – je nach Sichtweise der Gäste halt.

In der modernen Ao Po Marina auf Phuket liegt unsere Wunschyacht frisch geputzt und schon verproviantiert am Steg. Das Taxi brauchte nur 20 Minuten vom Flughafen, und schon sind wir in der Marina, wo uns Mark Roy, der Sunsail-Stützpunktleiter begrüßt und an Bord geleitet, wo uns das Skipperpaar, unsere Crew, ein erfrischender Welcomedrink und kalte Handtücher zum Kühlen von innen und außen erwarten. Die Kabinen, jede mit Doppelbett, Schränken und separatem Bad und WC, sind schnell bezogen, und schon legt der Skipper ab, seine Partnerin hilft dabei mit Fender und Leinen.

Wir, die Gäste, kucken uns das Manöver vom Cockpit aus an, mit einem weiteren fruchtigen Cocktail in der Hand. Ich gestehe ja: Sonst bin ich selber immer der Skipper, und mein Platz ist sonst immer am Steuerstand… Diesmal erlebe ich die Schiffsführung als passiver Kreuzfahrtgast, was ein wenig ungewohnt ist. Aber das genüssliche Grinsen in den Gesichtern meiner Freunde überzeugt mich, dass unsere Entscheidung für diese Yacht mit Crew genau die richtige war.

Sooo schlecht ist dieses Mit-Segeln für mich ja gar nicht: Drei Meter Tidenhub samt den zugehörigen ständig wechselnden Strömungen müssen berücksichtigt werden in diesem Flachwassergebiet im Einflussbereich der Flussmündung. Nicht jeder Kurs ist wegen der Flachs bei jeder Gezeitenhöhe segelbar – Katamarane sind da echt im Vorteil. Oft muss am scheinbar so freien Wasser ein Bogen gefahren werden, um in eine tiefere Fahrrinne zu gelangen. Aktuelle(!) Seekarte, Plotter und Tiefenmesser hat der Skipper ständig im Auge zu haben – ich bin´s diesmal ja nicht und kann die bemerkenswerte Gegend entspannt bewundern…

 

Mittlerweile sind die Segel gesetzt worden und bei leichter Brise aus Nordost schippern wir gemütlich nach Norden. Das Wasser ist in dieser Region recht trüb, denn wir segeln im flachen Mündungsgebiet des Flusses  Maenam Phang-nga, der jetzt, kurz nach dem Ende der Monsunzeit, noch viel Sedimente mit sich führt. Erst weiter im Süden wir das Wasser dann klarer werden.

Wir segeln jetzt in einem Gebiet, das mit spektakulären Kalksteininseln in abenteuerlichsten Formen gespickt ist. Eine davon gelangte im Film „Der Mann mit dem goldenen Colt“ zu Weltruhm. Den James-Bond-Felsen müssen natürlich auch wir sehen, allerdings nicht im Schnellverfahren und in der Enge des mit Souvenirläden gespickten Ministrandes, sondern gemütlich entspannt aus unserem Cockpit heraus – mit Kaltgetränk und Muße - siehe oben. Imposant ist die Insel mit zwei Bergen samt ihrer vorgelagerten Felsnadel schon, aber in der Umgebung ragen noch viele ebenso imposante Felsen aus dem Wasser – dieser hier wurde halt damals vom Filmteam auserkoren und dient heute als Touri-Attraktion.

 

…Über die Veranstalter:

Sunsail und The Moorings sind als Mitglied der TUI-Gruppe mit insgesamt mehr als 1200 Yachten weltweit tätig als Charterunternehmen für Yachten mit und ohne Crew.

Die Tour Nord-Thailand kostet zwischen ca. 500-1000 € je nach Programm.

 

Gebucht wurde Törn und Tour bei DMCReisen.com, der seit mehr als 30 Jahren weltweit tätigen Yacht-Charteragentur in München: www.dmcreisen.com – +49 89 90541453 - der intensiven Beratung wegen.

 

…Über Hans Mühlbauer

 Als Absolvent der Deutschen Fachjournalistenschule DFJS, als Journalist, Autor und Filmemacher, und Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband erkundet er spannende internationale Reviere, publiziert  sein inzwischen zehntes Buch, schreibt Fachartikel für Magazine und Zeitschriften und produziert Videos auf DVD und für das Fernsehen. Er ist Gründer und Inhaber von DMC-Reisen, das seit mehr als  30 Jahren Garant ist für Premium-Charteryachten mit und ohne Crew, Segelreisen und Maritime Events in weltweiten Destinationen.

Hans Mühlbauer hat in den mehr als drei Dekaden in Mittelmeer und Übersee auf diversen gecharterten und eigenen  Yachten mehr als 100.000 Meilen als Skipper, Reiseveranstalter, und Fahrtensegler gesammelt. Er kennt viele weltweite Reviere wie seine Westentasche.

Weniger…

Meer als eine Kreuzfahrt in Thailand - Teil 2

Ankern vor einem Hong

Voll im Trend: Crewed-Charter – Urlaub auf einer schicken Yacht mit Crew

 

Nach dem Foto- und Badestop dicht südlich des berühmten Felsens segeln wir noch weitere 5 Seemeilen in das nördlich gelegene Mündungsgebiet hinein.

Der Skipper muss vorsichtig nach den Karten navigieren und manövrieren, denn es gibt ausgedehnte Flachwasserzonen und tiefere Priele in diesem Tidenrevier. Bis gut 3 Meter Tidenhub gibt es jetzt zur Zeit der Springtide.

Der Tidenstrom schiebt zusätzlich mit knapp 2 Knoten, so dass wir schon bald vor dem Inselchen Ko Pan Yi ankern, um das dortige Fischerdorf per Dingi zu besuchen.

 

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Auf halbem Weg dorthin kam ein Monsun-Nachzügler auf uns zu: Eine dicke Regenwolke. Doch noch bevor der tropische Guss über uns hereinbricht geht der Skipper einfach mal schnell inmitten der weiten Wasserfläche vor Anker, um den kurzen Schauer abzuwettern. Die Wassertiefen im Flussdelta betragen ja nur wenige Meter. Schon nach nach einer halben Stunde schon ist das prasselnde Spektakel vorbei und die Regenwolke weitergezogen – und wir machen das auch.

Die geschäftstüchtigen Bewohner des Dorfes sind allesamt Moslems, was die weithin sichtbare prächtige goldene Moschee unterstreicht. Longtailboote aller Größen karren unentwegt Tagestouristen hierher, damit diese in dem auf Stelzen über dem Wasser gebauten Dorf flanieren und stöbern, Souvenirs kaufen, und in einem der vielen Fischrestaurants zu Mittag essen.

Auch wir haben uns für einen prächtigen Barsch mit etwa 1 Kilo Gewicht entschieden, den der Wirt lebendig mit seinem Kescher aus dem Hälterungsbecken fischt und uns präsentiert. Auf den Tisch kommen dann allerdings nur noch der Kopf und das Schwanzstück des vormals so großen Tieres – das bessere Mittelstück des Fisches ist irgendwo in der Küche verschwunden und taucht auch nach unseren Protesten nicht auf. Aber bezahlen sollten wir das komplette Kilo Fisch dann schon. Erst eine heftige Diskussion mit unseren Protesten lässt die Rechnung dann etwas kleiner ausfallen. Schade – es wär schön gewesen hier, aber wir fühlen uns halt abgezockt …

 

Man könnte natürlich hier, in der Flussmündung, vor Anker liegend übernachten, aber die vielen röhrenden Longtailboote samt ihrem Schwell, aber vor allem die am Abend ausschwärmenden Moskitos aus den nahen Mangrovenwäldern lassen uns ein Stück südlicher verholen. Ko Roi heißt ein schroffes Inselchen in 10 sm Entfernung, das an seiner Westseite einen lauschigen und spektakulären Ankerplatz bietet. Nur eine kleine Fahrten-Segelyacht nutzt diesen abgelegenen Platz gemeinsam mit uns.

Bei der Ansteuerung verleitet eine dicht westlich der Insel aufragende Felsnadel zur Passage zwischen dieser und der Insel, aber beim bald folgenden Niedrigwasser können wir sehen, dass eine Durchfahrt nicht möglich gewesen wäre: Der Raum zwischen Insel und Fels fällt komplett trocken!

Oberhalb des kleinen Sandstrandes, der nur bei Niedrigwasser erscheint, liegt, schwer erkennbar, der Eingang zu einem „Hong“. Ein Hong = Zimmer = Lagune ist eine hier typische Felsformation: Die senkrechten Felsen der Inseln bilden quasi ein tiefes rundes und verstecktes Tal in ihrer Mitte, und ein schmaler Felsspalt, oder manchmal sogar eine Höhle oder ein Tunnel, ist der einzige Zugang zu dieser phantastischen Laune der Natur.

Dieser Hong auf Ko Roi ist bei Hochwasser nur mit dem Boot zu erreichen, oder man schwimmt durch das runde Felsentor hinein. Bei Niedrigwasser liegt die Zugangshöhle trocken. Und so können wir per Pedes die Landschaft hinter Strand und Höhlenzugang erkunden. Unmittelbar nach Durchqueren des Zugangs bleiben wir wie angewurzelt mit offenen Mündern stehen! Alle Zivilisationsgeräusche sind erstorben – nur noch eine einzelne Zikade und wenige verborgene Tropenvögel kreischen in diesem knapp 100 Meter großen und mindestens 50 Meter tiefen Tal. Einige Bäume stehen auf einer kleinen Insel, Mangroven wuchern drum herum, und ein kleiner Wasserlauf schlängelt sich durch den sandigen Höhleneingang nach draußen. Wenn jetzt noch ein Raptor oder ein anderer Dinosaurier aus dem Gebüsch bräche… hier ist es wie im Film Jurassic Park! Und es fühlt sich genau so unheimlich an, besonders jetzt, so kurz vor Sonnenuntergang in der diffusen „Twilightzone“. Ein einzigartiges Erlebnis“.

Nachher, als uns unser Skipper mit dem Beiboot wieder zurück an Bord gefahren hat, reflektieren wir das Abenteuer beim mehrgängigen Dinner als eines der markantesten Erlebnisse überhaupt.

 

Zwei weitere Hongs erkunden wir am kommenden Morgen in der unweit östlich gelegenen Insel Ko Kudu Yai. Es herrscht Hochwasser während unseres Besuches, so dass wir mit dem Dingi durch eine schmale Passage in diese „Vergessene Welt“ aus Farben, bizarren Felsen, üppigem Grün und fremdartigen Geräuschen eintauchen. Der südliche Einschnitt gleicht eher einer recht weiten Bucht und wird am Eingang von schmalen hochragenden Felstürmen bewacht und eingerahmt. Bei Hochwasser könnte eine Yacht dort drin sogar ankern.

 

Weiter im Süden gibt es sogar ein „Hong Island“ – benannt nach der großen Lagune im Innern der Insel. Die ist allerdings Ziel diverser Ausflugs-Longtailboote, die mit Ihren ungedämpften Motoren rund um das Eiland und in der Lagune düsen. Es gibt scheinbar nur Vollgas. „Unser“ Hong auf Ko Roi hatten wir ganz für uns alleine.

 

…Über die Veranstalter:

Sunsail und The Moorings sind als Mitglied der TUI-Gruppe mit insgesamt mehr als 1200 Yachten weltweit tätig als Charterunternehmen für Yachten mit und ohne Crew.

Die Tour Nord-Thailand kostet zwischen ca. 500-1000 € je nach Programm.

 

Gebucht wurde Törn und Tour bei DMCReisen.com, der seit mehr als 30 Jahren weltweit tätigen Yacht-Charteragentur in München: www.dmcreisen.com – +49 89 90541453 - der intensiven Beratung wegen.

 

…Über Hans Mühlbauer

 Als Absolvent der Deutschen Fachjournalistenschule DFJS, als Journalist, Autor und Filmemacher, und Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband erkundet er spannende internationale Reviere, publiziert  sein inzwischen zehntes Buch, schreibt Fachartikel für Magazine und Zeitschriften und produziert Videos auf DVD und für das Fernsehen. Er ist Gründer und Inhaber von DMC-Reisen, das seit mehr als  30 Jahren Garant ist für Premium-Charteryachten mit und ohne Crew, Segelreisen und Maritime Events in weltweiten Destinationen.

Hans Mühlbauer hat in den mehr als drei Dekaden in Mittelmeer und Übersee auf diversen gecharterten und eigenen  Yachten mehr als 100.000 Meilen als Skipper, Reiseveranstalter, und Fahrtensegler gesammelt. Er kennt viele weltweite Reviere wie seine Westentasche.

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Meer als eine Kreuzfahrt in Thailand - Teil 3

Twilight-Tone am Ankerplatz

Voll im Trend: Crewed-Charter – Urlaub auf einer schicken Yacht mit Crew

Als wir zum Ankerplatz vor Ao Nang bei Krabi segeln passieren wir den hoch über der Halbinsel plazierten Sommerpalast des hoch-verehrten thailändischen Königs  Bhumibol Adulyadej, dessen anstehender Geburtstag ein hoher Festtag ist.

Die Vorbereitungen hier für sind überall im Land zu sehen. Dicht nördlich des dortigen Kaps gibt es einen Ankerplatz vor dem Sheraton Resort, der nur während der Nordost-Monsunzeit geschützt ist. In der Umgebung stehen Restaurants mit sehr gutem „Thai-Food“.

 

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Entlang der Uferpromenade des quirligen Touristenortes reihen sich Hotels, Restaurants, Geschäfte,  Clubs und Bars für alle Geschmäcker. Die Nähe zum Ferienort Krabi macht sich bemerkbar. Auch wenn wir uns nicht selber um das Dingi kümmern müssen, das am Strand von Ebbe und Flut mal aufschwimmt, mal hoch und trocken fällt – darum kümmert sich der Skipper – zieht es unsere Gruppe schnell schon zurück in die Ruhe und Gelassenheit an Bord unserer Yacht, die vor Anker dümpelt, wenn auch der Taxibootsverkehr ringsum bis spät in die Nacht hinein andauert. Eine Meile südöstlich, dicht unter dem Kap, liegt Rai Ley, ein nachts ruhiger Ankerplatz. Die Restaurants an Land sind deutlich erschwinglicher, wenn auch oft kein Alkohol ausgeschenkt wird, denn die Besitzer sind Muslime. Aber man kann und darf sich seine eigene Flasche mitbringen = BYO = Bring-Your-Own, das es auch in anderen Regionen der Welt gibt.

 

Nur eine gemütliche Segelstunde südlich stoßen wir auf Ko Dam Hok, ein Eiland, von dem aus man bei Niedrigwasser über eine trockenfallende Sand-Brücke zu den benachbarten Felsen wandern kann. Jede Menge herangefahrene Tagestouristen tun dies auch mit Begeisterung und stapfen zwischen Beachbar und Nachbarstrand hin und her. Wir sind nicht so erfreut über die Menschenscharen, aber über den Anblick des hoch aufragenden majestätischen „Chicken Neck“, einer beeindruckenden Felsnadel in Form eines Hühnchenkopfes – so jedenfalls die freie Interpretation.

Im jetzigen Seegebiet stehen die Inselchen und Felsen nicht mehr so dicht beisammen, auch werden die Inseln flacher und hügeliger, während weiter im Nordwesten die senkreichten Felsklippen dominieren. Auch das Wasser wird nun schnorchelfähig und unter Wasser zeigt sich eine aquariumgleiche bunte und quirlige Fauna und Flora.

 

Phi Phi Island ist und DAS Touristenziel der Region, und ein Muss laut unserem Skipper. Aus dem Blickwinkel des Hotelurlaubers auch zu verstehen, denn es gibt feine Sandstrände rundum, eine Reihe von Buchten und Ankerplätze, Hotels und Appartements aller Sterneklassen, und Restaurants, Bars und Cafes in Hülle und Fülle. Für Tages- und Abendaktivitäten ist also hinreichend gesorgt.

Fährschiffe laufen unentwegt ein und aus und transportieren Tourifracht und Versorgungsgüter hin und her. Somit ist denn die geschützte Reede in der Südbucht von Phi Phi mehr als busy, denn obendrein rasen unzählige Taxiboote in der Bucht hin und her. Wir ankern etwas abseits, denn das Dingi ist gut motorisiert und somit schnell am Ufer. Das Dorf, das an einigen Stellen noch im früheren Zustand zu erkennen ist, gleicht einem türkischen Basar: Geschäft reiht sich an Laden an Bar etc. Aber zum Shoppen und auch zum Dinieren ist diese pulsierende Atmosphäre schön – für einen Abend. Wer mal mit Gerät tauchen will findet hier eine Reihe von spezialisierten Anbietern.

Somit segeln wir am kommenden Tag lieber wieder in die Beschaulichkeit. An der Südspitze von Ko Yao Noi fällt der Anker, allerdings per Handbetrieb der Ankerwinsch, denn deren Motor verweigert komplett den Dienst und ist mit Bordmittel nicht mehr zu erwecken. Ein kurzes Telefonat mit Mark von der Sunsail-Basis erledigt das Problem im Nu: Die Charterfirma gibt nicht nur Ihren Yachten mit Crew, sondern auch all ihren Bareboat-Charterkunden eine 4 Stunden-Sunsail-Hilfegarantie. Bei uns dauert es nur eine Stunde, und ein hochmotorisiertes Rib geht bei uns längsseits. Mitgebracht hat es einen Mechaniker und eine nagelneue Ankerwinsch. Nach einer weiteren halben Stunde is die komplette Winsch getauscht und wir sind wieder voll einsatzfähig – bemerkenswerter Service!

Wir wollen an diesem einsamen Ankerplatz die Nacht verbringen, verholen uns zum Dinner noch zum pittoresken Restaurant „By The Sea“ – es ist sehens- und essens-wert! Zum Absacker an Bord werden noch leckere Cocktails serviert – ein echter Luxus.

 

Wir kucken uns in den verbleibenden Tagen noch die Kata Beach an der Westküste der Phuket-Halbinsel, wo alljährlich, Anfang Dezember, die Kings´s Cup Regatta mit gut 100 Starteryachten stattfindet. Die Bucht ist umsäumt von Hotels und für uns wenig einladend. Auch die berühmt-berüchtigte Chalong Bay mit ihrer unvollendeten Marina queren wir nur fürs Foto, denn für aufgebrochene Yachten ist diese Bucht bekannt.

Die Insel Ko Rang Yai ist von einem herrlichen Badestrand umgeben. Tagesgäste kommen auch wegen des Perlenladens hierher. Angenehm klimatisiert können drinnen Perlen aus der firmeneigenen Perlenfarm begutachtet, ausgesucht, und natürlich gekauft werden – in wirklich allen Preislagen.

Natürlich ist Phuket samt seiner Strände bevölkert mit vielen Hotels und somit mit viel Bebauung an den Ufern. Doch auch hier kann man fast überall gut vor der Küste ankern und zum Shoppen oder Essen an Land übersetzen. Aber das eigentlich schöne Segelrevier liegt abseits dieser Touristenhochburgen draußen zwischen den Inseln. Im Norden ist das sonst so flache Mündungsgebiet gespickt mit den bekannten Felsnadeln, die senkrecht aus dem flachen Wasser ragen. Der Süden ähnelt schon mal des Seychellen oder Teilen der Karibik. Dort sind auch die Wassertiefen deutlich größer und das Wasser wird klarer, je weiter nach Süden man segelt.

 

Die Route auf unserer Yacht mit Skipperpaar haben wir beim Reisebeginn mit dem Kapitän abgesprochen – so wie wir das haben wollen (Wo kann man das sonst schon machen? Nicht mit dem Käpt´n eines Kreuzfahrtschiffes…). Schon im Vorfeld gab es eine individuelle Törnberatung vom Team von DMCReisen.com – das hat viel geholfen bei Revierwahl und Reiseplanung! Mal ankern in einer einsamen Bucht, und mal schick ausgehen zum Dinner an Land auf einer der vielen Inseln. …?  Und wir besuchen dabei kleine und kleinste Ankerplätze und abgelegene Fischerdörfer, die man mit einem der großen Liner nicht mal zu Gesicht bekommt. Natürlich hat der Skipper das letzte Wort, wenn es um die Sicherheit und Machbarkeit der Route geht, aber sonst sind wir frei mit unseren Wünschen.

 

Auf dem Weg zurück in den Yachthafen begegnen wir vielen Fischkuttern. Die einen liegen im Päckchen vor Anker, um dann zur Nachtschicht mit hellen Anlock-Scheinwerfern auszulaufen. Die anderen sind emsig am Werk riesige Ringwadennetze auszubringen und dann mühsam wieder an Bord zu hieven – ein toller Anblick für uns, aber auch Knochenarbeit für die Matrosen, die uns freundlich zuwinken. 

Leider ist unsere Zeit an Bord zu schnell vergangen und mit Wehmut blicken wir am letzten Abend vom Marina-Restaurant hinüber zu „unserer“ Yacht. Fazit über unseren Törn auf der Crewed Yacht: Revier gut, Essen + Trinken gut, Mitfahrer, Yacht und Crew supergut – also: Alles gut!

 

 

…Über die Veranstalter:

Sunsail und The Moorings sind als Mitglied der TUI-Gruppe mit insgesamt mehr als 1200 Yachten weltweit tätig als Charterunternehmen für Yachten mit und ohne Crew.

Die Tour Nord-Thailand kostet zwischen ca. 500-1000 € je nach Programm.

 

Gebucht wurde Törn und Tour bei DMCReisen.com, der seit mehr als 30 Jahren weltweit tätigen Yacht-Charteragentur in München: www.dmcreisen.com – +49 89 90541453 - der intensiven Beratung wegen.

 

…Über Hans Mühlbauer

 Als Absolvent der Deutschen Fachjournalistenschule DFJS, als Journalist, Autor und Filmemacher, und Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband erkundet er spannende internationale Reviere, publiziert  sein inzwischen zehntes Buch, schreibt Fachartikel für Magazine und Zeitschriften und produziert Videos auf DVD und für das Fernsehen. Er ist Gründer und Inhaber von DMC-Reisen, das seit mehr als  30 Jahren Garant ist für Premium-Charteryachten mit und ohne Crew, Segelreisen und Maritime Events in weltweiten Destinationen.

Hans Mühlbauer hat in den mehr als drei Dekaden in Mittelmeer und Übersee auf diversen gecharterten und eigenen  Yachten mehr als 100.000 Meilen als Skipper, Reiseveranstalter, und Fahrtensegler gesammelt. Er kennt viele weltweite Reviere wie seine Westentasche.

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Meer als eine Kreuzfahrt in Thailand - Teil 4

Twilight-Tone am Ankerplatz

Voll im Trend: Crewed-Charter – Urlaub auf einer schicken Yacht mit Crew

 

Aber wir sind ja nicht die vielen Meilen bis nach Thailand geflogen, um „nur“ das Meer und die Inselchen zu sehen. Auch Land und Leute wollen kennengelernt werden, und was ist da besser als über Land zu reisen.

Auch hier hat DMC gut beraten: Nach einem Transferflug nach Bangkok geht´s weiter in den Norden der Insel, den wir mit einem Bus bereisen. Meist kommen kleinere Minibusse zum Einsatz für die Kleingruppen. Diese wochenreise startet und endet In Bangkok und führt bis an die Grenze zu Myanmar und Laos.

An interessanten Zwischenzielen wird immer wieder ein Stopp eingelegt

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Natürlich müssen wir nicht nur einen einzigen Tempel ankucken, denn da gibt es den mit 18 Metern größten stehenden Buddha des Landes, und die mit 5,5, Tonnen Goldgewicht schwerste Statue. Wir erleben hautnah, wie die Gläubigen ihre bevorzugte Statue mit Blattgoldplättchen übersäen.

Die Brücke am Kwai ist eine stählerne Eisenbahnbrücke, die bei der Stadt Kanchanaburi den Mae Nam Khwae Yai überquert. Über ihre dramatische Bauphase wurde der gleichnamige, mit 7 Oscars ausgezeichnete Film gedreht. Das allerdings in Sri Lanka. Die gesamte Bahnstrecke von Thailand nach Burma wurde als Death-Railway bezeichnet. Sie wurde unter schlimmsten Bedingungen von abertausenden Gefangenen und Zwangsarbeitern unter japanischer Leitung gebaut. Einige Kilometer dieser kühn gebauten Strecke befahren wir denn auch in einem ruckeligen Zug, ein paar Tage später.

In einem Elefantencamp warten schon die Dickhäuter samt ihrer Mahuts auf uns, um einen Ausflug in den Dschungel zu unternehmen. In der anschließenden „Show“ zeigen die klugen Tiere, dass sie sogar künstlerische Bilder malen können (die natürlich anschließend käuflich zu erwerben sind).

Nicht nur in Bangkok, sondern auch inmitten der weiten Schwemmland-Ebene, die mit unzähligen Kanälen durchzogen ist,  gibt es einen „Floating Market“, denn die Einheimischen bewegen sich in dieser Region mangels Straßennetz mit ihren Longtailbooten. Die Geschäfte befinden sich direkt entlang der Wasserstraßen, so dass man vom Boot aus einkaufen kann – Lebensmittel wie Souvenirs.

Ganz im Norden Thailands, am Grenzfluss Mekong, steht am anderen Ufer, schon in Myanmar, das Paradise-Casino, das hierhin so gar nicht zu passen scheint. Aber: In Thailand ist das Glücksspiel verboten, und so treffen sich Spieler aus aller Welt mit den Opiumbossen aus der Gegend des Goldenen Dreiecks, in dem wir uns jetzt befinden, unter der Goldenen Krone auf dem Dach des Casinos. Hier wird wohl, Las Vegas gleich, Geld aus verschiedenen Ländern, in einem quasi Niemandsland, „umgesetzt“.

 

Die Märkte in Thailand sind wunderbar! Es gibt die schönsten Gemüse, Gewürze, Fleisch und Fisch, aber auch geröstete Seidenraupen, lebende Süßwassergarnelen, halbierte Frösche, geräucherte Reisfeldratten, und noch viele andere lokale Delikatessen, die uns als Mitteleuropäern wahrscheinlich den Magen umdrehen würden, weil wir solche Nahrung einfach nicht gewohnt sind.

Aber an den Garküchen entlang der Straßen gibt es leckere gegrillte Hühnchen und andere Fleisch- und Gemüsesorten zu Minipreisen, und hier können auch wir die einheimische Küche kosten.

Vorsicht ist nur geboten, wenn eine Speise als „hot“ angeboten wird. Denn dann ist sie nur noch von den Einheimischen essbar – für uns ist es dann „Feuer“!

Den Train-Market in der Me Klong Station, dem Bahnhof des Städtchens. Die Bahn fährt schon lange nicht mehr, aber früher mussten die Händler ihre Verkaufstische regelmäßig wegschieben, wenn ein Zug einfuhr, denn der Schienenweg war gleichzeitig der Fußweg für die Käufer durch den Markt.

Kurz nach Sonnenuntergang besuchen wir ein wirklich einfaches Dorf eines kleinen Bergvolkes, dessen Frauen sich Messingringe um den Hals wickeln – als Schmuck und Zeichen der Vornehmheit. Die Longneck-Frauen bieten lokales Kunsthandwerk an. Danach kommen  wir im Hotel des Tages noch rechtzeitig zum Abendessen.

Sukothai, die frühere Hauptstadt, erreichen wir am Vorabend des alljährlichen Lichterfestes, und im Geschichtspark Sukothai, den Ruinen der alten Stadt, gibt es schon heute ein sensationelles Lichterfest mit Elefanten und bunt-schillernden Programmen auf diversen Bühnen im gesamten Park vor antiker Kulisse.

Schließlich sehen wir noch den weißen Tempel Wat Rong Khun, den ein thailändischer Architekt ersonnen hat. Seine Oberflächen bestehen komplett aus weißer Farbe und kleinen eingelassenen Spiegeln, die das gesamte Objekt in der Sonne gleißen lassen. Ein ungewöhnliches, aber spektakuläres Objekt.

 

Dann ist auch diese Reisewoche beendet und wir sind zurück in Bangkok im Hotel direkt am Fluss. In der Nähe liegt der riesige Königspalast, aber wir stehen vor verschlossenen Toren – um 1700 Uhr schließen sich die Tore für Touristen. Dafür erleben wir in Bangkok das richtige Lichterfest mit illuminierten Schiffen auf dem Fluss und verankerten Schuten, von denen aus ein grandioses Feuerwerk in den Himmel geschossen wird.

Und so stehen wir tags darauf am Flughafen und warten, dass unser Rückflug aufgerufen wird. Schade, denn jetzt haben wir und eingewöhnt, das Land und seine Leute lieben gelernt, und jetzt könnte es eigentlich weitergehen mit Besichtigungen und mit Relaxen im Wechsel.

Dann hat beim nächsten Mal!

 

…Über die Veranstalter:

Sunsail und The Moorings sind als Mitglied der TUI-Gruppe mit insgesamt mehr als 1200 Yachten weltweit tätig als Charterunternehmen für Yachten mit und ohne Crew.

Die Tour Nord-Thailand kostet zwischen ca. 500-1000 € je nach Programm.

 

Gebucht wurde Törn und Tour bei DMCReisen.com, der seit mehr als 30 Jahren weltweit tätigen Yacht-Charteragentur in München: www.dmcreisen.com – +49 89 90541453 - der intensiven Beratung wegen.

 

…Über Hans Mühlbauer

 Als Absolvent der Deutschen Fachjournalistenschule DFJS, als Journalist, Autor und Filmemacher, und Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband erkundet er spannende internationale Reviere, publiziert  sein inzwischen zehntes Buch, schreibt Fachartikel für Magazine und Zeitschriften und produziert Videos auf DVD und für das Fernsehen. Er ist Gründer und Inhaber von DMC-Reisen, das seit mehr als  30 Jahren Garant ist für Premium-Charteryachten mit und ohne Crew, Segelreisen und Maritime Events in weltweiten Destinationen.

Hans Mühlbauer hat in den mehr als drei Dekaden in Mittelmeer und Übersee auf diversen gecharterten und eigenen  Yachten mehr als 100.000 Meilen als Skipper, Reiseveranstalter, und Fahrtensegler gesammelt. Er kennt viele weltweite Reviere wie seine Westentasche.

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Crewed Yachtcharter – Fakten und Infos

Der Steward ist immer in der Nähe zum Servieren

Die Kreuzfahrtbranche boomt seit Jahren – immer mehr Menschen lassen sich auf einem Liner die Welt zeigen.

Aber immer mehr Menschen suchen sich die Kreuzfahrt auf einer kleinen, intimen Yacht, um in einer privaten Gruppe eine individuelle Route zu befahren – Top-Servicepersonal inklusive.

 

 

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Die Vorstellung mit mehreren tausend Leuten auf einem Schiff zu sein ist für so manchen nicht erfreulich. Trotzdem möchten viele zur See fahren, auch wenn sie keine Segelscheine haben, und wenn sie auch nicht kochen wollen während ihres Urlaubes. Hierfür gibt es schicke Yachten mit Crew, die es in den weltweiten Traumrevieren für (fast) jeden Geldbeutel gibt.

Man muss ja nicht gleich nach den Sternen greifen und die legendäre Onassisyacht mit knapp 100 Metern Länge buchen, um mit maximal 36 Freunden an Bord von 18 Mann Crew bei 6****** Sterne Service verwöhnt zu werden – es gibt viele elegante Segelyachten, exklusive Motoryachten und komfortable Katamarane, die schon für viel kleineres Geld gebucht werden können. Oft haben diese Yachten dann Platz für meist vier bis acht Gäste, die von einer zwei- oder dreiköpfigen Mannschaft umsorgt werden:

Der Skipper, also der Kapitän, kümmert sich um Schiffsführung, Navigation, um Beiboottransfers zum Ufer, und um Liegeplätze an den erträumten Buchten und Häfen. Die Hostess organisiert Landausflüge, geht einkaufen, und bekocht ihre Gäste zur Halb- oder Vollpension. Und ein eventueller Matrose hilft als Mädchen für alles überall mit. Wenn die Gäste mögen können sie sich gerne an der Bordroutine beteiligen – wenn nicht, dann dient die Yacht als Entspannungsinsel, und die Crew kümmert sich rundum aufmerksam um Gäste und Schiff.

Sehr oft kommen Katamarane zwischen etwa 14 und 20 Metern Länge zum Einsatz – bieten sie doch jede Menge Platz auf und unter Deck für ein entspanntes Reisen. Aber auch schicke Segelyachten und natürlich Motoryachten jeder Größe können gebucht werden.

Preisbeispiel: Sunsail-Katamaran ab/an Phuket mit 14,5 Meter Länge – 2 Crew – für 56 Gäste – im Oktober für 5 Nächte an Bord für knapp 6000 €. Das sind 1000 € pro Person für dieses luxuriöse Urlaubsvergnügen. Hierin sind Crew, Vollverpflegung, alle Getränke, Kabinen mit Klimaanlagen, Reinigung, „Watertoys“ schon enthalten. So mancher Hotelaufenthalt kommt teurer…

Bezahlbar soll solch ein Urlaub ja auch sein. Keine Bange: Wer eine gute Kabine auf einem großen Kreuzfahrtschiff bucht, der schafft auch die Charter für eine Yacht mit Crew. Eines muss man nur beachten: Man bucht solch eine Yacht komplett und nicht nur eine Kabine (das hieße dann Kojen- oder Kabinencharter). Also muss man sich mit Familie, Freunden oder Bekannten zusammentun und dann die passende Yacht auswählen für die Anzahl der Reisenden.

Die Kostenbandbreite reicht von einem traditionellen Motorsegler, der schon ab ca. 6-800 € pro Tag mit 4-6 Doppelkabinen angeboten wird, wie er in der Türkei, in Kroatien und anderen Revieren segelt, über schnittige Katamarane, Segel- und Motoryachten mit Skipperpaar, bis hin zu exklusivsten Yachten in der Klasse der Onassisyacht, die für ca. 70.000 € pro Tag, für bis zu 36 Gäste) zu buchen ist. Im ersten Fall kostet eine Crewed-Charter etwa 50 € pro Person und Tag – im zweiten Beispiel runde 2.000 € p.P. und Tag. Somit lässt sich für jeden Geldbeutel und Anspruch das richtige Schiff finden – spezialisierte Yachtcharter-Agenturen helfen bei der Auswahl, wo das normale Reisebüro mangels Spezialwissen meist passen muss.

 

Im Sommer ist das beliebteste Revier für eine Crewed Charter natürlich das Mittelmeer, besonders in Sardinien und an der Cote d`Azur ist das höchste Aufkommen der Mega- und Superyachten. Es gibt mondäne Orte wie St. Tropez, historische Stätten und malerische Ankerplätze.

In den Wintermonaten zieht es die Chartergäste in die Karibik, zu den Seychellen, und natürlich nach Thailand. Das Revier der Andaman-Sea bietet quirlige Touristenorte und abgelegene Ankerbuchten, pittoreske Fischerdörfer auf Stelzen, den weltberühmten James Bond Felsen, und eine phantastische Landschaft zwischen Klippen und Mangroven.

Wer nicht grade den Termin der High-Season zwischen Weihnachten und Anfang Januar wahrnehmen muss kann in den Zwischensaisonzeiten jede Menge Geld sparen, denn die Charterkosten sind in den beiden Wochen um den Jahreswechsel am allerhöchsten.

 

Sind dann, nach Klärung von Budget, Destination, Reisezeit, Dauer, Mitfahrer und Yacht beisammen bzw. gebucht, können die Gäste, am besten dann noch gemeinsam mit dem Kapitän an Bord, ihre individuelle Wunschroute direkt vor Ort zusammenstellen. Niemand muss sich an die vorgefertigten Routings der großen Schiffe halten – ganz im Gegenteil: Mit diesen überschaubaren Yachten mit ca. 15 bis 20, 30 oder vielleicht  auch 40 Metern Länge können grade die kleinen Buchten, pittoreske Ankerplätze und verwunschene kleine Häfen angelaufen werden, die mit einem großen Kreuzfahrtschiff nie erreicht werden können. Die Gäste können selbst entscheiden welche Orte besucht werden sollen, oder an welchem Ankerplatz wie lange verweilt wird. Das ist nur einer der großen Vorteile gegenüber dem Massenbetrieb.

Auch bei der Auswahl der Speisen richtet sich die Crew nach ihren Gästen und serviert deren Lieblingsgerichte.

Und auch sonst gibt es an Bord – je nach Yacht – verschiedene Möglichkeiten zur Beschäftigung. Mit dem Beiboot wird man zum einsamen Strand gefahren, oder auch zur Taverne am Ufer. Ein Surfboard lädt zum Segeln ein. Mit Taucherbrille und Schwimmflossen wird die Unterwasserwelt inspiziert. Vieleicht ist ein Jetski an Bord, eventuell auch Wasserski, eine Banane oder andere „Water-Toys“...? Langeweile kommt nicht auf. Und gegen Abend kann man in einem Hafen oder einer Marina einlaufen, um an Land zu Abend zu Essen, um zu Shoppen oder einfach zum Bummeln.

Nach dem Schlaftrunk, dem Absacker, der meist im Cockpit an Deck eingenommen wird, wird in geräumigen Doppelkabinen an Bord geschlafen. Jede Kabine verfügt in aller Regel über einen separaten Sanitärraum mit WC, Waschbecken und Dusche.

 

Am kommenden Morgen wartet dann schon ein üppiges Frühstück im Cockpit auf die Gäste. Dann beginnt ein weiterer entspannter Tag an Bord und auch an Land mit Rundum-Full-Service – bis, ja bis die Tage des Urlaubes gezählt sind und die Yacht im Ausgangshafen zurück ist, die Koffer zur Heimreise gepackt sind, und die Gäste nach einem letzten Bad im Meer und dem letzten Drink an Bord die Heimreise antreten müssen – nicht ohne einen wehmütigen letzten Blick zurück auf Yacht und Crew, und nicht ohne den Wunsch so bald als möglich und irgendwo auf der Welt wieder eine Yacht mit Crew zu buchen.

Denn Crewed-Charter hat einfach Meer als ein Kreuzfahrtschiff.

 

 

…Über die Veranstalter:

Sunsail und The Moorings sind als Mitglied der TUI-Gruppe mit insgesamt mehr als 1200 Yachten weltweit tätig als Charterunternehmen für Yachten mit und ohne Crew.

Die Tour Nord-Thailand kostet zwischen ca. 500-1000 € je nach Programm.

 

Gebucht wurde Törn und Tour bei DMCReisen.com, der seit mehr als 30 Jahren weltweit tätigen Yacht-Charteragentur in München: www.dmcreisen.com – +49 89 90541453 - der intensiven Beratung wegen.

 

…Über Hans Mühlbauer

 Als Absolvent der Deutschen Fachjournalistenschule DFJS, als Journalist, Autor und Filmemacher, und Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband erkundet er spannende internationale Reviere, publiziert  sein inzwischen zehntes Buch, schreibt Fachartikel für Magazine und Zeitschriften und produziert Videos auf DVD und für das Fernsehen. Er ist Gründer und Inhaber von DMC-Reisen, das seit mehr als  30 Jahren Garant ist für Premium-Charteryachten mit und ohne Crew, Segelreisen und Maritime Events in weltweiten Destinationen.

Hans Mühlbauer hat in den mehr als drei Dekaden in Mittelmeer und Übersee auf diversen gecharterten und eigenen  Yachten mehr als 100.000 Meilen als Skipper, Reiseveranstalter, und Fahrtensegler gesammelt. Er kennt viele weltweite Reviere wie seine Westentasche.

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Kroatien - Wind, Wetter und Versorgung

Im Sommer herrscht entlang der gesamten Dalmatinischen Küste ein meist leichter bis mittlerer Nordwestwind, der Maestral, vor, wenn auch die Bora und manchmal der Schirokko für ordentliche Aufregung bei den Yachties sorgen können.

 

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Bis in den Herbst hinein kann noch gesegelt werden, wenn dann auch die Wahrscheinlichkeit für Schlechtwetter und für Starkwind ansteigt.

 

Zwei Winde sind von den Seglern besonders zu beachten:

Der Schirokko, ein warmer und feuchter Wind aus südlichen Richtungen, der meist dicke Wolken, dann oft heftige Gewitter und besonders viel Regen mit sich bringt. Er kann schnell bis zur Sturmstärke zunehmen. Dann trägt er feinsten Wüstensand aus der Sahara mit sich, der sich in jeder Ritze an Bord verteilt, und der eine dünne Staubschicht an Deck zurück lässt.

Der gefährlichere, weil viel unberechenbare Starkwind der Region ist die gefürchtete Bora. Diese eiskalte Luftströmung wälzt sich von Nordosten über das Küstengebirge und stößt dann unvermittelt und kalt in die dalmatinische Inselwelt vor. In der nördlichen Adria ist die Bora am heftigsten, weiter südlich lässt die Gewalt etwas nach. Böen mit mehr als 10 Beaufort sind keine Seltenheit. Die Bora kann mehrere Tage lang anhalten, bis sich der Maestral, der leichte bis mäßige Schönwetterwind aus Nordwest, endlich wieder voll durchsetzen kann. 

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Die Versorgungslage ist im gesamten Revier gut. Am Festland gibt es in großen Supermärkten das komplette Angebot. Auf den Inseln kann es schon mal ein wenig eingeschränkt sein. Wann immer möglich sollte die Crew auf einen Bauernmarkt gehen, den es in praktisch allen Städten und Orten gibt – mal ist er kleiner, mal größer.

 

Das ganze Spanferkel am Spieß ist regelmäßig auf der Speisekarte zu finden und der besondere Tipp von Hans Mühlbauer! Es ist zumeist samstags und sonntags, wenn auch die Kroaten ihren Wochenendausflug starten, auf der Speisekarte.

 

Das Brodet, ein schmackhafter Fischeintopf kommt mitsamt Topf auf den Tisch.

 

Die Spezialität Peka wird am offenen Holzkohlefeuer zubereitet. Es handelt sich um einen besonderen Schmorbraten. Gemüse und Lamm-, Rind, oder Schweinefleisch kommen zugleich in einen runden Brattopf. Dieser wird auf die glühende Glut am offenen Herd  gestellt und mit der Peka, einer schweren Eisenkuppel, zugedeckt. Nach ein bis zwei Stunden ist der Schmorbraten fertig. Erst das gemeinsame und zugedeckte Schmoren aller Zutaten verleiht dem Gericht seinen einzigartigen Geschmack. 

 

Leckerer Bauernkäse ist überall am Markt bei den Bäuerinnen zu bekommen.

 

Und natürlich der Prsut, der Dalmatinische Trockenschinken. Er ist ähnlich dem italienischen Parmaschinken, wird etwas dicker und von Hans geschnitten, und wird gern als Vorspeise mit Melonenschnitten gereicht.

 

Grillgerichte aller Art sind natürlich überall sehr populär.

 

Wer also nach einem „anstrengenden“ Segeltag bei einem der oben genannten Winde glücklich im sicheren Hafen gelandet ist kann sich in Restaurants, Tavernen und Konobas mit vielen verschiedenen kulinarischen Leckereien satt essen.

 

 

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Split und der Diokletian-Palast

Kroatien – Revierinfos in der Übersicht

Die dalmatinische Küste zwischen Umag im Norden von Istrien und Dubrovnik ganz im Süden bietet eine schier unübersehbare Vielzahl an kleinen Inselchen und größeren Inseln:

Mehr als eintausend Eilande, von denen nur etwa sechzig bewohnt sind, sind zu erkunden. Jeder kann hier eine "private" Traumbucht finden.

Kein anderes Mittelmeer-Revier ist in den Hafenhandbüchern so umfassend und detailliert beschrieben worden, so dass der Wassersportler für praktisch jeden Hafen und für schier jeden Ankerplatz eine Beschreibung vorfindet.

 

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Kroatien ist auch das wohl einzige Land, das im Abstand von angenehmen und bequemen Tagesetappen moderne Marinas aufweist. Nicht nur am Festland, sondern auch draußen auf den Inseln muss man nicht auf gewohnten Komfort der Yachthäfen, auf Toiletten und Duschen, auf Landstrom, Wasser und das obligatorische Marinarestaurant verzichten.

 

Die meisten Yachthäfen verfügen über praktische Schwimmstege. Muringleinen ersparen den Einsatz des eigenen Ankergeschirrs. In vielen der beliebten Ankerbuchten wurden Festmacher-Bojen ausgelegt, die  gebührenpflichtig sind. In diesen Buchten ist auch das Ankern mit eigenem Ankergeschirr kostenpflichtig. Als Gegenleistung wird von einem Aufseher, der auch gleichzeitig der Kassierer ist, der Bordmüll entsorgt. Auch in den öffentlichen Häfen, die oft auch über Wasser- und Stromanschlüsse verfügen, fallen (leider) Liegegebühren an. Die Höhe richtet sich nach Schiffslänge und Saison. Für Katamarane gilt ein Aufschlag von zumeist 50 %.

 

Die Navigation im Revier ist recht einfach, denn die jeweils nächste Insel ist schon in Sicht bevor die eben passierte im Dunst verschwindet. Die Betonnung ist zwar etwas  spärlich, aber ausreichend - Leuchtfeuer sind genügend vorhanden. Somit ist auch ein Nacht-Segeltörn unproblematisch.

 

Der Skipper muss wenigstens den Sportboot-Führerschein See als Befähigungsnachweis vorweisen, sowie ein amtliches Sprechfunkzeugnis.

 

Seitdem die durchgehende kroatische Küsten-Autobahn fertiggestellt ist kann man bequem auf dieser Schnellstraße bis nach Süddalmatien fahren. Sie endet dann etwa 50 Kilometer südlich von Split.

 

Die Saison beginnt bereits zu Ostern, denn viele nutzen das milde Frühlingswetter, die Osterfeiertage und erst recht die noch besonders günstigen Vorsaisonangebote der Vercharterer für die Buchung einer Charteryacht für Urlaub oder Ausbildung.

Charteryachten, also Segelyachten, Katamarane und Motoryachten  aller Größen und Komfortklassen stehen entlang der Küstenlinie zur Verfügung. Sie können direkt bei der heimischen  Charteragentur gebucht werden. 

Auch Flottillensegeln ist bei einigen Veranstaltern im Programm. Der besondere Reiz daran: Der Schiffsführer ist hierbei sein eigener Skipper an Bord, hat aber den Flottillenleiter als ortskundigen und kompetenten Führer in der Nähe – bei kniffeligen Manövern und anderen Problemen ist dieser schnell gerufen und hilft aktiv mit. Neue Freunde sind schnell auf den anderen Flottillenyachten gefunden, was besonders Kinder freut. Und die Eltern können sich abends beim Abendessen mit den übrigen Flottillencrews über die spannenden Erlebnisse des Tages austauschen.

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ACI Marina Corcula

Australien-Revierinfo: Whitsunday Islands

Kakadu am Tisch im Restaurant

Der große Kontinent „Down Under“ liegt mehr als 20 Flugstunden entfernt. Kein Wunder also, dass es nur relativ wenige Chartercrews gibt, die dort segeln.

Die Anreise mit dem Flieger ist bequem: Täglich starten die Langstreckenjets. Wer sich die 4 Flugstunden bei Anreise über Sydney ersparen will kann bereits in Darwin den Kontinent betreten. Die regionalen Flughäfen von Proserpine und Hamilton Island werden regelmäßig von Cairns und Brisbane angeflogen. Der Taxitransfer im ersten Fall dauert etwa 45 Minuten, und die Fähre von der Insel zum Festland und somit zur Basis benötigt ca. eine Stunde.

Ailie Beach ist eine lebhafte touristische Kleinstadt an der Küste und Ausgangspunkt für die Trips zu den Whitsunday-Islands. Die Stadt bietet alles zur Versorgung und Zerstreuung. In der Abel Point Marina liegen die Charteryachten im geschützten Hafenrund.

 

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Mehr als 70 Inseln erstrecken sich zwischen dem Festland und dem imposanten Great Barrier Reef. Der vorherrschende Wind ist der Südost-Passat (Südhalbkugel!) mit 2-5 Windstärken, der gegen Abend langsam wieder einschläft – ideal für unbeschwertes Urlaubssegeln, wenn man die hier vorkommenden Strömungen, Riffe und Gezeiten gut beachtet.

Das Segelrevier ist genau abgegrenzt, denn das Riff und viele der kleinen Inseln sind gesperrte Naturschutzgebiete. Was bleibt ist immer noch eine Vielzahl von zumeist unbewohnten Eilanden. Für Charterskipper ist ein Segelschein nicht notwendig, aber Eincheck und Revierbriefing dauern bis zu 3 Stunden, eine obligatorische Probefahrt mit einem Basismitarbeiter an Bord mit eingeschlossen. Skipper und Navigator bekommen gleichzeitig detaillierte Infos über das spannende Segelrevier. Viele Untiefen, Riffe und bis zu 2,5 Meter Gezeitenhub müssen bei der Wahl von Route und Ankerplatz berücksichtigt werden.  Bis zu fünf Knoten Tidenstrom in den manchmal engen Passagen zwischen den Inseln können eine Durchfahrt zu manchen Zeiten vereiteln.

Zweimal täglich gibt es feste Uhrzeiten, zu denen sich jede Yacht per Funk bei der Basis melden muss. Man gibt am Morgen seine Position und sein Tagesziel durch und bekommt Wetterbericht und Tipps für lohnende Zwischenstopps, und auch Warnungen über nautische Hindernisse entlang der Strecke – bei der Funkrunde am Nachmittag gibt es Informationen zu Ankerplatz und für schöne Land-Aktivitäten.

Die Whitsunday Islands sind ein Revier für Naturliebhaber. Es wird meist vor einsamer Küste geankert oder an Muringbojen festgemacht. Das Kochen wird dank des fest an Bord installierten Gasgrills zum Genuss von Skipper und Crew. Quirlige Häfen sucht man hier vergebens. Im gesamten Archipel gibt es nur wenige Hotelresorts, die aber auch von Chartercrews besucht werden können. Gegen eine "Entrance-Fee" können die Hoteleinrichtungen einschließlich Restaurant, Pool, Tennis, Golf, etc. benutzt werden.

Lediglich das zentrale Hamilton Island ist eine wirkliche Touristeninsel – mit Marina, Flugplatz, vielen Hotels, Restaurants und Geschäften. Ganz im Norden der Inselgruppe der Whitsunday Islands liegt in der Blue Lagoon von Hayman Island mit dem gleichnamigen "Hayman Island Resort" eine der weltweit exklusivsten Hotelanlagen.

Dazwischen findet der Charterurlauber unzählige wunderschöne Ankerplätze. In den teils tief einschneidenden Buchten ist der Blick auf den Tidenkalender und das Echolot schon notwendig, will man bei Niedrigwasser nicht im Schlick stecken.

 

Strand-Liebhaber finden an der berühmten Whiteheaven Beach den absoluten Traumstrand aus drei Meilen langem schneeweißem „Pulversand“.

Schnorchler können die Unterwasserwelt ausgiebig erkunden, aber Vorsicht: Unbekannte tropische Tiere und Pflanzen bitte nicht berühren, denn sie könnten giftig sein oder beißen. Taucher leihen sich ihr Equipment in Airlie Beach aus. Mehrere Tauchschiffe starten hier zu ihren geführten Ausflügen zum Barrier Reef.

Auf Wunsch werden die Tauchwilligen - egal, ob Einsteiger oder  Profis – direkt am Ankerplatz der Charteryacht vom Tauchschiff abgeholt.

So geht’s auch bei Rundflügen: Wasserflugzeuge lassen sich zu moderaten Preisen einbuchen. Sie landen direkt neben der ankernden Yacht, fliegen dann über Archipel und Riff, wo ein schickes Glasbodenboot wartet.

Von Juli bis September durchziehen imposante Buckelwale das Archipel.

Wer sich für die eindrucksvolle Kultur der Aboriginies interessiert, findet im Nara Inlet auf Hook Island einen alten Dschungelpfad, der zu einer Höhle mit Felszeichnungen der Ureinwohner führt.

 

Die Whitsunday Islands sind ein tropisches Traumrevier mit kurzen Distanzen zwischen den 70 Eilanden, die auch von ungeübteren Crews gemeistert werden können.

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Routenvorschlag Thessaloniki und Chalkidiki

info@dmcreisen.de


Törn ab Athen-Lavrion andersrum!

So schön kann Griechanland sein!

Euböa rund statt Kykladen—Ursprüngliches Griechenland

Wer einen Törn ab Athen oder Lavrion plant segelt in aller Regel in die bekannte Inselgruppe der Kykladen—oder der Saronische Golf ist das Ziel. Unser Plan war das Griechenland zu finden, das in den Werbeprospekten ausgeschrieben ist, das aber an den bekannten Orten und Inseln nicht mehr zu finden ist.

Wir haben nicht mal gesucht, sondern gefunden!

Euböa ist die zweitgrößte Insel Griechenlands und liegt vor der Ostküste des Festlandes in der Ägäis, zwischen Kykladen und Nördlichen Sporaden.

Einmal Rund Euböa sind dann etwa 300 bis 350 Seemeilen, die in zwei Wochen locker gemeistert werden können.

Gen Norden geht’s entlang der vor Meltemi geschützten Ostküste der Insel. Wie ein großer See breitet sicher das Meer aus—mit beständig-guten Segelwinden.

Bis die Brücke von Chalkis, die die weltkleinste Meerenge überspannt, die Fahrt kurzfristig bremst. Bei Stillwasser—sonst können es schon mal 8 Knoten Strom sein—gelingt die Passage.

Nach Runden der Nordspitze gibt es einen Abstecher zu den Sporaden, und dann hinunter zum äußerst gastfreundlichen Inselchen Skyros—einer wahren Perle der Ägäis—Insel UND Inselbewohner—klasse!

Nur wenige Häfen, aber viele unerforschte Buchten, samt raumen Winden beschert die Ostküste. Und via der Insel Kea gelangt gehts zurück nach Lavrion—ein Sonderklassetörn zum Nachsegeln!

Interessiert an einer Yachtcharter ab Lavrion für dieses wirklich spannende Revier?:

Sie bekommen von uns gern —>> Meer-Info


Die neue Marina Trogir ist eröffnet!

SUCCESSFUL START OF OPERATIONS IN A NEW MARINA TROGIR

Marina Trogir, situated opposite the UNESCO protected Town of Trogir in beautiful Central Dalmatia, is having a very sucessful start of operations. After official opening held on the 10th of July this year, over 1.500 yachts of all sizes stayed in the marina and used its services. First yearly contracts have already been signed which proves a great potential as interest is very strong and visitors’ impresions are very positive.

First Phase of the Marina offers 133 sea berths and 80 land berths, as well as ancillary facilities, for vessels with an average size of about 19 meters. Four berths for 50 meter superyachts are also available. In the first month, over 100 yachts sizes over 20m visited the new marina which shows great interest for moorings in the large yacht segment. After the completion of its construction, the Marina will be able to offer 256 berths for vessels from 12 to 25 meters and 30 berths for large yachts up to 120 meters in length.

 

 

 

Das "4M" - Das "Multihull Meeting München Monthly" am 1. Juli 2014...

Hans geht lieber Segeln...
Ahoi Multihuller!

das nächste Treffen - findet NICHT statt.

Ganz ehrlich:
Wenn die Multihuller kein Interesse an nem Gedankenaustausch face-to-face haben, dann muss ich solche Events nicht organisieren, um dann festzustellen, dass doch keiner kommt - nicht mal die Vereinsmitglieder, für die das Treffen sein sollte.
Egal ob im Winter oder während der Segelsaison - die Resonanz lag zwischen Null und 15 Gästen (die überwiegend nicht Vereinsmitglieder waren - interessant).

Mein usrprüngliches Rundschreiben per Post an die mehr als 60 bayrischen MHD-Mitglieder brachte satte 5 Antworten und hatte damals schon gezeigt, dass Beitrag zahlen und den "Booten" bekommen ausreichend sind.
Eineinhalb Jahre habe ich versucht die Mehrrumpfsegler wieder ein wenig zusammen zu bringen, aber sie sind scheinbar zu sehr Individualisten.
Auch gut und macht ja nix.


Wünsche allen aufrechtes Segeln und die berühmte Handbreit... Rotwein im Glas.

Mit freundlichem Gruß

Hans Mühlbauer

Muttenthalerstr. 12
81479 München
mobil +49 (0)171-3697127
tel +49 (0)89-90541453
fax +49 (0)89-41155034
hans.muehlbauer@dmcreisen.de
P.S.: Arbeitsproben/Samples hier: http://www.dmcreisen.de/hans-muehlbauer.html

Kroatieninfo: Marina Kremik bei Primosten

Platz in der ersten Reihe im Hafen-Reautaurant

Kroatiensegler, die ihren Törn in Mitteldalmatien segeln, suchen neben schönen Ankerbuchten auch gute und sichere Marinas auf.

In einer rundum geschützten Bucht, nur knapp südlich von Primosten gelegen, hat sich die Marina Kremik etabliert. Die Steganlagen wurden in den vergangenen Jahren immer wieder erweitert, um zusätzliche Liegeplätze zu erhalten.

Schön sind die dort montierten Fingerstege, an denen eine Yacht praktisch längsseits gehen kann und das Boot mit Vor-, Achterleine und Springs vertäuen. Die sonst in den Yachthäfen meist verwendeten Muringleinen können hierbei entfallen.

Im südlichen Teil der Marina liegt die Tankstelle – im Scheitel der Bucht befinden sich Restaurant, Rezeption, WC und Duschen, Yachtausstatter und der Marina-Supermarkt, so dass die Versorgung gesichert ist.

Wem dies nicht genügt, der kann mit dem marina-eigenen Shuttlebus von der Marina Kremik aus in den nur 10 Autominuten entfernten Ort Primosten fahren. Dort gibt es alle Einkaufsmöglichkeiten – und weitere Liegeplätze an Kai und Steg vor dem Ort, bzw. Ankerplätze in der davor liegenden Bucht.

Die Altstadt von Primosten liegt malerisch auf einer Halbinsel und ist nur durch eine schmale Landbrücke mit dem Festland verbunden.

Der Aufstieg zu der oben am Hügel thronenden Kirche wird mit einem herrlichen Blick über die vorgelagerten Inselchen belohnt.

Sie suchen Ihre Traumyacht in Kroatien oder anderswo? Dann sind Sie hier richtig:

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Eventflotte in Kroatien - für Yachtcharter und Regatta

Crewbriefing vor der Wettfahrt

... Und in anderen Destinationen frei!

Im Großraum Split verfügen wir über bis zu 20 baugleiche Yachten—für Regatta und Meer…

In der Karibik liegen ca. 30 gleiche Yachten für Events aller Art vor Anker.

Auch am Bodensee bis zu 15 Segelschiffe!

Ergo: In Deutschland, Mittelmeer und Übersee: an 250 weltweiten Destinationen gibt es schicke Segelyachten, geräumige Katamarane und exklusive große Motoryachen für alle Arten von Events.

Fragen Sie jetzt an.

Sie wissen ja: First Mail—First Sail!


Go easy: Sail the Kanal von Korinth

Die Passage durch den berühmten Kanal von Korinth erspart nicht nur dem Segler mehrere hundert Seemeilen rund um den gesamten Peloponnes - auch die Berufsschifffahrt nutzt diese Wasserstraße bei ihren Passagen von West nach Ost und umgekehrt. Runde 270 Seemeilen beträgt die Distanz von der Insel Ägina, südlich von Athen, bis nach Patras – um den gesamten Peloponnes herum. Lediglich 130 Meilen Distanz sind es aber bei der Fahrt durch den Kanal.

Es gibt eine neue Gebührenordnung, nach der die Kosten für die Passage berechnet werden. Höhere Preise als bislang gibt es jetzt lediglich an Feiertagen, und in der Hauptsaison, und in der Ferienzeit. Es sind hier Erhöhungen von 20 bis 30 Prozent zu verzeichnen. Im Gegensatz zu der Großschifffahrt gibt es keinerlei Aufschläge für Yachten bei Durchfahrten an Wochenenden oder an Sonntagen.

Der Kanal von Korinth kann Tag und Nacht, also 24 Stunden am Tag, passiert werden. Lediglich Dienstags ist er regelmäßig wegen Wartungsarbeiten am Kanal gesperrt. Bei Dunkelheit wird der gesamte Kanal von Straßenlaternen beleuchtet.

Per Funk meldet man sich auf Arbeitskanal 11 an. Bezahlt wird am östlichen Kanalausgang, in Isthmia. Der komplette Kai dort wurde renoviert und neu betoniert. Für Yachten mit niedriger Bordwand stehen einige Teile der Kaimauer mit abgesenkter, also niedrigerer Mauer und mit Treppen zur Verfügung. Der gesamte Anleger ist mit Gummiprofilen gepolstert, so dass die Bordwand, auch wenn die Fender in der Eile mal vergessen wurden, außer vielleicht einigen schwarzen Streifen keinen größeren Schaden nehmen kann.

Inzwischen sind auch genügend Poller zum Festmachen montiert worden. Tipp: Gut festmachen sollte man besonders bei Winden aus östlichen Richtungen, denn dann steht zusätzlich zum Wind leider auch eine unangenehme kurze See in der Kanaleinfahrt. Dann tanzen die Yachten am Kai heftig.

Die Abfertigung und Bezahlung erfolgt freundlich und unkompliziert. Im Erdgeschoß des Überwachungsturmes sitzt der nette Herr Dimitrios. Er prüft die Schiffspapiere – da natürlich vor allem Länge, Breite, Tiefgang und die Tonnage für die Berechnung der Passagekosten. Er stellt die Rechnung auch sofort aus und kassiert.

Dann wartet man auf die Öffnung des Kanals für die Durchfahrt.

In der westlichen Einfahrt kann man im kleinen Vorhafen kurzzeitig ankern oder frei manövrieren. Das Kanalpersonal gibt dann meist nur per Zuruf das Signal zum Losfahren, oder es ruft die Yacht per Funk.

Bei größeren Schiffen kommt der Zahlmeister mit dem Lotsenboot an Bord. Bei den ganz großen Pötten wird sicherheitshalber ein Schlepper vorgespannt und das Schiff durch den engen Kanal gezogen. Der Schlepper bugsiert das Schiff durch den 23 Meter breiten Kanal.

Eine 12-Meter lange Segelyacht zahlt etwa 150 Euro für die Kanalpassage.

Extratipp: Hoch über dem Kanaleinschnitt, knapp 100 Meter höher, so tief ist nämlich der Kanaleinschnitt an seiner tiefsten Stelle, queren eine Bahn- und eine Autobahnbrücke. Von dort oben hat man einen beeindruckenden Blick über das ungewöhnliche Bauwerk.

Es ist jedem Segler zu empfehlen wenigsten ein Mal im Seglerleben den Kanal von Korinth zu passieren – beispielsweise bei einer Oneway-Chartertour vom Ionischen Meer nach Athen oder auch umgekehrt.

Mein "Revierführer Ionisches Meer" ist hierfür der ideale Begleiter -->> zum shop


Ports for multihulls

Katamarane zur Yachtcharter auf den Seychellen

03.03.2011: Grade gelesen auf

http://www.multihulls-world.com/us/catamarans/news/ports-for-multihulls,405.html

Although our boats are the most beautiful, the most comfortable and the fastest, they are also harder to ‘park'...

An association has just been created which is offering a solution for multihulls on the Channel and Atlantic coasts of France. These 9 ports are actually equipped to take multihulls out of the water, and work intelligently amongst themselves to offer the best possible service. Haul out and re-launching, dry port, overwintering, scrubbing off, as well as maintenance and many and various types of work will allow you to maintain or prepare your beautiful catamarans before the season, or a big voyage... A sensible idea!!!
Along the same lines, a marina is offering berths in the heart of the island of Djerba, all the year round, for catamarans. To give you an idea, a full year for a 12-metre catamaran will cost you 3,240 euros per year.
For more information:
Association des ports à sec: www.port-a-sec.org
Marina Djerba: marina.jerba@planet.tn


Maritime Incentives & Events - Jetzt noch Verfügbarkeiten für 2014 und 2015!

Jetzt ist die richtige Zeit für Planung und Organisation.

Es ist Zeit, um sich über Betriebsausflug, Incentive, Kick-off, Teamtraining oder See-minar Gedanken zu machen. Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner gilt es mit außergewöhnlichem zu belohnen—und das muss nicht teuer sein!

An verschiedenen Plätzen in Deutschland, z.b. Bodensee, Chiemsee, Ostsee, Berlin etc. organisieren wir spannende Maritime Events. Und sogar und erst recht, wenn das Wetter mal nicht sooo sonnig war: Dann erst recht waren die Teilnehmer von ihrer maritimen Veranstaltung begeistert!

Der Mittelmeerraum bietet da eine größere Wettersicherheit samt mediterranem Flair—bis weit in den November hinein macht´s dort großen Spass an Bord einer sportlichen Segelyacht oder auf einer exklusiven Motoryacht...

Und auch die Seychellen bieten erstklassige Eventmöglichkeiten! Zwar ist der Flug ein wenig teuer, aber sonst bleiben die Kosten auf Inlandsniveau. Und das dank der kleinen Zeitverschiebung sogar ohne Jetlag, was auch Kurztrips möglich macht - sogar ganzjährig!

Fragen Sie uns!

Wir kennen uns persönlich aus in den verschiedensten Destinationen und verfügen über Kontakte direkt vor Ort.

Senden Sie uns Ihre Anfrage—Ihr Briefing!

Sie bekommen von uns gern und schnell verschiedene Event-Ideen, Ihr individuelles Angebot und noch viel —>> Meer-Info

Reviertipp: Kroatien-Törn ab Dubrovnik

Römische Kultur, Heimat von Kugelschreiber & Marco Polo,

und passend: unsere Charterangebote

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Der tiefe Süden: Ragusa = Dubrovnik

Die Ostküste der Adria hat für jeden etwas: Weit über tausend Inseln und Eilande mit tausenden von Buchten entlang der Dalmatinischen Küste, idyllische Fischerdörfer, mondäne Ferienorte, historische Bauten und ein dichtes Netz von Marinas. Leichte Wetterbedingungen herrschen vor, wenn auch die Winde Yugo und Bora die Segler recht zerzausen können.

Wir starten im tiefen Süden Kroatiens, in Dubrovnik, zu unserem Erkundungstörn.

Die hohe Brücke der Magistrala, der Küstenstraße, überspannt den Fjord „Rijeka Dubrovačka“, der 2 Seemeilen tief ins Land einschneidet. An seinem Ende liegt die hübsche ACI-Marina in Komolac als Ausgangsbasis für Chartertörns. Auch Sea Help, der „ADAC auf dem Wasser“, hat hier seine Basis. Im Haupthafen „Gruz“ liegen im Sommer meist große Yachten am Nordkai vor der lebhaften Hauptstraße. Schräg gegenüber, auf der anderen Straßenseite, befindet sich der bunte Bauernmarkt, und gleich daneben der Fischmarkt mit üppiger Auswahl – beide lohnen einen Besuch. Gastyachten finden...

Sie wollen jetzt Meer wissen über das Revier?:

Lesen Sie den gesamten Artikel.

Verfügbare weltweite Charteryachten finden Sie umfassend & gleich hier: —>> Meer-Info


Liparische Inseln und der Stromboli

Spektakulär: Der Flug mit dem Helikopter zum Stromboli

Sauna, Obsidian, Yachtsegeln und die Naturgewalt der Vulkane

Sizilien, ganz im Süden Italiens gelegen, ist eine mediterrane Ganzjahres-Segeldestination mit vielen Routen-Möglichkeiten.

Die Liparischen Inseln liegen dicht nördlich davon. Die bekanntesten der sieben Eilande sind Lipari selbst und die Vulkaninsel Stromboli, den man gegen Abend besteigen kann, um die glühenden Lavamassen erschauernd zu bewundern.

Auf Lipari kann man im Norden zum Schürfen des schwarzen Vulkanglases Obsidian fahren, mit dem Miet-Motorroller—und dann besicht man die wohl ältste Sauna der Welt in einer heissen Höhle. Zur Verkostung des Malvasiaweines und der Kapern geht es nach Salina.

VIP´s treffen sich diskret auf Panarea, wo auch ein Helikopter zum faszinierenden Rundflug über das Archipel gechartert werden kann. Dank der Kunstfertigkeit des Piloten wird der Flug sowohl eindrucksvolles als auch bleibendes Erlebnis.

Geeignet sind die Liparischen Inseln für alle Segler, wenn auch manchmal nächtliche Böen heftig an Anker, Leinen und Skipper´s Nerven zerren können. Als abwechslungsreiches Segelrevier aber ist diese Region phantastisch!

Noch —>> Meer-Info über die Segel– und Chartermöglichkeiten in diesem spannenden und anspruchsvollen Revier gibt es für Kunden zu Ihrer Törnberatung von Hans Mühlbauer.

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Revierinfo: Ägäis und die Kykladen

Nicht immer gibts Kaiserwetter für Chartersegler und Eigner

Das Reich von Äolus, Poseidon und Zeus — Griechenland in Weiß und Blau

Die Inselgruppe der Kykladen liegt südwestlich von Athen im westlichen Teil der Ägäis. Im Osten schließen sich die Dodekanesen an.

Vertraute Namen wie das heisse Nachtleben von Mykonos, die wunderschöne Venus von Milos, und der Traum-Sonnenuntergang von Santorin lassen das Ohr von Eventmanager und Kunde gleichermaßen lauschen und in Gedanken schon mit kleine und großen (Incentive-)Gruppen vor Ort sein.

Gut beraten ist, wer die Kykladen in Frühling oder Herbst besegelt und Juli bis Mitte September auslässt. Dann zweit sich die Inselgruppe von seiner schönsten Seite— beim Segeln und an Land.

Der Flieger bringt die Gäste bis zum Drehkreuz Athen. Aber auch die Inseln verfügen über Flughäfen, die teils direkt angeflogen werden.

Von Piräus aus kann der Trip an Bord eines großen Fährschiffes beginnen, damit sich die Teilnehmer auf das Programm einstimmen und die Inseln wirklich „erfahren“

Wer mit einer Yacht diese Inselwelt bereisen möchte: Unsere Ausgangshäfen für unsere Yachten sind Athen/Kalamaki und Lavrion. Dort haben kleine und große, sportliche und exklusive Segel– und Motoryachten für vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung.

Noch —>> Meer-Info über die Segel– und Chartermöglichkeiten in diesem spannenden und anspruchsvollen Revier gibt es für unsere Kunden zu Ihrer Eventanfrage.

Sie bekommen von Hans Mühlbauer gerne einen kompletten Programmvorschlag für kürzere und längere Incentive, Teamtraining, Kick-Off, …

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Grenze hin——Grenze her Türkei & Griechenland im Wechsel

Wir segelten 1 Törns zwischen 2 Ländern zu 3 Inseln und 4 mal zum Zoll

Segeln zwischen Orient und Okzident—zwischen Türkei und Griechenland—das möchten viele Chartercrews erleben, und wir werden immer wieder angefragt, ob und wie diese realisierbar ist.

Wir haben nun selbst die Probe gemacht.Start war im türkischen Marmaris. In Datca wurde ausklariert, dann im griechischen Symi einklariert. Weiter segelten wir nach Chalki, zum entlegenen Kapathos, dann nach Rhodos zum ausklarieren, und schließlich zurück nach Marmaris.

Anders als in früheren Jahren, als viele Yachten ohne Grenzformalitäten „eben mal „rübergesegelt“ waren, geht das heute nicht mehr.

Ergo: Illegal hin–und hersegeln ist gefährlich, kann hohe Strafen nach sich ziehen, und die Yacht lan-det schnell an der Kette, was für Charterer mit hohen Kosten verbunden ist.Deshalb: Ordnungsgemäß ein– und ausklarieren!

Dies erfolgt zweckmäßig, und in der Türkei vorgeschrieben, mit einem Agenten, der zwar eine )erträgliche) Gebühr verlangt, dafür aber alle oft weit entfernten Dienststellen alleine abklappert, um Papiere und Stempel zu bekommen.Unsere Erfahrung: Es geht problemlos. Braucht maximal 1-2 Stunden Zeit und zwischen 70 und 170 Euro für Agent, Transitlog, Gebühren etc., aber dann ist die Crew ordnungsgemäß einklariert.

Erste Bild-Impressionen vom Törn hier.

Den kompletten Artikel über diesen einzigartig-schönen und spannenden Törn gibt es demnächst im großen Segel-Magazin Charter-Horizonte.


Reviertipp: Ionisches Meer

„Kalos ilthate“ Herzlich Willkommen im Ionischen Meer!

Griechenlands Westküste als Segelrevier steht in dem Ruf unzählige traumhafte Buchten und idyllische Häfen zu besitzen, die mit klasse Segelwind in bequemen Tagesetappen erreicht werden können. Dies alles für sehr geringe oder gar keine Liegegebühren und zu günstigen Preisen für Speis und Trank.

Ein Törn in griechischen Gewässern ist immer ein besonderes Ereignis. Gerade weil die Vermassung der Wassertouristen noch nicht zu weit fortgeschritten ist behielt das Revier seinen ganz besonderen Reiz. Die Hilfsbereitschaft der Leute, besonders in abgelegenen Gegenden, ist ungebrochen. Segler, die gerne noch selbst auf Erkundungstour gehen, um Bäcker, Metzger, Fischhändler oder Supermarkt zu finden, haben ihren Spaß daran, wenn sie auf eigene Faust losziehen, um ihr kleines Shopping- Adventure zu erleben. Genau das macht den charmanten Reiz des Revieres aus...

Mit diesem Text beginnt mein neues Buch: „Revierführer Ionisches Meer“, das demnächst im Pietsch Verlag erscheint. Und grade weil ich dieses Revier so gut kenne und liebe, empfehle ich auch Ihnen, mal einen Törn mit einer unserer ausgesuchten Charteryachten im Ionischen Meer zu segeln.

Sie wollen jetzt Meer wissen über das Ionische Meer und die dortigen Chartermöglichkeiten, die verfügbaren Yachten?!

Dann fragen Sie jetzt unverbindlich an! Per Mail, per Telefon, oder gleich hier! Und Sie bekommen schnell —>> Meer-Info: info@dmcreisen.de


Von Skipper zu Skipper

Hans Mühlbauer, Inhaber von DMC-Reisen, Journalist, und mit mehr als 100.000 Meilen am Buckel weitgereister Fahrtensegler, erzählt aus seinem Erfahrungskästchen.

Ererzählt hier in loser Folge über praktische Bordtipps ebenso wie über eine versteckte Revier-Spezialität - über hilfreiche Dinge halt, die Skipper´s Leben einfacher, komfortabler, sicherer und einfach schöner machen.

Noch Meer-Infos und Tipps gibt es zu lesen in seinen Büchern, seinen Videos und DVD´s, und auf den Infoseiten.

Führerscheinvorschriften in Kroatien

Immer wieder werden wir danach gefragt:

"Ich habe nur den SBF-See, oder A-Schein, oder ...sonst einen Schein"

Und die Frage ist immer: "Welche Scheine brauche ich in Kroatien zum Yacht-Chartern?"

Der ADAC hat dies genau in seiner Kroatien-Broschüre aufgeschrieben: http://www.adac.de

Der Sportbootführerschein-See und ein Funkzeugnis sind für den Skipper mindestens nötig.


Yacht-Anmeldung für die Baleareninsel Cabrera jetzt online buchbar

Eben erreicht uns die Neuigkeit: Bislang hatten die Charterfirmen die Bojenbuchung für den Ankerplatz vor der Nationalparkinsel Cabrera, südlich von Mallorca, vorgenommen und somit den Charterkunden das Leben ein wenig erleichtert.

Das geht jetzt nicht mehr, denn der Skipper bekommt seinen "Cabrera-Code" nun direkt aufs Handy gespielt, wenn er zuvor seine Kreditkarten-Angaben gemacht hat. Das können und dürfen die Charterfirmen nicht leisten...

Hier der Link zur Anmelde-Webseite - und die Bedienungsanleitung hierfür:

Step 1) http://www.caib.es/root/index.do?lang=ca

Step 2) At the bottom of the page you can change the language to English

Step 3) Press on Services

Step 4) Type Cabrera in the search block

Step 5) Press on item Nº 1: Fondeo en el PN de Cabrera

Step 6) Save the key and open.

Step 7) Access to the process.

Step 8) Press on: Reservation form

Step 9) Follow the instructions

Grade erst zurück vom Ionischen Meer an der klasse Westküste Griechenlands.

Erste Impressionen dieser zauberhaften Region gibt es hier: —>> http://www.dmcreisen.de/ionisches-meer-pics.html
Ideal für Charterurlaub mit Freunden und Familie - und für Ihre Maritimen Events mit Kollegen, Kunden und Geschäftspartnern!
Schreiben Sie mir Ihre Wünsche!
Ihr Hans Mühlbauer“


Woher den Sprit nehmen in TR und GR

Nicht nur die Wasserbeschaffung stellt die Crew manchmal vor knifflige Probleme, die teilweise erlebnisreich gelöst werden - auch die Versorgung mit Diesel und erst recht mit Benzin gestaltet sich schwierig.
Wer gewohnt ist, dass an jeder Ecke eine Tankstelle steht, wird herb enttäuscht. Tankstellen direkt am Wasser gibt es nur in den wenigen voll ausgestatteten Marinas. Unterwegs auf dem Törn muss die Mannschaft auch mal findig sein, um die Tanks nachzufüllen.


Kleine Tankwagen mit Dieselöl flanieren nachmittags vor den Yachten auf und ab und warten auf ein Zeichen zum Tanken. Das ist sehr praktisch, da das Schiff nicht umrangiert werden muss, sondern direkt an Liegeplatz den Sprit bekommt. Für die Megayacht kommt schon mal ein rießiger Sattelzug, um den Durst der Motoren zu stillen. Der Hafenkapitän oder der nahe Tavernenwirt weiß in der Regel, wie und wo die mobile Tankstell zu erreichen ist. In den kleinen Fischerhäfen gibt es solchen Service nicht.

Nicht selten versorgt eine einzige Straßentankstelle eine komplette Insel. Leider liegt sie nicht am Wasser, sondern irdgendwo im Landesinneren, Das heißt für die Crew: Mit demResevekanister zur Zapfsäule pilgern! Das Taxi ist auf den Inseln das Transportmittel für alles, also auch für Dieselkanister. Für den Taxifahrer sind solche Transporte nichts Ungewöhnliches, auch wenn er mehrere Male hin und her fahren muss, bis der Tank voll ist.


Hat der Tankstellenbesitzer gerade Zeit - und die hat er meist, wenn er denn will - dann hilft auch er manchmal mit seinem Wagen beim Dieseltransport.
Notfalls muss der Insel-Linienbus herhalten für den Transfer. Einfallsreichtum und Improvisationsgabe führen zum Erfolg.


Akrotiri/ Santorini

Die im Süden der Insel Santorini gelegene archäologische Ausgrabungsstätte Akrotiri ist seit Mitte April wieder täglich von Montag bis Dienstags jeweils von 10-17 Uhr zu besichtigen.

Akrotiri wurde 1967 von dem Archäologen Spyros Marinatos entdeckt und zählt zu den bedeutendsten Ausgrabungsstätten Griechenlands.

Mehr Informationen finden Sie unter www.santorini.gr

Quelle: Griechische Zentrale für Fremdenverkehr

Hier gibts Meer-Info als Video über Santorin: http://www.dmcreisen.de/media/files/Videos/Kykladen/Santorin.wmv

Sifnos- eine der” Top-Ten Inseln unter der Sonne“

In der Sonderausgabe von National Geographic „Journeys of a lifetime – 500 of the World’s Greatest Trips“ wurde die Kykladeninsel Sifnos in die Top Ten Liste der "Inseln unter der Sonne" gewählt.

„ Es sind zwar nur winzig kleine Punkte im Meer, die auf der Landkarte kaum zu finden sind. Aber wenn Sie dort sind, werden Sie feststellen, dass es Orte von einzigartiger Schönheit sind.“

So schwärmt sinngemäß National Geographic in seiner Sonderausgabe „ Journeys of a lifetime – 500 of the World’s Greatest Trips”.

Quelle: Griechische Zentrale für Fremdenverkehr

... und so sieht das Revier der Kykladen im Reviervideo aus: http://www.dmcreisen.de/kykladen.html


Auf nach ... Gibraltar!

Die Säulen des Herakles, also der Affenfelsen und das Küstengebirge auf afrikanischer Seite, geben den großen Rahmen, in dem sich ambitionierte Segler zwischen den Kontinenten bewegen können.

Die Straße von Gibraltar birgt viele spannende Momente:

Die Winde, die entweder aus West oder aus Ost wehen—durch die Kompression in der Meerenge meist kräftig wehen, und die die Passage zu einem flotten Ritt machen.

Die Tide, die im Mittelmeer nur etwa 30 cm ausmacht, auf der Atlantikseite nur knapp jenseits der Straße aber schon 1,5 Meter.

Die Strömung, die sich durch Tide und Westwind schnell auf 5-6 Knoten aufschaukeln kann, oder, bei Ostwind, die eine kurze und ruppige See aufbaut.

Der Schiffsverkehr, der sich in der Straßenmitte durch ein Verkehrstrennungsgebiet schlängelt.

Die Häfen entlang der berühmten Costa del Sol, wo man zwischen Malaga, Marbella, Sotogrande auf der Mittelmeerseite wählen kann.

Auf der Atlantikseite dann Tarifa und Barbate. Und schließlich in Afrika Ceuta, Tanger, Smir und viele andere. Dort warten marokkanische Souks, der Basar und eine einfach andere Lebensart auf Besucher, die eintauchen wollen in eine andere Kultur.

„Gib“, so nennen die Einheimischen ihr Gibraltar, hat eine zusätzliche nagelneue Marina, Airport, Versorgungsmöglichkeiten, Englische Pubs und Affen.

Insgesamt ein spannendes und noch wenig befahrenes Charter-Revier! —>> Fotogalerie

Charteryachten gibt es ab Sotogrande hier bei uns zu buchen.

Fragen Sie uns! Und Sie bekommen von uns gern, kompetent, ausführlich, schnell und unverbindlich noch viel —>> Meer-Info


Venedig: Neue Marina in Betrieb

Auf der Insel Certosa, nur eine Wasserbus-Haltestelle von Venedig - und nur ca. 15 Wasserbusminuten von San Marco entfernt - ist die nun ausgebaute Marina in Betrieb.

Transityachten sind gerne gesehen.

Und wer Reparaturen zu machen hat: Die ansässige Werft macht gute Arbeit!

Nach Mathias Lühmann, den dortigen Bootsbauer fragen, den ich selbst besucht hatte und folgendes Portrait über ihn geschrieben habe: http://www.bootshandel-magazin.de/bootsleute/sein_bestes_stueck_/

Neuer Revierführer Griechenland: "777 Bays and Harbours"

Und das ist nicht zu viel versprochen!

Auf 184 Seiten im großen A4-Format zeigt Autor Piotr Banach eine unglaubliche Fülle an Häfen und Ankerplätzen (...die noch nicht mal Hans Mühlbauer, der jahrelang in Griechenland gesegelt ist, alle kennt...).

Der erste Teil beschreibt in Englischer Sprache die Kykladen, den Saronischen Golf, den östlichen Peloponnes und Kreta. Weitere Bände, um schließlich ganz Griechenland abzudecken, sind in Arbeit.

Die Aufmnachung erinnert dabei sehr an die "777 Häfen und Ankerplätze Kroatien" von Herrn Beständig. Dieses Buch erfreut sich bei den Segelern großer Beliebtheit - wohl wegen der vielen Plätze, die aufgezeigt werden.

Allerdings kommt dabei naturgemäß die Ausführlichkeit ein wenig zu kurz. Während andere Revierführer manchmal sogar mehrere Seiten für einen einzigen Hafen verwenden, um Ansteuerung, Hafenplan, Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, Ausflüge etc. aufzuzeigen, begnügen sich die "777" mit schwarz-weißer Grafik, einem oft recht einfachen Plan und nicht bei jedem Hafen einer kurzen Textbeschreibung.

Mein Fazit:

Wer sich an die oft und gern befahrenen Routen und die Hauptattraktionen bei seinem Segeltörn halten will kann mit von Publikationen detailliertere Informationen erhalten. Wer aber einen Überblick über die vielen kleinen und kleinsten Häfen, und besonders die abgeschiedenen Buchten erhalten möchte, der ist mit den "777" gut beraten.

Greece - 777 Bays and Harbours - Zu kaufen für 44 € z.B. bei amazon.de

Mallorca: Bojenreservierung vor Cabrera jetzt nur noch nline

Wer seine - immer noch kostenlose - Boje für ene Übernachtung vor der Naturparkinsel Cabrera beantragen möchte muss das nunmehr online erledigen.

Leider weder in Deutsch oder Englisch, sondern in Mallorquin!

Als Charterer erledigt die Charterbasis üblicherweise diese Anmeldung, aber der Privateigner muss sich da durchbeißen:

http://www.caib.es/govern/organigrama/area.do?coduo-114365&lang=ca

Irgendwann, wenn wieder Geld in der Kasse ist, wird es wohl auch eine besucherfreundliche und anderssprachliche Version geben.


Christo in Malta?

Hat der Künstler diesmal in Malta zugeschlagen?

Wie viele Quadratmeter Tuch waren diesmal nötig? Doch lange nicht so viel wie 1995 bei der Verhüllung des Reichstages, als mehr als 100.000 Quadratmeter Stoff nötig waren

Die Lösung ist einfach: Unter der weißen Hülle verbirgt sich eine Superyacht, die in einem der zahlreichen Trockendocks aufgepallt liegt. Darunter wird die Yacht einem Refit unterzogen, das eine Lackierung in staubarmer Umgebung beinhaltet. Die Trockendocks in Malta unterscheiden sich von der üblichen Bauweise, bei der große, mit Wasser geflutete Tanks entleert werden und somit Dock samt Schiff aus dem Wasser heben.

In Malta ist ein Dock wie eine Schleuse gebaut: Bei offenem Tor kann das Schiff in die geflutete Kammer einfahren. Dann werden die Tore geschlossen und das Wasser aus der Kammer gepumpt, do dass das Schiff dann quasi auf dem Hafengrund steht. Zum Wassern werden einfach die Schleusentore geöffnet, die Dock-Kammer wird geflutet, die Yacht schwimmt wieder auf und kann ausfahren – simpel!


Geheimtipp: Kostenloser Liegeplatz am Luxushotel

Genau nördlich von Kolocep, einem kleinen Eiland, das zur Inselgruppe der Elephitischen Inseln gehört, also am gegenüberliegenden Festland, gibt es einen bis jetzt völlig unbekannten kleinen Hafen, in dem auch Yachten willkommen sind:

Unterhalb des weithin sichtbaren 5***** Sterne Hotel „Radisson Blu Resort & Spa“ befindet sich der hotel-eigene kleine Hafen, der wenige, dafür aber kostenlose(!) Gastplätze bietet. Es gibt Muringleinen. Wasser und Stromanschlüsse sind vorhanden. Liegen ist kostenlos, Wasser und Strom gebührenpflichtig. Wer zusätzlich die luxuriösen Hoteleinrichtungen, also die auch im Winter beheizten drei Outdoor-Pools, das weitläufige Spa mit Saunen, Indoor-Pool, Fitness- und Wellnesscenter etc. nutzen möchte meldet sich an der Rezeption und bezahlt eine Gebühr hierfür.

Direkt oberhalb des Hotels hält der Linienbus, der ins 12 Kilometer entfernte Dubrovnik fährt. http://www.radissonblu.com/resort-dubrovnik


Interessante Webseite des Kroatischen Ministeriums

Das Ministerium für Seefahrt, Transport und Infrastruktur bietet auf seiner Webseite jede Menge guter Informationen für Wassersportler, die in kroatischen Gewässern unterwegs sind. Alle Meldungen können kroatischer und in englischer Sprache gelesen werden.

So listet ein Newsticker etwa die Meldung, dass das neue Schiffsüberwachungssystem, Vessel Traffic Monitoring and Information System (VTMIS), das die lebhafte Großschifffahrt in der Adria sicherer machen soll, seinen Vollbetrieb zum 1.Januar 2012 aufnehmen wird. Auch, dass auf der Insel Krk ein neues Trinkwasser-Reservoir eingeweiht wurde, freut die Segler, denn nun ist die Wasserversorgung im Ort Stara Baska deutlich verbessert.

Klasse: Auf der Seite gibt es auch eine komplette Liste mit allen offiziellen Ankerplätzen und Bojenfeldern entlang der Küste – beschrieben werden im zweiteiligen Dokument die Nutzungsbedingungen, die geografische Lage und Größe des jeweiligen Areals, die Anzahl der Bojen, die Kosten, und sogar die Telefonnummer der Ansprechperson.

Auf der Transportseite erfährt man, dass die Verlängerung der Küstenautobahn A1, die bislang etwa 50 Kilometer südöstlich von Split endet, schon im Bau ist. Nach Fertigstellung dieses Abschnittes wird es möglich sein durchgehend auf der Autobahn von Deutschland bis hinunter nach Dubrovnik zu fahren. http://www.mmpi.hr/default.aspx?id=602


Dubrovnik bekommt weiteren Anleger

Allerdings wird diese 220 Meter lange neue Kaianlage weniger den Yachties zur Verfügung stehen. Für die wachsende Zahl der Kreuzfahrtschiffe, die täglich das Juwel der Adria anlaufen, wird der neue Anleger eine Entzerrung des Schiffsverkehrs darstellen. Derzeit passen grade mal 2-3 Kreuzfahrtschiffe in den Hafen von Gruz. Weitere Schiffe müssen südlich des alten Hafens und der Altstadt frei ankern und ihre Passagiere mit Tendern ausbooten.

Bevor der neue Anleger fertig ist wird es Bauarbeiten im Hafenbereich von Gruz kommen. Unterhalb der Brücke, die den fjordartigen Einschnitt überspannt, an dessen Ende die ACI-Marina liegt, soll der Anleger gebaut werden. Dann ist auf den Yachten Vorsicht bei der Annäherung geboten. Ende September soll der Bau vollendet sein. Dann allerdings soll in einer zweiten Bauphase der Kai auf 400 Meter verlängert werden, so dass auch die Megaliner hier komfortabel parken können.

Dubrovnik ist momentan auf Platz 4 der im Mittelmeer am häufigsten von Kreuzfahrern angelaufenen Häfen, und Nummer 10 in der „Weltrangliste“. Täglich laufen oft 5 Cruiseships gleichzeitig das ehemalige Ragusa an und tausende von Touristen überschwemmen dann die historische Altstadt, was eine Besichtigung erschwert. Erst ab etwa 1700 Uhr, wenn die meisten Kreuzfahrer zurück an Bord sind, wird es ruhig in den dann wieder lauschigen Gassen. Dann macht die Besichtigungstour Spaß!


Schiffekucken am Bildschirm macht Spaß!

AIS heißt das Zauberwort – Automatic Identification System – ein Sendesystem das in Echtzeit Schiffsdaten, deren Positionen, Geschwindigkeiten und Kurse überträgt. Die Berufsschifffahrt muss damit ausgerüstet sein. Diese übermittelten Daten werden dann in die elektronische Seekarte beiden Empfängern eingespielt und ermöglichen auch nicht-ausrüstungspflichtigen Schiffen und Yachten die sichere Navigation und die Vermeidung von Kollisionen.

Auch unser Freund Google hat Zugriff auf diese Daten und spielt diese Schiffsbewegungen in seine Landkarten und Satellitenbilder ein. Wer über einen Laptop verfügt kann online und in Echtzeit den weltweiten Traffic im heimischen Wohnzimmer mitverfolgen. Die verschiedenen „Schiff-Arten“ sind farblich unterschiedlich gekennzeichnet – auch Ankerlieger werden angezeigt. Man kann jedes Schiffssymbol anklicken und bekommt umfangreiche Infos über Ladung, Zielhafen, ja sogar Fotos der Pötte auf den Schirm eingespielt.

An Bord erhält der Skipper ständig die aktuellen Schiffsbewegungen in seiner Umgebung.

Ein feines Tool, das Spass macht und gleichzeitig der Sicherheit dient!

Cesma Marina gut aufgestellt

Im Juni 2010 wurde die neue Marina eröffnet. Und auch jetzt gibt es immer noch dein „Einführungsrabatt“ von 25 % auf die Liegeplatzmieten für die Saison, oder auf die Jahresliegeplätze.

Der nagelneue Yachthafen verfügt über 400 Wasserliegeplätze und weitere 100 Standplätze an Land, die der 80-Tonnen Travellift bedient. Die Marina versteht sich als „Full-Service-Luxusmarina“ mit folgenden Einrichtungen und Services: Strom und Wasser – aus der eigenen Entsalzungsanlage gibt es auf den Stegen. Grauwasser und Fäkalien können entsorgt werden. Ein Wireless LAN für die Gäste ist marinaweit installiert. Proviantservice ist ebenso möglich wie das Ein- und Ausklarieren bei den direkt am Gelände stationierten Zollbehörden.

Die Cesme Marina ist leicht anzusteuern – Tag und Nacht. Die schon weithin sichtbare Burg von Cesme liegt unmittelbar östlich des landseitigen Wellenbrechers und dient somit als gute Ansteuerungsmarke. Der Hafen wird betrieben von Camper & Nicholson – die Firma unterhält eine ganze Reihe von Yachthäfen in verschiedenen Ländern.

Cesme liegt etwa 60 Kilometer westlich von Izmir auf der gleichnamigen Halbinsel. Zum Flughafen dauert die Transferzeit etwa eine Stunde. Zur gegenüber liegenden griechischen Insel Chios sind es nur wenige Seemeilen, so dass der Standort ideal zum Kreuzen zwischen Okzident und Orient geeignet ist – ordentliches Aus- und Einklarieren vorausgesetzt! Kontakt: www.cnmarinas.com


Side - hübsch und wenig besucht!

Selimiye, wie dieses geschichtsträchtige Städtchen auch heißt, liegt etwa 35 Seemeilen östlich des türkischen Hafens Antalya, auf halbem Weg nach Alanya, wo grade eine neue Marina entsteht.

Die schmale Einfahrt in den kleinen Hafen ist befeuert. Im Innern legt man an der neu gebauten Betonpier an. Einige Muringleinen erleichtern das Manöver – sonst benutzt man das eigene Ankergeschirr. Doch Vorsicht: Durch die runde Hafenanlage ist Ankersalat vorprogrammiert. Auch liegt eine schwere Muringkette etwa parallel zur landseitigen Pier, in der sich der Anker verhaken kann. Am Ufer gibt es Strom- und Wasseranschlüsse an den kostenpflichtigen Liegeplätzen.

Gleich neben dem runden Hafenbecken ragen die Säulen einer großen antiken Tempelanlage in den Himmel. Überhaupt finden sich direkt in der Stadt Side jede Menge „Alte Steine“ zum Ankucken. Nur knapp einen Kilometer entfernt, direkt an der Hauptstraße, überragt eines der best-erhaltenen Amphitheater, das heute noch genutzt wird, ein weitläufiges Trümmerfeld.

Rund um den Hafen und in den Seitengassen gibt es jede Menge Restaurants und Tavernen. Im nahen Basar kann man hervorragend shoppen und Lederwaren, Hosen, T-Shirts, aber auch Goldschmuck, Teppiche und Schuhe preiswert erstehen – ein wenig Handeln lohnt!

Nach Side „verirren“ sich nur wenige Yachties, denn von den Charterbasen rund um Marmaris, Göcek und Fethiye ist die Distanz zu groß, so dass dieses Revier eher den Fahrtenseglern vorbehalten bleibt.


Athen besuchen, aber wie!

In der griechischen Hauptstadt leben, wenn man Schätzungen glauben darf, wenigstens 12 Millionen Menschen. Und somit herrscht auf dem Straßen der Metropole ständig qualvolle Enge, was nicht gerade einlädt sich mit Zweirad oder Mietwagen ins Gewühle zu stürzen, um die Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

Wer mit der Yacht die Stadt besuchen will muss sich um einen Liegeplatz kümmern. Die Alimos Marina im Vorort Kalamaki ist der größte Yachthafen des Landes, aber auch ziemlich überfüllt. Komfortabler, wenn man mal ein Plätzchen gefunden hat, sind die wenigen Liegeplätze westlich des weitläufigen Fährhafens von Piräus. Östliche des Containerterminals kann man einen Liegeplatz finden.

Landschaftlich ist es da nicht so sehr schön, dafür aber liegt die Bahnstation in unmittelbarer Fußwegentfernung. Von der Endstation in Piräus fährt die Stadtbahn direkt bis ins Stadtzentrum – für nur etwa 2 ½ Euro! Im Herzen der Plaka, der spannenden Altstadt mit seinen unzähligen Läden und dem Flohmarkt ist eine Haltestelle. Und direkt darüber erhebt sich der imposante Hügel der Akropolis mit seinen weitberühmten Tempeln. Gleich dahinter erreicht man das neue Museum unterhalb des Tempelberges.

Für das eingesparte Geld für Taxi oder Mietwagen kann man sich genüsslich in ein Kaphenion inmitten der Plaka niederlassen und das Gewimmel der Händler und Käufer bewundern.

Das Tor nach Afrika

Nordafrika wird von Yachties selten angelaufen. Am ehesten machen Yachten noch in Ägypten Station, bevor sie durch den Suezkanal fahren. Vor dem Erreichen von Port Said ist ein Stopp in Alexandria lohnenswert!

Vor der Kulisse einer modernen Großstadt präsentiert sicher der sehr weitläufige Handelshafen mit einer Vielzahl von Docks, die aber für die Großschifffahrt vorgesehen sind. An der nördlichsten Spitze der Stadt-Halbinsel ist ein starkes und prächtig erhaltenes Fort schon aus der Distanz zu erkennen. Wenn man es an Steuerbord liegenlässt und in die weite Hafenbucht des Fischerhafens einläuft findet man sicheren Ankergrund zwischen den vielen einheimischen Booten und Kuttern im westlichen Teil der Bucht.

In der Nähe des massiven Gebäudes des Yachtclubs liegen auch einige Motoryachten an ihren Bojen.

An Land führt die schöne, aber von chaotischem Auto- und Kutschenverkehr belebte Uferpromenade zu den Sehenswürdigkeiten: Moscheen, altehrwürdige Grandhotels, Botschaftsgebäude...

Aber gleich dahinter beginnt der Souk. In seinen engen Gassen kann man alles Mögliche zu sehr günstigen „Einheimischenpreisen“ erstehen: Von Fisch und Fleisch, über Gemüse, Brot und Getränken bis hin zu maßgefertigten Holzmöbeln, Metallarbeiten und Kleidung. Auch das Ägyptischen Museum, die Ausgrabungen beim Amphitheater und der Obelisk sind sehenswert.

Fazit: Alexandria, als eine der ganz alten Seehäfen, und seine überaus freundlichen Bewohner, sollte man in jedem Fall besuchen. Aber Vorsicht! Zu Beginn des betonnten Fahrwassers liegt ein Containerfrachter auf Grund – unbeleuchtet! Er hatte wohl den Tonnenstrich nicht gesehen oder die Wassertiefen hier draußen unterschätzt...

Ankern in Taormina?

Die Kreuzfahrtschiffe machen es vor: Unterhalb von Taormina, in der Nähe der Talstation der Seilbahn, gehen sie vor Anker, schiffen ihre Gäste mit Dingies aus, und warten, bis diese nach getaner Ausflugstour wieder zurück sind. Auch Yachten können dicht vor dieser Küste ankern. Zwischen den Kaps von San Andrea und Taormina, und auch nördlich und südlich davon, gibt es einige kleinere Buchten, die als Ankerplätze geeignet sind, solange keine Winde aus Süd bis Ost zu erwarten sind. Auc vor dem langen Strand nordöstlich von Giardini kann frei geankert werden.

Der Ort Taormina besticht durch seine hoch am Steilen Berg liegende malerische Anlage, so dass jährlich tausende von Touristen hierher kommen, um das Städtchen, den herrlichen Ausblick hinüber zum alles beherrschenden Massiv des Vulkans Ätna, zu bestaunen. Es liegt spektakulär auf einer Anhöhe, und von den Tribünenplätzen aus sieht man nicht nur die Schauspieler, wenn man denn eine Aufführung besucht, sondern der Blick geht über die Bühne hinaus bis zum Meer und zum Ätna.

Von dort oben kann man auch das Wetter recht gut beobachten, um sofort aufzubrechen, falls es sich ändern sollte. Denn dann kann die vor Anker liegende Yacht bei auflandigen Winden leicht in Schwierigkeiten kommen.

Marina-Ausbau in Cannigione/Sardinien

Geschützt am Ankerplatz

Am südlichen Ende des Golf von Arzachena liegt an seinem Westufer der Ort Cannigione. Vor der Uferpromenade mit Restaurants und Bars hat sich die Marina etabliert, an der immer noch fleißig gebaut wird. Südlich des Wellenbrechers wurden Schwimmstege installiert, an denen Yachten schon festmachen können. Am Fuß der Mole sind Toilettenanlagen im Bau. Die Mole selbst wird noch verbreitert und sie wurde mit einem nach Nordwest gerichteten neuen Teilstück versehen, an dessen Innenseite eine Tankstelle bereits den Betrieb aufgenommen hat. Ein turmähnliches Marinagebäude, das weithin sichtbar ist, ist noch im Rohbau. Wasser und Strom sind an den Stegen zu bekommen. In der Vorsaison konnte man hier sogar kostenlos liegen!

Weiter südlich in der flach auslaufenden und weitläufigen Bucht liegen schon seit Jahren verschiedene Schwimmstege. Sie sind teils privat – teilweise werden sie von den ansässigen Charterfirmen genutzt. Dort kann man auch während der Saison, allerdings nicht am Wochenende, wenn der Charterwechsel erfolgt und die Yachten an die Basis zurückkommen, einen freien Liegeplatz ergattern.

Am Fuß der Mole, gleich oben an der Hauptstraße, liegt ein gut sortierter Supermarkt. Etwa oberhalb des letzten Steges, in einer Seitenstraße derselben Hauptstraße, liegt die Pizzeria „Serafino e Giovanni“, die gegenüber der übrigen Restaurants angenehm günstige Preise bei nettem Personal und gutem Essen bietet.

coop.sardamar@tiscali.it


Kleo´s bewachter Sand

Im östlichen Teil des 40 Seemeilen tief einschneidenden Golf von Gökova finden Besucher den einzigen Krallenstrand im gesamten Mittelmeer, und das schon seit 2000 Jahren. Damals hatte sich der Römer Antonius mit der ägyptischen Königin Kleopatra eben an dieser Stelle, auf einer kleinen und abgeschiedenen Insel, zum Stelldichein getroffen. Dort hatte er eigens aus dem Roten Meer diesen Korallensand für seine geliebte Kleo heranschaffen lassen.

Heute ist der Kleopatrastrand ein beliebter Ausflugsort. Nicht nur Yachties, aus Tagesausflügler werden mit Ausflugskaikis vom Festland herübergeschafft. Und alle wollen auf dem berühmten Strand sonnenbaden. Die wird aber durch einen Zaun versperrt, und etwaige Versuche werden sofort von einem allgegenwärtigen Wächter vereitelt.

Yachten finden vor den nachmittäglichen westlichen Winden gute Ankerplätze an der Ostseite von Sedir Adasi, so heißt das Inselchen.

Man sollte früh an Land gehen, um dem Ansturm der Touristen vom Festland und von den Gulets zu entgehen, denn dann mausert sich das Eiland eher zu einem Freibad mit allem, was dazu gehört. Morgens kann man die Ruhe noch gut genießen.

Ostküste Sardiniens: La Caletta

Dicht nördlich des Fischerdorfes Santa Lucia – nicht zu verwechseln mit dem Saint Lucia in der Karibik – liegt der Porto di „La Caletta“ beim gleichnamigen Dorf. Auch dieser Yachthafen macht einen sehr neuen Eindruck. An der Innenseite der mächtigen Mole liegt eine große Flotte von Schleppnetzfischern verschiedener Größe, und gegenüber, auf der anderen Hafenseite, breiten sich der Schwimmstege der Marina aus. 500 Liegeplätze gibt es hier. Im nahen Ort kann man sich mit allem Nötigen eindecken. Restaurants und Bars sind in der Nähe.

An der Tankstelle gibt es nur Diesel, und zwar vormittags bis 13 Uhr, und nachmittags ab 16 Uhr. Dazwischen herrscht Siesta – Ruhezeit.

Bei der Annäherung kann man sich an einem großen Wehrturm orientieren, der vor der Hafenmauer auf einer niedrigen Klippe steht. Am anderen, südlichen Ende der Mole befindet sich die Hafeneinfahrt.

La Caletta ist ein willkommener Platz während eines Törns entlang der Ostküste Sardiniens, der außerhalb der Hauptsaison nicht völlig verwaist ist.

cncscuolavele@tiscali.it

Gemütlich in Chioggia

Allen Seglern, denen die Marinas rund um die Stadt Venedig zu überfüllt und zu hektisch sind, sei der Fischerort Choggia im Süden der Lagune empfohlen. Es gibt in „Little Venedig“ verschiedene Anlegemöglichkeiten, von denen ein Teil direkt im Schwell der auch im Stadtgebiet mit Vollgas vorbeirauschenden Fischerboote liegen. Der wohl ruhigste Platz wird in der „Darsena Mosella Marina“ sein.

Hier macht man zwischen Dalben an den Holzstegen fest. Die Marina befindet sich im Norden des Ortsteiles Chioggia Sottomarine, der auf der Halbinsel zwischen Lagune und Adria liegt. Über die nahe Autobrücke gelangt man zu Fuß schnell in den netten Ortskern, in dem Geschäfte und Restaurants zu finden sind. Abends, so nach 1800 Uhr, wird es auch in der Innenstadt ruhiger, wenn die Tagesausflügler nach Hause gefahren sind.

In Chioggia gibt es den zweitgrößten Fischmarkt Italiens! Wer sich dafür interessiert sollte allerdings früh aufstehen, denn die Auktionen beginnen schon vor fünf Uhr früh!

Und wer die Stadt Venedig besuchen will kann dies mit dem Vaporetto, der regelmäßig verkehrenden „Straßenbahn“ unternehmen.

http://www.venicemedia.com/veniceport/dar_mosella.htm

Kaprije lohnt!

Das Eiland ist Teil der Inselgruppe, die sich vor dem Zufahrtskanal nach Sibenik befindet, und die idyllische Hafenbucht wird gerne als Stopp vor oder nach dem Besuch der Krka-Wasserfälle bei Skradin genutzt.

Inzwischen stehen an der verlängerten Mole auch einige weitere Liegeplätze mit Muringleinen zur Verfügung. Unbedingt freibleiben muss der Molenkopf, denn da legt schon früh morgens die erste Fähre an. Auch kommt immer mal das Wasserschiff und benötigt Platz zum Manövrieren. Deshalb sollten Yachten, die in der weitläufigen Bucht frei ankern wollen, dies nicht in Molennähe tun, sondern sich ihren Ankerplatz weiter im Südosten der Bucht suchen, um mit der Berufsschifffahrt nicht in Konflikt zu geraten.

Jeder Tropfen Wasser wird mit dem Tankschiff angeliefert, das seine Fracht dann durch einen dicken Feuerwehrschlauch quer durch den Ort bis zum oben am Berg gelegenen Wasserreservoir pumpt. Es wird nicht gern gesehen, teilweise sogar lautstark unterbunden, wenn Yachties das teure Nass lediglich zum Abspritzen und Säubern ihrer Boote nutzen wollen.

Nicht zum Anlegen geeignet sind die kurzen Steinstege, die sich die Einheimischen vor ihren Häusern gebaut haben. Dort liegen deren private Boote. Auch sind die Wassertiefen vor diesen Stegen einfach zu gering.

Auf der praktisch autofreien Insel gibt es schöne Wanderwege, und rund um die Hafenbucht nette Konobas und Cafes.

Übrigens: Laut Skipperbericht werden auch die Ankerlieger für das freie Ankern in der Bucht zur Kasse gebeten. Alternativ bieten sich außer bei Bora die Buchten an der Nordostküste des Nachbarinselchens Kakan an. Von dort ist es etwa eine Seemeile (mit dem guten Dingi) bis zur Ortschaft Kaprije.


Fingerstege in Primosten

Hilfestellung beim Anlegen im Yachthafen

In einer rundum geschützten Bucht hat sich die Marina Kremnik etabliert. Die Steganlagen wurden in den vergangenen Jahren immer wieder erweitert, um zusätzliche Liegeplätze zu erhalten.

Schön sind die dort montierten Fingerstege, an denen eine Yacht praktisch längsseits gehen kann und das Boot mit Vor-, Achterleine und Springs vertäuen. Die sonst in den Yachthäfen meist verwendeten Muringleinen können hierbei entfallen. Im südlichen Teil der Marina liegt die Tankstelle – im Scheitel der Bucht befinden sich Restaurant, Rezeption, WC und Duschen, Yachtausstatter und der Marina-Supermarkt, so dass die Versorgung gesichert ist.

Wem dies nicht genügt, der kann mit dem marina-eigenen Shuttlebus von der marina Kremnik aus in den nur 10 Autominuten entfernten Ort Primosten fahren. Dort gibt es alle Einkaufsmöglichkeiten – und weitere Liegeplätze an Kai und Steg vor dem Ort, bzw. Ankerplätze in der davor liegenden Bucht.

Die Altstadt von Primosten liegt malerisch auf einer Halbinsel und ist nur durch eine schmale Landbrücke mit dem Festland verbunden. Der Aufstieg zu der oben am Hügel thronenden Kirche wird mit einem herrlichen Blick über die vorgelagerten Inselchen belohnt.


Wer kennt Katapola?

Volkstanz auf dem Dorfplatz

Schon die Insel Amorgos ist ein Geheimtipp bei Insidern. Sie liegt im Herzen der Ägäis, südöstlich der großen Inseln Paros und Naxos.

Im vergangenen Jahrhundert wanderten viele der Einwohner mangels Arbeit nach Australien aus, so dass heute nur noch etwa 2000 Leute auf dem Eiland wohnen. Es liegt inmitten der vom sommerlichen Meltemi-Wind zerzausten Inselgruppe.

Erstaunlich ist, dass der Haupthafen Katapola auf der dem Wind ausgesetzten Nordseite liegt – zwar in einer tief einschneidenden Bucht, aber dennoch auf der Luvseite. Dies müssen auch Besucheryachen berücksichtigen bei der Wahl ihres Liegeplatzes. Man kann dicht östlich des Fähranlegers römisch-katholisch mit dem eigenen Ankergeschirr festmachen, und hat dann nur wenige Schritte zu Lebensmittelladen, Kaphenion und Taverne.

In seinem Windschatten ist der starke Meltemi etwas gedämpft. Aber es bieten sich die Ankerplätze in den Buchten an der Nordseite der weiten Bucht als besser geschützte Plätze an, und entlang der Uferstraße ist es nur ein kurzer Spaziergang zur kleinen Ortschaft. Amorgos wird weder von Pauschalurlaubern noch vor Yachttouristen überflutet. Wer Abgeschiedenheit, Ruhe und Entspannung sucht ist hier genau richtig.


Haben Sie schon alle beisammen?

Gemeint sind natürlich nicht Schrauben oder Tassen in Ihrem Oberstübchen, sondern die Bootspapiere für Ihr Schiff.

Das wichtigste Papier stellt sicherlich der Internationale Bootsschein, kurz IBS genannt, dar. Er ist das in Deutschland unbefristete und amtlich anerkannte Kennzeichen, ohne das Boote mit mehr als 3 PS und Segelboote ohne Motor und über 5,5 Metern Rumpflänge auf allen Binnenwasserstraßen nicht fahren dürfen. Gleichzeitig der IBS als Eigentumsnachweis für Boot oder Yacht.

Im Ausland gilt der IBS lediglich zwei Jahre, so dass sich der Eigner rechtzeitig um ein neues Schiffsdokument kümmern muss.

Ausgestellt wird der Internationale Bootsschein vom Deutschen Motoryacht- bzw. Segler-Verband, und vom ADAC.

www.dmyv.de www.dsv.org www.adac.de

Grade zu Saisonbeginn muss eine Bearbeitungszeit eingeplant werden, so dass der Antrag rechtzeitig zu stellen ist.

Noch ein Tipp: Eine Yacht-Haftpflichtversicherung ist in vielen Ländern ein Muss! Bei einer Kontrolle durch die Behörden wird oft zuerst nach der Haftpflichtpolice gefragt, und dann erst nach dem IBS.

Kopien sämtlicher Bootspapiere (und auch der Crew-Ausweise) helfen bei Verlust der Orginale schnell weiter.

Ston ist erstaunlich!

Wer die südliche Adria zwischen Split und Dubrovnik bereist sollte sich auf jeden Fall den Ort Ston merken und ihn besuchen. Und dies gleich aus mehreren Gründen:

Kulinarisch bieten die flachen Gewässer der Region die besten Austern, die natürlich in den Konobas der Ortschaft in vielerlei Zubereitungsarten angeboten werden.

Landschaftlich interessant sind die großen Salinen, die sich südlich des Ortes erstrecken. Hier wird auch heute noch reines Meersalz gewonnen, dann gereinigt und schließlich in den Handel gebracht. In der weiten Salinenebene tummeln sich seltene Reiher und andere Vogelarten.

Historisch gesehen bilden die 5.500 Meter langen massiven Mauern aus dem 14. Jahrhundert eine eindrucksvolle Festungsanlage, die gerade erst renoviert wurde. Der Mauerring liegt am Abhang des Küstengebirges, und von den oberen Türmen hat man einzigartige Ausblicke über die Salinen und den Meeresarm vor der Ortschaft.

Gesellschaftlich gesehen trifft sich alles gegen Abend in den schmalen Gassen von Ston zum Flanieren, Ratschen, und zu einem Dämmerschoppen in den vielen kleinen Konobas.

Zur Ansteuerung fährt man in den gut drei Seemeilen langen Stonski Kanal ein, der sich auf der letzten Meile zu einem schmalen, aber betonnten Fahrwasser verengt. Im innersten Teil, an seinem Westufer, befindet sich schließlich ein Betonanleger, an dem man oft sogar längsseits liegen kann, denn hierher verirren sich nicht sehr viele Yachten.

An den Segeln erkennbar

Marina di Capitana ist ein weiterer Yachthafen im Einzugsgebiet von Cagliari im Südosten von Sardinien. In dieser neuen Marina liegen die Boote der Eigner aus der Region. Wer aus dem Gold von Qualtu heraus und nach Osten segelt wird die beiden riesigen Skulpturen schon von Weitem erkennen. Sie sehen aus wie überdimensionale Segel und stehen auf dem Gelände des Tophotels, das sich unmittelbar an das Marinagelände anschließt. Somit markieren sie gleichzeitig die Zufahrt zum Hafen.

Dieser verfügt über 450 Liegeplätze für kleine und große Yachten. Die Tankstelle ist in den Sommermonaten von 8-13 und von 14-19 Uhr geöffnet. Im dahinter liegenden Ferienort gibt es Restaurants und Geschäfte. Wer nicht so weit gehen mag kann auf dem Gelände ins „Queen Mary“, dem Ristorante-Snack Bar-Pizzeria marschieren. mdicapitana@tiscali.it

Gut geschützt in Körmen Limani

An der Nordküste der Datca-Halbinsel, also im Gökova-Golf, liegt der kleine Fährhafen Körmen Limani. Von hier verkehren die kleine Fährschiffe nach Bodrum und verbinden so die Stadt Datca, die etwa 10 Kilometer entfernt liegt, mit der Metropole der Region.

Der eigentliche Ort Körmen liegt etwa landeinwärts, doch der Hafen ist für Segler interessant, denn er ist an diesem Küstenstrich der einzige geschützte Hafen, der leicht angelaufen werden kann.

Im westlichen Teil legen die Fährschiffe an, die während der Nacht oft hier liegenbleiben, so dass ein wunderbarer Windschatten für die weiter landwärts festmachenden Yachten entsteht. Man liegt auch hier mittelmeerüblich vor Buganker mit zwei Heckleinen zu den Pollern auf der Mauer. Der freundliche Hafenkapitän hilft beim Anlegen und übernimmt gern die Leinen, was wegen des am Nachmittag oft frisch blasenden Seitenwindes sehr hilfreich ist. Der innere Teil der Hafenbucht läuft flach aus.

Es gibt Stromanschlüsse und sogar einen Wasserhahn mit langem Schlauch zum Betanken der Yachten, der neben dem einfachen Toilettenhäuschen montiert ist. Die Höhe der Liegegebühr hält sich in Grenzen.

Nicht ganz billig, dafür aber erstklassig, sind die Speisen im Restaurant, das sich direkt auf der Hafenmole befindet. Hier kann man im Schatten kühle Getränke und eine Vielzahl leckerer Vor- und Hauptspeisen genießen, während die Fähren im 1-2 Stundentakt Personen und Autos ein- und ausladen. Dazwischen verfällt der Hafen in entspannte Lethargie.

Tipp: Im Winter ins Mittelmeer?!

Aphrodite-Statue in Zypern

Viele Segler verbringen die Zeit zwischen Weihnachten und Anfang Januar zu Hause – sie nehmen ein paar Tage Urlaub zum Entspannen. Manche verbringen die Feiertage in den Berben beim Wintersport.

Aber warum denn nicht mal Weihnachten und Silvester im Mittelmeer an Bord einer Yacht?! Es ist wärmer als man denkt.

Der Autor selbst konnte das „obligatorische“ Neujahrs-Weißwurstessen schon mehrfach bei Sonnenschein im Cockpit genießen!

Warum also nicht mal die Koffer packen – zugegeben: Warme Sachen und Wetterkleidung gehören mit ins Gepäck – und ins Mare Nostrum zum Segeln gehen. Tagsüber, wenn die Sonne scheint, kann man sich durchaus in kurzer Hose draußen bewegen. Abends sind dann warme Pullis und Socken angebracht. Dies auch in vielen Tavernen und Restaurants, denn sogar dort wird oft nicht, oder nur wenig, geheizt.

An Bord kann ein von zu Hause mitgebrachter Heißlüfter den Salon in kurzer Zeit mollig war machen. Auch ein Katalytbrenner mit Gasbetrieb kann eingesetzt werden. Es wurden sogar schon gute Ergebnisse erzielt, wenn ein umgedrehter Ton-Blumentopf auf den Gasherd gesetzt wurde zum Heizen. Doch Vorsicht!: Bei offener Gasflamme besteht Brandgefahr, und durch die Verbrennung besteht Vergiftungsgefahr durch die schwereren Verbrennungsgase – also immer gut lüften! Spaß macht ein Wintertörn in jedem Fall, denn die Häfen und Buchten sind leer und die Leute freundlich. Wer sich ein Boot chartern möchte bekommt jetzt, sogar noch kurzfristig für dieses Weihnachten, Yachten in allen Größen, aber zum wirklich kleinen Preis, bei den Charteragenturen.

Schon ab ca. 600 € pro Woche für eine 9 Meter Yacht geht’s los. Und somit: Fröhliche Weihnachten, nen klasse Rutsch ins Neue Jahr, und immer eine Handbreit ... Glühwein im Glas!


Neue Marina am Kap

Wenig östlich des Cabo Carbonara, dem südöstlichsten Punktes von Sardinien, wurde erst vor Kurzem die Marina Villasimius für satte 740 Yachten gebaut und in Betrieb genommen. Bei der Ansteuerung grüßt das massive Forzetta Veccio, eine Trutzburg aus dem 16. Jahrhundert, an der Steuerbordseite und weist den Weg zu dahinter liegenden Marina.

Im Vorhafen machen die Superyachten fest. Im Innern liegt man an Schwimmstegen, die über Strom und Wasser verfügen. In einer großen Werfthallen können Yachten ganzjährig überholt werden. Restaurant und Bar sind ebenfalls vorhanden, wenn auch das Restaurant nur während der Saison regelmäßig geöffnet ist.

Der Yachthafen liegt abseits der Ortschaft, so dass man ohne Fahrrad, Moped oder Auto ein wenig weg-vom-Schuss ist. Aber sie liegt ideal als Zwischenstopp z.b. von und nach den Liparischen Inseln und Sizilien. marinaviasiminus@tiscali.it

Sea-Help jetzt auch in Mallorca

Der Pannendienst auf See wächst weiter. Ab sofort gibt es auch einen Stützpunkt auf der Sonneninsel Mallorca. Helmut Brachtner leitet den dortigen Stützpunkt, der von der beliebten Cala Ratjada aus operiert. Zur Verfügung stehen zwei Einsatzfahrzeuge: Ein 9-Meter Schlauchboot mit 2 x 150 PS, und für besonders Eilige ein Jet-Ski mit satten 255 Pferdestärken, der bis zu 80 Knoten schnell ist und somit einen großen Bereich an der Küste abdecken kann. Die Basis ist zu erreichenunter der Servicenummer 0034 902 30 4 05.

Ab einem Jahresbeitrag von 50 Euro bietet der Pannendienst folgende Leistungen für Eigner und Charterer an: Abschleppen, Ersatzteillieferung, Starthilfe, Freimachen der Leinen, Freischleppen und natürlich Wetter- und Revierberatung sowie der Verletztentransport.

Bislang unterhält Sea-Help 8 Stützpunkte in der Adria und deckt damit den Bereich zwischen Venedig und Dubrovnik ab. Ein zweiter Stützpunkt in der Bucht von Palma ist geplant, das erklärte Walter Ebli, der Geschäftsführer von Sea-Help. Interessierte können sich über das Angebot informieren und Mitglied werden unter www.sea-help.eu

Liegeplätze in Monfalcone

Ganz im Norden der Adria, nur gut einen Kilometer von der Autobahnausfahrt Lisert-Monfalcone entfernt, liegt die Marina Lepanto zwischen Venedig und Triest. Sie liegt damit ideal für Eigner, die eine schnelle Anreise aus Deutschland oder Österreich zu ihrem Boot wünschen. Die neue und moderne Marina verfügt über 260 Liegeplätze an komfortablen Finger-Schwimmstegen. Auf dem insgesamt 70.000 Quadratmeter großen Areal gibt es natürlich aein Clubhaus, einen Pool, und umfangreiche Serviceeinrichtungen, um die Yachten optimal zu warten. Der 70 Tonnen Travellift kann Yachten bis 28 Meter Länge und 6,9 Meter Breite aus dem Wasser heben und auf dem weitläufigen Gelände zu Instandhaltungsarbeiten, oder zum Winterlager, abstellen.

Von See kommend fährt man in die Mündung des Flusses Timavo ein und biegt nach etwa einer Meile links ab in das Seitenfahrwasser. Nach dem Passieren der backbordseitig liegenden Fischzuchtanlage gelangt man zur Marina. Von diesem geschützten Yachthafen aus sind es nur 11 Seemeilen bis nach Triest, und nur 16 Meilen bis zum slowenischen Protoroz. Beim Segeln im Golf von Triest ist zu beachten, dass es ein hohes aufkommen großer Schiffe in diesem Gebiet gibt. Denn rund um diesen Golf liegen die Gewerbehäfen von Koper, Triest und Monfalcone.

Insektenfrei bunkern

Am Beginn aller Mehrtagestörns steht das Einkaufen. Von den Läden der Umgebung wandern die Vorräte der Umgebung zum Bunkern und Verstauen aufs Boot. Besonders wenn frische Lebensmittel wie Obst und Gemüse, gekauft am lokalen Bauernmarkt, an Bord kommen, sind mitreisende Kleintiere wie Kakerlaken und Ameisen schnell eingeschleppt - und anschließend sehr schwer wieder loszukriegen.

Damit die lieben Kleinen gar nicht erst an Bord kommen, sollte die Crew alle Lebensmittel schon am Steg überprüfen. Obst und Gemüse werden gründlich gewaschen, eventuell sogar abgerieben, und erst dann ist der Weg auf die Yacht frei. Pappverpackungen sind hervorragende Verstecke für Insekten, deshalb sollten alle Joghurtbecher, Bierdosen etc. von ihren Umverpackungen befreit werden.

Manche Smutjes gehen sogar soweit, jedes Teil, das an Bord kommen soll, am Steg mit einem Tuch abzuwischen, das in eine Desinfektionslösung getaucht wurde. Wer sich so viel Mühe mit der Hygiene seiner Lebensmittel gibt, wird auch nach Jahren noch kakerlakenfrei sein. Dies gilt insbesondere für warme Reviere – angefangen vom Mittelmeer, über die Karibik, bis hin zu den Blauwasserrevieren in Übersee.

... Und noch ein Tipp: Damit die Crew auch wiederfindet, was sie eingekauft hat, wird eine Bunkerliste angelegt. An jedes Schapp kommt ein Zettel, auf dem steht, was im jeweiligen Schrank gelagert wird. Nimmt jemand eine Büchse Bohnen, eine Flasche Wein oder sonst etwas aus dem Schapp, wird die Liste aktualisiert. So kann jedes Crewmitglied schnell und einfach nach den Köstlichkeiten der Bordküche suchen, ohne sich durch Bilgen und tiefe Staukästen wühlen zu müssen.

Ankerplatz vor Filicudi

Die fast kreisrunde Vulkaninsel Filicudi liegbt im Archipel der Liparischen Inseln an der Nordküste von Sizilien. An siener Nordwestküste liegt ein sensationeller Ankerplatz zu Füßen von "La Canna". La Canna ist eine gut 80 Meter hohe Felsnadel, die senkrecht aus dem tiefblauen Meer ragt. An ihrer Spitze steht eine Marienstatue. Rund um diesen Monolithen kann man mit dem Boot über felsigem Ankergrund ankern und diese Laune der Natur bewundern. Auch unter Wasser ist diese Flachwasserzone sehenswert für SChnorchler und Taucher, die im glasklaren Wasser viele Fische und andere Tiere beobachten können.

Aber Vorsicht: Es liegen große, wenn auch runde Felsbrocken am Grund, so dass sich das Ankergeschirr schnell mal zwischen den tiefen Spalten verhaken kann. Wenn man den Anker gar nicht mehr frei bekommt gibt es eine Tauchbasis im nahen Südhafen von Filicudi - die Taucher dort helfen gern.

Immer noch ein Plätzchen frei?

Wenn die übrigen Marinas in der Region von Cagliari, im Süden Sardiniens, schon aus allen Nähten platzen, dann könnte am Steg vom „Cagliari Sailing Center“ doch noch ein Plätzchen zu haben sein.

Der Grund: Am nur etwa 50 Meter langen Schwimmsteg liegen die Charteryachten der gleichnamigen Charterfirma. Und oft ist ein Teil der Flotte mit den Kunden unterwegs auf Törn. Somit bleibt schon mal ein Liegeplatz frei, und eine Besucheryacht kann dort festmachen. In jedem Fall muss man dies mit den Mitarbeitern der Charterbasis absprechen.

An Wochentagen ist die Wahrscheinlichkeit einer Lücke bedeutend größer, denn üblicher Weise werden die Yachten von Samstag auf Samstag vermietet, so dass der Steg am Wochenende meist voll sein wird. Während der Woche allerdings, wenn die Charterboote unterwegs sind, dann aber...!

www.cagliarisailingcharter.com

Weltumsegler in Karakasögüt

Karakasögüt, so heißt eine tief nach Süden einschneidende Bucht im Südosten des Gökovagolfes. Dort gibt es mehrere Anlegemöglichkeiten. Eine davon ist der „Global Sailing Club“, den die türkische Familie Karamanoglu nach ihrer Weltumseglung gegründet hat. Er liegt einlaufend auf der Steuerbordseite, also im Westteil der Bucht.

Hier gibt es eine Steganlage mit Strom, Wasser und kostenlosem WLAN, ferner Duschen, einen kleinen Market, Wäscheservice und das Restaurant Galley. In wenigen klimatisierten Zimmern kann sich der Yachtie vom Bordleben erholen und dann auch den Tennisplatz und die Sauna nutzen. Die angeschlossene Segelschule und ein Bootsverleih runden das Angebot ab. Liegegebühren ab ca. 10 Euro pro Nacht.

Hier liegt man in unmittelbarer Nachbarschaft mit Fahrtenseglern aus vielen Ländern. Mit dem Dolmus, dem türkischen Linienbus, ist man in einer halben Stunde in Marmaris zum Shoppen im Basar, zum Bummeln und zum Dinieren.

Hinter Sieben Inseln musst Du geh´n...

.. dann gibt es dort jede Menge geschützter, und vor allem wildromantischer Ankerplätze. Yediadalar heißt das Gebiet der sieben Inseln, hinter denen jede kleine und auch große Yacht seinen sicheren Ankerplatz findet.

Dieser zauberhafte Archipel liegt an der Südküste des Gökovagolfes, also gut 30 Seemeilen südöstlich von Bodrum. Zwei sichere Passagen führen, von Westen kommend, hinter die Inselreihe und zu den Ankerplätzen und Buchten: Am nördlichen Ende des Inselbogens zwischen dem Festland und dem nördlichsten Inselchen, und südlich an der südlichsten Insel vorbei. In den übrigen Passagen liegen oft gefährliche Steine.

Direkt hinter den Eilanden kann man windgeschützt gut ankern, oder man fährt in die tief einschneidende Nordbucht Kufre Kuyu, oder in die Ost bucht Sally Kojo ein, macht dort mit Buganker und zwei Landleinen fest, und liegt absolut sicher vor Wind und Welle in unberührter Landschaft.

Voranmeldung in der Marina Kos

Ratlos ist so manche Crew, wenn sie in die Marina Kos einlaufen wollen, ihnen aber das Festmachen verweigert wird. Als Begründung wird genannt, dass sie sich vorab einen Liegeplatz hätten reservieren müssen.

Die kann geschehen via UKW Kanal 77, oder auch online direkt auf der Webseite www.kosmarina.gr mit einem Eintrag im Reservierungsformular.

Diese Voranmeldung ist nötig unter dem Gesichtspunkt, dass die Liegeplätze im Yachthafen in aller Regel voll belegt sind – in der Hochsaison platzt der Yachthafen wegen zusätzlicher Charteryachten aus allen Nähten. Besonders an den Wochenenden herrscht qualvolle Enge, so dass Gastyachten abgewiesen werden müssen.

Es gibt eine kostenlose und praktische Alternative: Der weitläufige Ankerplatz unmittelbar nördlich der Marina. Hier kann man auf 4 bis 8 Metern Wassertiefe gut ankern – geschützt durch die Insel selbst und durch die nördlich davon gelegene Mole, die den Seegang abhält. Der Fußweg in die Altstadt it ebenfalls kürzer als von der Marina aus.

Oder man fährt in den alten Hafen von Kos ein und macht unterhalb der Festung fest.

Keine Yachten in Ormos Panteli

Wer bislang die Ostküste der Insel Leros befahren hatte konnte im kleinen Fischerhafen von Ormos Panteli ein geschütztes Plätzchen für die Nacht finden. Eng ging’s zu, denn am landseitigen Ufer lagen kleine Boote der einheimischen, an der Innenseite der Mole die Fischkutter, und nur ganz im hinteren Zipfel des recht kleinen Hafens konnten einige wenige Yachten längsseits festmachen. Das Hafenbecken ist so klein, dass man nicht römisch-katholisch anlegen kann, denn zum ausbringen des Ankergeschirrs ist schlicht kein Platz vorhanden.

Nun haben die Fischer du die Gemeindeverwaltung Nägel mit Köpfen gemacht und den Yachten das Festmachen im Hafen verwehrt. Dies manifestiert sich an einem Schild am Kopf der Mole: „ONLY FOR FISHINGBOATS“ Laut Skipperbericht wurden schon Yachten von der Polizei aufgefordert, den Hafen wieder zu verlassen.

Wer aber diese malerische Ortschaft mit seinen urigen Tavernen trotzdem besuchen will kann einfach vor dem Strand und neben dem Hafen frei ankern! Ein großzügiger Ankerplatz mit gut haltendem Grund erstreckt sich in dieser Bucht. Bei den meist vorherrschenden Winden aus dem vierten Quadranten weht nur noch ein ablandiges laues Lüftchen über die Ankerlieger, so dass man ohne Schwell du Böen gut und sicher vor Anker liegen kann. Mit dem Beiboot geht’s dann die etwa 100 Meter hinüber zum Strand und zu den Tavernen. Wer 300 Höhenmeter bei einem Fußmarsch nicht scheut kann den Hügel Apitiki erklimmen. Gleich am Hafen führt die Straße den Berg hinauf, vorbei an Windmühlen, verlassenen alten Häusern bis zur Burg. Drinnen beherbergt das Kloster der Muttergottes wertvolle Fresken, Ikonen und Manuskripte. Wem der Fußmarsch zu schweißtreibend ist kann sich in Panteli auch einen Motorroller ausleihen.

„Ports de les Illes Baleares“

So heißt die praktische Broschüre im Flyer-Format, die von der Verwaltung der Balearen herausgegeben wurde.

In ihr werden insgesamt 56 Häfen und Marinas im Archipel vorgestellt. Für jede Hafenbeschreibung wurde ein Luftbild eingefügt, so dass man sich aus der Vogelperspektive schon mal einen Überblick über die Hafensituation verschaffen kann. Kleine Symbole veranschaulichen die Serviceleistungen, Versorgungs- und Reparaturmöglichkeiten, und die generelle Hafensituation mit Wassertiefen, Zahl der Liegeplätze, und die Öffnungszeiten des Hafenbüros. Natürlich sind auch die genaue Position für das GPS, die Adresse des jeweiligen Hafens, Telefon- und Faxnummern, sowie Mail- und Internetadresse aufgeführt.

Die Zeichenerklärung ist in fünf Sprachen geschrieben, so dass es keine Übersetzungsprobleme gibt. Eine Übersichtskarte mit eingezeichneten Häfen, sowie eine informative Entfernungstabelle runden den positiven Gesamteindruck ab.

Der kleine Faltflyer kann sicherlich kein ausführliches Hafenhandbuch ersetzen, aber er gibt einen guten Überblick über das Angebot der einzelnen Marinas. Auf der Webseite www.portsib.es gibt es noch weiterführende Hafeninfos. Dort können direkt verfügbare Liegeplätze in den einzelnen Marinas angefragt werden.

Müllverbrennung im Nationalpark!

Auch solche Sachen bekommt man – leider – zu Gesicht: Da verbrennt jemand seinen Müll im Herzen des Nationalpark Kornati. Auf einem der unzähligen kleinen Felsen inmitten des Naturschutzgebietes hat wohl jemand seinen Müll in eine Felsspalte geschüttet und dann angezündet.

Dabei geht es grade in diesem Nationalpark ganz anders und umweltfreundlich: Yachten, die in den Kornaten kreuzen, müssen eine Gebühr bezahlen. Die geschieht entweder vorab bei den Verkaufsstellen, oder direkt bei den Park-Rangern, die mit ihren Booten längsseits kommen, die Tickets kontrollieren oder neu ausstellen, und, die den Müll mitnehmen und fachgerecht entsorgen.

Idyllisch in Prvic

Die kleine Insel samt gleichnamigem Hafenort gehört zum Sibeniker Archipel. Nur knapp ein Kilometer liegt das Eiland vor der Festlandsküste. Der kleine Hafen wird von Seglern gern angelaufen vor oder nach dem Besuch der Krka-Wasserfälle, bei dem mit dem Boot fünf Seemeilen weit das tief einschneidende Flusstal bis zum Ort Skradin gefahren wird. Fast 500 Meter tief schneidet die Hafenbucht nach Nordwest in das Inselchen ein, so dass geschützte Liege- und Ankerplätze entstanden sind. Lediglich bei Schirocco stehen Wind und Schwell n die Bucht. Hinter dem von Nordost weit vorspringenden Wellenbrecher liegen die Plätze für die Yachten, wobei der Molenkopf unbedingt freizuhalten ist. Denn da legt mehrmals täglich die Fähre nach Sibenik an. Nach Absprache mit dem Hafenmeister kann man sich nach der letzten Fähre auch dorthin legen, aber schon sehr früh muss man den Platz für das erste Fährschiff wieder räumen.

Wer an der Mauer keinen Platz bekommen hat kann in der weiträumigen Hafenbucht auf etwa 3-8 Meter Wassertiefe gut ankern und mit dem Beiboot zum Ufer fahren. Wenn auch ganz im Scheitel der Bucht noch einige kurze Molen ins Wasser ragen: Dort befinden sich die Liegeplätze der einheimischen Fischer, und dort ist es für Yachten zu seicht.

Info: Prvic Luka, der Hauptort, ist die Heimat von Faust Vrancica, der hier 1551 geboren wurde, der in der örtlichen Kirche begraben ist, und der der erste „Base-Jumper“ der Welt war: Er konstruierte den ersten Fallschirm und sprang damit vom 86 Meter hohen Turm des Martinsdoms in Bratislava.

Spanferkel in Skradin

Für viele Segler gehört ein Besuch des Krka-Nationalparks zu einem Törn in Mitteldalmatien unbedingt mit dazu. Schon die Fahrt durch die Meerenge, hinein in den großen Naturhafen von Sibenik, und anschließend den Fluss Krka hinauf, durch den tief einschneidenden Fjord, ist ein Erlebnis. Danach wird der Nationalpark zu Fuß besucht. Und abends soll natürlich gut gegessen werden. Was liegt da näher als sich mit einer typisch kroatischen Spezialität, einem Spanferkel vom Holzkohlengrill, den Hunger zu stillen?!

Viele Gäste, die mit ihrem Boot in der Marina Skradin Station machen, laufen unwissend an dem unscheinbaren Haus vorbei, das sich direkt an der Waterfront bei der Marina befindet. Erst am Nachmittag machen die schon am Spieß brutzelnden Spanferkel im Grillhaus auf das Kommende aufmerksam. Eine Reservierung ist notwendig, denn bei Andrija Paic, dem Wirt der Konoba „More“, gibt es nur dieses eine Gericht: Spanferkel mit Salat und Pommes. Also geht man am Nachmittag schon mal hin, trinkt mit Andrija ein Bier oder ein Glas „Vino Crno“, Rotwein, und gibt seine Reservierung ab. Und gegen 2000 Uhr kommt das Schwein vom Feuer und wird serviert – nicht in Einzelportionen, sondern jede Crew bekommt eine riesige Platte mit Fleisch. Dann beginnt das große Fressen, denn jeder glaubt, dass er zu kurz kommt..... Doch die Portionen sind so üppig, dass am Schluss noch Fleisch übrig ist, das dann keiner mehr essen kann. Dabei erweist sich die Höhe der Zeche als überaus preisgünstig: Samt Getränken kommt man wohl nicht über etwa 20 Euro hinaus.

... und die passende Charteryacht gibt es bei uns: info@dmcreisen.de

Zypern bekommt neue Marina

Etwa auf halber Strecke zwischen Limassol und Larnaca ist die Marina Zygi im Bau und soll im September 2010 seinen regulären Betrieb aufnehmen. Dann werden 175 Liegeplätze für Yachten zur Verfügung stehen. Die Höhe der Liegegebühren wurde bislang von den Behörden noch nicht festgelegt – dies wird aber in nächster Zeit geschehen. Dann können sich Yachties entscheiden, ob sie die neue Marina Zygi als Zwischenstop bei ihren Reisen, oder als Dauerliegeplatz für die Yacht erwählen.

Auf dem Gelände und in der Umgebung wird es dann die üblichen Servicebetriebe geben. Im nahen Fischerörtchen gibt es Versorgungsmöglichkeiten, Tavernen und Geschäfte.

Die große Insel Zypern, seit 1983 zweigeteilt in den nördlichen, türkischen, und in den südlichen, griechischen Teil, hatte bislang noch keine große Infrastruktur für Yachties entwickelt. Es gibt nur sehr wenige Yachthäfen, und Projekte zum Bau neuer Marinas liegen bedauerlicher Weise schon lange auf Eis, wie das Marinavorhaben in Limassol oder der Plan in Karpaz. Umso erfreulicher ist die baldige Fertigstellung der Marina Zygi. Zypern wurde schon im Altertum als strategisch wichtige Destination bei Reisen quer durch das Mittelmeer erkannt. Auch heute machen Yachten bei ihren Langtörns gerne dort Station, denn Zypern ist dank seines milden Winterklimas ideal zum Überwintern für Liveaboards geeignet. www.zygimarina.com/

Für Yachtcharter in diesem spannenden Revier fragen Sie uns!: info@dmcreisen.de