Woher den Sprit nehmen in TR und GR
Nicht nur die Wasserbeschaffung stellt die Crew manchmal vor
knifflige Probleme, die teilweise erlebnisreich gelöst werden -
auch die Versorgung mit Diesel und erst recht mit Benzin gestaltet
sich schwierig.
Wer gewohnt ist, dass an jeder Ecke eine Tankstelle steht, wird
herb enttäuscht. Tankstellen direkt am Wasser gibt es nur in den
wenigen voll ausgestatteten Marinas. Unterwegs auf dem Törn muss
die Mannschaft auch mal findig sein, um die Tanks nachzufüllen.
Kleine Tankwagen mit Dieselöl flanieren nachmittags vor den Yachten
auf und ab und warten auf ein Zeichen zum Tanken. Das ist sehr
praktisch, da das Schiff nicht umrangiert werden muss, sondern
direkt an Liegeplatz den Sprit bekommt. Für die Megayacht kommt
schon mal ein rießiger Sattelzug, um den Durst der Motoren zu
stillen. Der Hafenkapitän oder der nahe Tavernenwirt weiß in der
Regel, wie und wo die mobile Tankstell zu erreichen ist. In den
kleinen Fischerhäfen gibt es solchen Service nicht.
Nicht selten versorgt eine einzige Straßentankstelle eine komplette Insel. Leider liegt sie nicht am Wasser, sondern irdgendwo im Landesinneren, Das heißt für die Crew: Mit demResevekanister zur Zapfsäule pilgern! Das Taxi ist auf den Inseln das Transportmittel für alles, also auch für Dieselkanister. Für den Taxifahrer sind solche Transporte nichts Ungewöhnliches, auch wenn er mehrere Male hin und her fahren muss, bis der Tank voll ist.
Hat der Tankstellenbesitzer gerade Zeit - und die hat er meist,
wenn er denn will - dann hilft auch er manchmal mit seinem Wagen
beim Dieseltransport.
Notfalls muss der Insel-Linienbus herhalten für den Transfer.
Einfallsreichtum und Improvisationsgabe führen zum Erfolg.
International Charter Yacht Show Poros 2012- 5.Mai bis 10.Mai 2012
Zum 11. Mal findet in diesem Jahr die „Internationale Charter Yacht Show“ im Hafen von Poros statt.
Es präsentieren sich Luxus-Yachten und Ihre Crews sowie Aussteller, die dem Fachpublikum für Informationen zur Verfügung stehen. Ein internationales Top-Event des Luxus-Yachting- Sektors, das von einem vielfältigen und abwechslungsreichen Rahmenprogramm begleitet wird.
Quelle: Griechische Zentrale für Fremdenverkehr
Meer-Info als Videofilme hier
Akrotiri/ Santorini
Die im Süden der Insel Santorini gelegene archäologische Ausgrabungsstätte Akrotiri ist seit Mitte April wieder täglich von Montag bis Dienstags jeweils von 10-17 Uhr zu besichtigen.
Akrotiri wurde 1967 von dem Archäologen Spyros Marinatos entdeckt und zählt zu den bedeutendsten Ausgrabungsstätten Griechenlands.
Mehr Informationen finden Sie unter www.santorini.gr
Quelle: Griechische Zentrale für Fremdenverkehr
Hier gibts Meer-Info als Video über Santorin: http://www.dmcreisen.de/media/files/Videos/Kykladen/Santorin.wmv
Sifnos- eine der” Top-Ten Inseln unter der Sonne“
In der Sonderausgabe von National Geographic „Journeys of a lifetime – 500 of the World’s Greatest Trips“ wurde die Kykladeninsel Sifnos in die Top Ten Liste der "Inseln unter der Sonne" gewählt.
„ Es sind zwar nur winzig kleine Punkte im Meer, die auf der Landkarte kaum zu finden sind. Aber wenn Sie dort sind, werden Sie feststellen, dass es Orte von einzigartiger Schönheit sind.“
So schwärmt sinngemäß National Geographic in seiner Sonderausgabe „ Journeys of a lifetime – 500 of the World’s Greatest Trips”.
Quelle: Griechische Zentrale für Fremdenverkehr
... und so sieht das Revier der Kykladen im Reviervideo aus: http://www.dmcreisen.de/kykladen.html
Auf nach ... Gibraltar!
Die Säulen des Herakles, also der Affenfelsen und das Küstengebirge auf afrikanischer Seite, geben den großen Rahmen, in dem sich ambitionierte Segler zwischen den Kontinenten bewegen können.
Die Straße von Gibraltar birgt viele spannende Momente:
Die Winde, die entweder aus West oder aus Ost wehen—durch die Kompression in der Meerenge meist kräftig wehen, und die die Passage zu einem flotten Ritt machen.
Die Tide, die im Mittelmeer nur etwa 30 cm ausmacht, auf der Atlantikseite nur knapp jenseits der Straße aber schon 1,5 Meter.
Die Strömung, die sich durch Tide und Westwind schnell auf 5-6 Knoten aufschaukeln kann, oder, bei Ostwind, die eine kurze und ruppige See aufbaut.
Der Schiffsverkehr, der sich in der Straßenmitte durch ein Verkehrstrennungsgebiet schlängelt.
Die Häfen entlang der berühmten Costa del Sol, wo man zwischen Malaga, Marbella, Sotogrande auf der Mittelmeerseite wählen kann.
Auf der Atlantikseite dann Tarifa und Barbate. Und schließlich in Afrika Ceuta, Tanger, Smir und viele andere. Dort warten marokkanische Souks, der Basar und eine einfach andere Lebensart auf Besucher, die eintauchen wollen in eine andere Kultur.
„Gib“, so nennen die Einheimischen ihr Gibraltar, hat eine zusätzliche nagelneue Marina, Airport, Versorgungsmöglichkeiten, Englische Pubs und Affen.
Insgesamt ein spannendes und noch wenig befahrenes Charter-Revier! —>> Fotogalerie
Charteryachten gibt es ab Sotogrande hier bei uns zu buchen.
Fragen Sie uns! Und Sie bekommen von uns gern, kompetent, ausführlich, schnell und unverbindlich noch viel —>> Meer-Info
Venedig: Neue Marina in Betrieb
Auf der Insel Certosa, nur eine Wasserbus-Haltestelle von Venedig - und nur ca. 15 Wasserbusminuten von San Marco entfernt - ist die nun ausgebaute Marina in Betrieb.
Transityachten sind gerne gesehen.
Und wer Reparaturen zu machen hat: Die ansässige Werft macht gute Arbeit!
Nach Mathias Lühmann, den dortigen Bootsbauer fragen, den ich selbst besucht hatte und folgendes Portrait über ihn geschrieben habe: http://www.bootshandel-magazin.de/bootsleute/sein_bestes_stueck_/

Neuer Revierführer Griechenland: "777 Bays and Harbours"
Und das ist nicht zu viel versprochen!
Auf 184 Seiten im großen A4-Format zeigt Autor Piotr Banach eine unglaubliche Fülle an Häfen und Ankerplätzen (...die noch nicht mal Hans Mühlbauer, der jahrelang in Griechenland gesegelt ist, alle kennt...).
Der erste Teil beschreibt in Englischer Sprache die Kykladen, den Saronischen Golf, den östlichen Peloponnes und Kreta. Weitere Bände, um schließlich ganz Griechenland abzudecken, sind in Arbeit.
Die Aufmnachung erinnert dabei sehr an die "777 Häfen und Ankerplätze Kroatien" von Herrn Beständig. Dieses Buch erfreut sich bei den Segelern großer Beliebtheit - wohl wegen der vielen Plätze, die aufgezeigt werden.
Allerdings kommt dabei naturgemäß die Ausführlichkeit ein wenig zu kurz. Während andere Revierführer manchmal sogar mehrere Seiten für einen einzigen Hafen verwenden, um Ansteuerung, Hafenplan, Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, Ausflüge etc. aufzuzeigen, begnügen sich die "777" mit schwarz-weißer Grafik, einem oft recht einfachen Plan und nicht bei jedem Hafen einer kurzen Textbeschreibung.
Mein Fazit:
Wer sich an die oft und gern befahrenen Routen und die Hauptattraktionen bei seinem Segeltörn halten will kann mit von Publikationen detailliertere Informationen erhalten. Wer aber einen Überblick über die vielen kleinen und kleinsten Häfen, und besonders die abgeschiedenen Buchten erhalten möchte, der ist mit den "777" gut beraten.
Greece - 777 Bays and Harbours - Zu kaufen für 44 € z.B. bei amazon.de

Mallorca: Bojenreservierung vor Cabrera jetzt nur noch nline
Wer seine - immer noch kostenlose - Boje für ene Übernachtung vor der Naturparkinsel Cabrera beantragen möchte muss das nunmehr online erledigen.
Leider weder in Deutsch oder Englisch, sondern in Mallorquin!
Als Charterer erledigt die Charterbasis üblicherweise diese Anmeldung, aber der Privateigner muss sich da durchbeißen:
http://www.caib.es/govern/organigrama/area.do?coduo-114365&lang=ca
Irgendwann, wenn wieder Geld in der Kasse ist, wird es wohl auch eine besucherfreundliche und anderssprachliche Version geben.
Christo in Malta?
Hat der Künstler diesmal in Malta zugeschlagen?
Wie viele Quadratmeter Tuch waren diesmal nötig? Doch lange nicht so viel wie 1995 bei der Verhüllung des Reichstages, als mehr als 100.000 Quadratmeter Stoff nötig waren
Die Lösung ist einfach: Unter der weißen Hülle verbirgt sich eine Superyacht, die in einem der zahlreichen Trockendocks aufgepallt liegt. Darunter wird die Yacht einem Refit unterzogen, das eine Lackierung in staubarmer Umgebung beinhaltet. Die Trockendocks in Malta unterscheiden sich von der üblichen Bauweise, bei der große, mit Wasser geflutete Tanks entleert werden und somit Dock samt Schiff aus dem Wasser heben.
In Malta ist ein Dock wie eine Schleuse gebaut: Bei offenem Tor kann das Schiff in die geflutete Kammer einfahren. Dann werden die Tore geschlossen und das Wasser aus der Kammer gepumpt, do dass das Schiff dann quasi auf dem Hafengrund steht. Zum Wassern werden einfach die Schleusentore geöffnet, die Dock-Kammer wird geflutet, die Yacht schwimmt wieder auf und kann ausfahren – simpel!
Neuregelung der Kroatienschen "Touristensteuer"
Neu:
Es ist nun möglich die Touristensteuer - bislang pro Person und Tag an Bord berechnet - einmal jährlich für die Yacht als Pauschale zu bezahlen. Die sspart Zeit beim Einklarieren mit Privatyachten und auch Charteryachten, z.b. aus Slowenien und Italien kommend.
So gibt es in Slowenien, bei unserer Partnerfirma Jonathan Yachting, die Möglichkeit, diese Steuer gleich bei der Bootsübergabe am Charter-Stützpunkt in Portoroz zu bezahlen.
Hier die aktuellen Preise:
PRICE LIST OF CROATIAN TOURIST TAX 2011
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YACHT LENGHT |
PAYMENT IN CRO |
PAYMENT BY NAVTIK PLUS d.o.o. |
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TILL 12 m |
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1 teden (1 WEEK) |
28,00 |
22,00 |
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2 tedna (2 WEEKS) |
48,00 |
40,00 |
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TILL 15 m |
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1 teden (1 WEEK9 |
41,00 |
35,00 |
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2 tedna (2 WEEKS) |
55,00 |
48,00 |
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TILL 20 m |
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1 teden (1 WEEK) |
55,00 |
45,00 |
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2 tedna (2 WEEKS) |
69,00 |
60,00 |
Cene so v € - PRICES ARE IN €
Marec 2011, MARCH 2011
Geheimtipp: Kostenloser Liegeplatz am Luxushotel
Genau nördlich von Kolocep, einem kleinen Eiland, das zur Inselgruppe der Elephitischen Inseln gehört, also am gegenüberliegenden Festland, gibt es einen bis jetzt völlig unbekannten kleinen Hafen, in dem auch Yachten willkommen sind:
Unterhalb des weithin sichtbaren 5***** Sterne Hotel „Radisson Blu Resort & Spa“ befindet sich der hotel-eigene kleine Hafen, der wenige, dafür aber kostenlose(!) Gastplätze bietet. Es gibt Muringleinen. Wasser und Stromanschlüsse sind vorhanden. Liegen ist kostenlos, Wasser und Strom gebührenpflichtig. Wer zusätzlich die luxuriösen Hoteleinrichtungen, also die auch im Winter beheizten drei Outdoor-Pools, das weitläufige Spa mit Saunen, Indoor-Pool, Fitness- und Wellnesscenter etc. nutzen möchte meldet sich an der Rezeption und bezahlt eine Gebühr hierfür.
Direkt oberhalb des Hotels hält der Linienbus, der ins 12 Kilometer entfernte Dubrovnik fährt. http://www.radissonblu.com/resort-dubrovnik
Interessante Webseite des Kroatischen Ministeriums
Das Ministerium für Seefahrt, Transport und Infrastruktur bietet auf seiner Webseite jede Menge guter Informationen für Wassersportler, die in kroatischen Gewässern unterwegs sind. Alle Meldungen können kroatischer und in englischer Sprache gelesen werden.
So listet ein Newsticker etwa die Meldung, dass das neue Schiffsüberwachungssystem, Vessel Traffic Monitoring and Information System (VTMIS), das die lebhafte Großschifffahrt in der Adria sicherer machen soll, seinen Vollbetrieb zum 1.Januar 2012 aufnehmen wird. Auch, dass auf der Insel Krk ein neues Trinkwasser-Reservoir eingeweiht wurde, freut die Segler, denn nun ist die Wasserversorgung im Ort Stara Baska deutlich verbessert.
Klasse: Auf der Seite gibt es auch eine komplette Liste mit allen offiziellen Ankerplätzen und Bojenfeldern entlang der Küste – beschrieben werden im zweiteiligen Dokument die Nutzungsbedingungen, die geografische Lage und Größe des jeweiligen Areals, die Anzahl der Bojen, die Kosten, und sogar die Telefonnummer der Ansprechperson.
Auf der Transportseite erfährt man, dass die Verlängerung der Küstenautobahn A1, die bislang etwa 50 Kilometer südöstlich von Split endet, schon im Bau ist. Nach Fertigstellung dieses Abschnittes wird es möglich sein durchgehend auf der Autobahn von Deutschland bis hinunter nach Dubrovnik zu fahren. http://www.mmpi.hr/default.aspx?id=602
Ports for multihulls
03.03.2011: Grade gelesen auf http://www.multihulls-world.com/us/catamarans/news/ports-for-multihulls,405.html
Although our boats are the most beautiful, the most comfortable and the fastest, they are also harder to ‘park'...
An association has just been created which is offering a solution for multihulls on the Channel and Atlantic coasts of France. These 9 ports are actually equipped to take multihulls out of the water, and work intelligently amongst themselves to offer the best possible service. Haul out and re-launching, dry port, overwintering, scrubbing off, as well as maintenance and many and various types of work will allow you to maintain or prepare your beautiful catamarans before the season, or a big voyage... A sensible idea!!!Along the same lines, a marina is offering berths in the heart of the island of Djerba, all the year round, for catamarans. To give you an idea, a full year for a 12-metre catamaran will cost you 3,240 euros per year.
For more information:
Association des ports à sec: www.port-a-sec.org
Marina Djerba: marina.jerba@planet.tn
Dubrovnik bekommt weiteren Anleger
Allerdings wird diese 220 Meter lange neue Kaianlage weniger den Yachties zur Verfügung stehen. Für die wachsende Zahl der Kreuzfahrtschiffe, die täglich das Juwel der Adria anlaufen, wird der neue Anleger eine Entzerrung des Schiffsverkehrs darstellen. Derzeit passen grade mal 2-3 Kreuzfahrtschiffe in den Hafen von Gruz. Weitere Schiffe müssen südlich des alten Hafens und der Altstadt frei ankern und ihre Passagiere mit Tendern ausbooten.
Bevor der neue Anleger fertig ist wird es Bauarbeiten im Hafenbereich von Gruz kommen. Unterhalb der Brücke, die den fjordartigen Einschnitt überspannt, an dessen Ende die ACI-Marina liegt, soll der Anleger gebaut werden. Dann ist auf den Yachten Vorsicht bei der Annäherung geboten. Ende September soll der Bau vollendet sein. Dann allerdings soll in einer zweiten Bauphase der Kai auf 400 Meter verlängert werden, so dass auch die Megaliner hier komfortabel parken können.
Dubrovnik ist momentan auf Platz 4 der im Mittelmeer am häufigsten von Kreuzfahrern angelaufenen Häfen, und Nummer 10 in der „Weltrangliste“. Täglich laufen oft 5 Cruiseships gleichzeitig das ehemalige Ragusa an und tausende von Touristen überschwemmen dann die historische Altstadt, was eine Besichtigung erschwert. Erst ab etwa 1700 Uhr, wenn die meisten Kreuzfahrer zurück an Bord sind, wird es ruhig in den dann wieder lauschigen Gassen. Dann macht die Besichtigungstour Spaß!
Schiffekucken am Bildschirm macht Spaß!
AIS heißt das Zauberwort – Automatic Identification System – ein Sendesystem das in Echtzeit Schiffsdaten, deren Positionen, Geschwindigkeiten und Kurse überträgt. Die Berufsschifffahrt muss damit ausgerüstet sein. Diese übermittelten Daten werden dann in die elektronische Seekarte beiden Empfängern eingespielt und ermöglichen auch nicht-ausrüstungspflichtigen Schiffen und Yachten die sichere Navigation und die Vermeidung von Kollisionen.
Auch unser Freund Google hat Zugriff auf diese Daten und spielt diese Schiffsbewegungen in seine Landkarten und Satellitenbilder ein. Wer über einen Laptop verfügt kann online und in Echtzeit den weltweiten Traffic im heimischen Wohnzimmer mitverfolgen. Die verschiedenen „Schiff-Arten“ sind farblich unterschiedlich gekennzeichnet – auch Ankerlieger werden angezeigt. Man kann jedes Schiffssymbol anklicken und bekommt umfangreiche Infos über Ladung, Zielhafen, ja sogar Fotos der Pötte auf den Schirm eingespielt.
An Bord erhält der Skipper ständig die aktuellen Schiffsbewegungen in seiner Umgebung.
Ein feines Tool, das Spass macht und gleichzeitig der Sicherheit dient!
Cesma Marina gut aufgestellt
Im Juni 2010 wurde die neue Marina eröffnet. Und auch jetzt gibt es immer noch dein „Einführungsrabatt“ von 25 % auf die Liegeplatzmieten für die Saison, oder auf die Jahresliegeplätze.
Der nagelneue Yachthafen verfügt über 400 Wasserliegeplätze und weitere 100 Standplätze an Land, die der 80-Tonnen Travellift bedient. Die Marina versteht sich als „Full-Service-Luxusmarina“ mit folgenden Einrichtungen und Services: Strom und Wasser – aus der eigenen Entsalzungsanlage gibt es auf den Stegen. Grauwasser und Fäkalien können entsorgt werden. Ein Wireless LAN für die Gäste ist marinaweit installiert. Proviantservice ist ebenso möglich wie das Ein- und Ausklarieren bei den direkt am Gelände stationierten Zollbehörden.
Die Cesme Marina ist leicht anzusteuern – Tag und Nacht. Die schon weithin sichtbare Burg von Cesme liegt unmittelbar östlich des landseitigen Wellenbrechers und dient somit als gute Ansteuerungsmarke. Der Hafen wird betrieben von Camper & Nicholson – die Firma unterhält eine ganze Reihe von Yachthäfen in verschiedenen Ländern.
Cesme liegt etwa 60 Kilometer westlich von Izmir auf der gleichnamigen Halbinsel. Zum Flughafen dauert die Transferzeit etwa eine Stunde. Zur gegenüber liegenden griechischen Insel Chios sind es nur wenige Seemeilen, so dass der Standort ideal zum Kreuzen zwischen Okzident und Orient geeignet ist – ordentliches Aus- und Einklarieren vorausgesetzt! Kontakt: www.cnmarinas.com/cesme
Show der Yachten in Antibes
Bereits zum fünften Mal findet die Antibes Yacht Show im Port Vauban statt. Zwischen 07. Und 10. April 2001 zeigen die Aussteller viele Yachten in ihrem Element und läuten somit die neue Sommer-Segelsaison im Mittelmeer ein. Präsentiert werden kleine und große Yachten, die zum Kauf, aber auch zum Chartern angeboten werden. Es gibt auch eine Abteilung, die sich ausschließlich mit dem Refit von Booten befasst. In der Captain´s Lounge auf der Terrasse der Bastion Saint Jaume treffen sich die Skipper und deren Gäste. Die Crews indessen bekommen ein Stück weiter kostenlose Drinks und Entertainment. In der Champagne Lounge schließlich besprechen Aussteller und Besucher ihre Geschäfte bei einem Glas des sprudelnden Weingetränks. Und schließlich am „Quai des Milliardaires“ treffen sich exklusiv die ... VIP´s – logisch. Der Eintritt für Besucher kostet 15 Euro. Dafür wird er etwa 170 Yachten im Wasser erleben können, wenn die Vorjahreszahl wieder erreicht wird. Aber nicht nur die bis zu 50 Meter langen Luxusstücke sind zu sehen, sondern auch jede Menge Events werden stattfinden. Von „Golf am Kai“ bis hin zum Galadinner. Alle Infos unter www.antibesyachtshow.com
Side - hübsch und wenig besucht!
Selimiye, wie dieses geschichtsträchtige Städtchen auch heißt, liegt etwa 35 Seemeilen östlich des türkischen Hafens Antalya, auf halbem Weg nach Alanya, wo grade eine neue Marina entsteht.
Die schmale Einfahrt in den kleinen Hafen ist befeuert. Im Innern legt man an der neu gebauten Betonpier an. Einige Muringleinen erleichtern das Manöver – sonst benutzt man das eigene Ankergeschirr. Doch Vorsicht: Durch die runde Hafenanlage ist Ankersalat vorprogrammiert. Auch liegt eine schwere Muringkette etwa parallel zur landseitigen Pier, in der sich der Anker verhaken kann. Am Ufer gibt es Strom- und Wasseranschlüsse an den kostenpflichtigen Liegeplätzen.
Gleich neben dem runden Hafenbecken ragen die Säulen einer großen antiken Tempelanlage in den Himmel. Überhaupt finden sich direkt in der Stadt Side jede Menge „Alte Steine“ zum Ankucken. Nur knapp einen Kilometer entfernt, direkt an der Hauptstraße, überragt eines der best-erhaltenen Amphitheater, das heute noch genutzt wird, ein weitläufiges Trümmerfeld.
Rund um den Hafen und in den Seitengassen gibt es jede Menge Restaurants und Tavernen. Im nahen Basar kann man hervorragend shoppen und Lederwaren, Hosen, T-Shirts, aber auch Goldschmuck, Teppiche und Schuhe preiswert erstehen – ein wenig Handeln lohnt!
Nach Side „verirren“ sich nur wenige Yachties, denn von den Charterbasen rund um Marmaris, Göcek und Fethiye ist die Distanz zu groß, so dass dieses Revier eher den Fahrtenseglern vorbehalten bleibt.
Athen besuchen, aber wie!
In der griechischen Hauptstadt leben, wenn man Schätzungen glauben darf, wenigstens 12 Millionen Menschen. Und somit herrscht auf dem Straßen der Metropole ständig qualvolle Enge, was nicht gerade einlädt sich mit Zweirad oder Mietwagen ins Gewühle zu stürzen, um die Sehenswürdigkeiten zu besuchen.
Wer mit der Yacht die Stadt besuchen will muss sich um einen Liegeplatz kümmern. Die Alimos Marina im Vorort Kalamaki ist der größte Yachthafen des Landes, aber auch ziemlich überfüllt. Komfortabler, wenn man mal ein Plätzchen gefunden hat, sind die wenigen Liegeplätze westlich des weitläufigen Fährhafens von Piräus. Östliche des Containerterminals kann man einen Liegeplatz finden.
Landschaftlich ist es da nicht so sehr schön, dafür aber liegt die Bahnstation in unmittelbarer Fußwegentfernung. Von der Endstation in Piräus fährt die Stadtbahn direkt bis ins Stadtzentrum – für nur etwa 2 ½ Euro! Im Herzen der Plaka, der spannenden Altstadt mit seinen unzähligen Läden und dem Flohmarkt ist eine Haltestelle. Und direkt darüber erhebt sich der imposante Hügel der Akropolis mit seinen weitberühmten Tempeln. Gleich dahinter erreicht man das neue Museum unterhalb des Tempelberges.
Für das eingesparte Geld für Taxi oder Mietwagen kann man sich genüsslich in ein Kaphenion inmitten der Plaka niederlassen und das Gewimmel der Händler und Käufer bewundern.
Das Tor nach Afrika
Nordafrika wird von Yachties selten angelaufen. Am ehesten machen Yachten noch in Ägypten Station, bevor sie durch den Suezkanal fahren. Vor dem Erreichen von Port Said ist ein Stopp in Alexandria lohnenswert!
Vor der Kulisse einer modernen Großstadt präsentiert sicher der sehr weitläufige Handelshafen mit einer Vielzahl von Docks, die aber für die Großschifffahrt vorgesehen sind. An der nördlichsten Spitze der Stadt-Halbinsel ist ein starkes und prächtig erhaltenes Fort schon aus der Distanz zu erkennen. Wenn man es an Steuerbord liegenlässt und in die weite Hafenbucht des Fischerhafens einläuft findet man sicheren Ankergrund zwischen den vielen einheimischen Booten und Kuttern im westlichen Teil der Bucht.
In der Nähe des massiven Gebäudes des Yachtclubs liegen auch einige Motoryachten an ihren Bojen.
An Land führt die schöne, aber von chaotischem Auto- und Kutschenverkehr belebte Uferpromenade zu den Sehenswürdigkeiten: Moscheen, altehrwürdige Grandhotels, Botschaftsgebäude...
Aber gleich dahinter beginnt der Souk. In seinen engen Gassen kann man alles Mögliche zu sehr günstigen „Einheimischenpreisen“ erstehen: Von Fisch und Fleisch, über Gemüse, Brot und Getränken bis hin zu maßgefertigten Holzmöbeln, Metallarbeiten und Kleidung. Auch das Ägyptischen Museum, die Ausgrabungen beim Amphitheater und der Obelisk sind sehenswert.
Fazit: Alexandria, als eine der ganz alten Seehäfen, und seine überaus freundlichen Bewohner, sollte man in jedem Fall besuchen. Aber Vorsicht! Zu Beginn des betonnten Fahrwassers liegt ein Containerfrachter auf Grund – unbeleuchtet! Er hatte wohl den Tonnenstrich nicht gesehen oder die Wassertiefen hier draußen unterschätzt...
Ankern in Taormina?
Die Kreuzfahrtschiffe machen es vor: Unterhalb von Taormina, in der Nähe der Talstation der Seilbahn, gehen sie vor Anker, schiffen ihre Gäste mit Dingies aus, und warten, bis diese nach getaner Ausflugstour wieder zurück sind. Auch Yachten können dicht vor dieser Küste ankern. Zwischen den Kaps von San Andrea und Taormina, und auch nördlich und südlich davon, gibt es einige kleinere Buchten, die als Ankerplätze geeignet sind, solange keine Winde aus Süd bis Ost zu erwarten sind. Auc vor dem langen Strand nordöstlich von Giardini kann frei geankert werden.
Der Ort Taormina besticht durch seine hoch am Steilen Berg liegende malerische Anlage, so dass jährlich tausende von Touristen hierher kommen, um das Städtchen, den herrlichen Ausblick hinüber zum alles beherrschenden Massiv des Vulkans Ätna, zu bestaunen. Es liegt spektakulär auf einer Anhöhe, und von den Tribünenplätzen aus sieht man nicht nur die Schauspieler, wenn man denn eine Aufführung besucht, sondern der Blick geht über die Bühne hinaus bis zum Meer und zum Ätna.
Von dort oben kann man auch das Wetter recht gut beobachten, um sofort aufzubrechen, falls es sich ändern sollte. Denn dann kann die vor Anker liegende Yacht bei auflandigen Winden leicht in Schwierigkeiten kommen.
Marina-Ausbau in Cannigione/Sardinien
Am südlichen Ende des Golf von Arzachena liegt an seinem Westufer der Ort Cannigione. Vor der Uferpromenade mit Restaurants und Bars hat sich die Marina etabliert, an der immer noch fleißig gebaut wird. Südlich des Wellenbrechers wurden Schwimmstege installiert, an denen Yachten schon festmachen können. Am Fuß der Mole sind Toilettenanlagen im Bau. Die Mole selbst wird noch verbreitert und sie wurde mit einem nach Nordwest gerichteten neuen Teilstück versehen, an dessen Innenseite eine Tankstelle bereits den Betrieb aufgenommen hat. Ein turmähnliches Marinagebäude, das weithin sichtbar ist, ist noch im Rohbau. Wasser und Strom sind an den Stegen zu bekommen. In der Vorsaison konnte man hier sogar kostenlos liegen!
Weiter südlich in der flach auslaufenden und weitläufigen Bucht liegen schon seit Jahren verschiedene Schwimmstege. Sie sind teils privat – teilweise werden sie von den ansässigen Charterfirmen genutzt. Dort kann man auch während der Saison, allerdings nicht am Wochenende, wenn der Charterwechsel erfolgt und die Yachten an die Basis zurückkommen, einen freien Liegeplatz ergattern.
Am Fuß der Mole, gleich oben an der Hauptstraße, liegt ein gut sortierter Supermarkt. Etwa oberhalb des letzten Steges, in einer Seitenstraße derselben Hauptstraße, liegt die Pizzeria „Serafino e Giovanni“, die gegenüber der übrigen Restaurants angenehm günstige Preise bei nettem Personal und gutem Essen bietet.
Kleo´s bewachter Sand
Im östlichen Teil des 40 Seemeilen tief einschneidenden Golf von Gökova finden Besucher den einzigen Krallenstrand im gesamten Mittelmeer, und das schon seit 2000 Jahren. Damals hatte sich der Römer Antonius mit der ägyptischen Königin Kleopatra eben an dieser Stelle, auf einer kleinen und abgeschiedenen Insel, zum Stelldichein getroffen. Dort hatte er eigens aus dem Roten Meer diesen Korallensand für seine geliebte Kleo heranschaffen lassen.
Heute ist der Kleopatrastrand ein beliebter Ausflugsort. Nicht nur Yachties, aus Tagesausflügler werden mit Ausflugskaikis vom Festland herübergeschafft. Und alle wollen auf dem berühmten Strand sonnenbaden. Die wird aber durch einen Zaun versperrt, und etwaige Versuche werden sofort von einem allgegenwärtigen Wächter vereitelt.
Yachten finden vor den nachmittäglichen westlichen Winden gute Ankerplätze an der Ostseite von Sedir Adasi, so heißt das Inselchen.
Man sollte früh an Land gehen, um dem Ansturm der Touristen vom Festland und von den Gulets zu entgehen, denn dann mausert sich das Eiland eher zu einem Freibad mit allem, was dazu gehört. Morgens kann man die Ruhe noch gut genießen.
Ostküste Sardiniens: La Caletta
Dicht nördlich des Fischerdorfes Santa Lucia – nicht zu verwechseln mit dem Saint Lucia in der Karibik – liegt der Porto di „La Caletta“ beim gleichnamigen Dorf. Auch dieser Yachthafen macht einen sehr neuen Eindruck. An der Innenseite der mächtigen Mole liegt eine große Flotte von Schleppnetzfischern verschiedener Größe, und gegenüber, auf der anderen Hafenseite, breiten sich der Schwimmstege der Marina aus. 500 Liegeplätze gibt es hier. Im nahen Ort kann man sich mit allem Nötigen eindecken. Restaurants und Bars sind in der Nähe.
An der Tankstelle gibt es nur Diesel, und zwar vormittags bis 13 Uhr, und nachmittags ab 16 Uhr. Dazwischen herrscht Siesta – Ruhezeit.
Bei der Annäherung kann man sich an einem großen Wehrturm orientieren, der vor der Hafenmauer auf einer niedrigen Klippe steht. Am anderen, südlichen Ende der Mole befindet sich die Hafeneinfahrt.
La Caletta ist ein willkommener Platz während eines Törns entlang der Ostküste Sardiniens, der außerhalb der Hauptsaison nicht völlig verwaist ist.
Gemütlich in Chioggia
Allen Seglern, denen die Marinas rund um die Stadt Venedig zu überfüllt und zu hektisch sind, sei der Fischerort Choggia im Süden der Lagune empfohlen. Es gibt in „Little Venedig“ verschiedene Anlegemöglichkeiten, von denen ein Teil direkt im Schwell der auch im Stadtgebiet mit Vollgas vorbeirauschenden Fischerboote liegen. Der wohl ruhigste Platz wird in der „Darsena Mosella Marina“ sein.
Hier macht man zwischen Dalben an den Holzstegen fest. Die Marina befindet sich im Norden des Ortsteiles Chioggia Sottomarine, der auf der Halbinsel zwischen Lagune und Adria liegt. Über die nahe Autobrücke gelangt man zu Fuß schnell in den netten Ortskern, in dem Geschäfte und Restaurants zu finden sind. Abends, so nach 1800 Uhr, wird es auch in der Innenstadt ruhiger, wenn die Tagesausflügler nach Hause gefahren sind.
In Chioggia gibt es den zweitgrößten Fischmarkt Italiens! Wer sich dafür interessiert sollte allerdings früh aufstehen, denn die Auktionen beginnen schon vor fünf Uhr früh!
Und wer die Stadt Venedig besuchen will kann dies mit dem Vaporetto, der regelmäßig verkehrenden „Straßenbahn“ unternehmen.
http://www.venicemedia.com/veniceport/dar_mosella.htm
Kaprije lohnt!
Das Eiland ist Teil der Inselgruppe, die sich vor dem Zufahrtskanal nach Sibenik befindet, und die idyllische Hafenbucht wird gerne als Stopp vor oder nach dem Besuch der Krka-Wasserfälle bei Skradin genutzt.
Inzwischen stehen an der verlängerten Mole auch einige weitere Liegeplätze mit Muringleinen zur Verfügung. Unbedingt freibleiben muss der Molenkopf, denn da legt schon früh morgens die erste Fähre an. Auch kommt immer mal das Wasserschiff und benötigt Platz zum Manövrieren. Deshalb sollten Yachten, die in der weitläufigen Bucht frei ankern wollen, dies nicht in Molennähe tun, sondern sich ihren Ankerplatz weiter im Südosten der Bucht suchen, um mit der Berufsschifffahrt nicht in Konflikt zu geraten.
Jeder Tropfen Wasser wird mit dem Tankschiff angeliefert, das seine Fracht dann durch einen dicken Feuerwehrschlauch quer durch den Ort bis zum oben am Berg gelegenen Wasserreservoir pumpt. Es wird nicht gern gesehen, teilweise sogar lautstark unterbunden, wenn Yachties das teure Nass lediglich zum Abspritzen und Säubern ihrer Boote nutzen wollen.
Nicht zum Anlegen geeignet sind die kurzen Steinstege, die sich die Einheimischen vor ihren Häusern gebaut haben. Dort liegen deren private Boote. Auch sind die Wassertiefen vor diesen Stegen einfach zu gering.
Auf der praktisch autofreien Insel gibt es schöne Wanderwege, und rund um die Hafenbucht nette Konobas und Cafes.
Übrigens: Laut Skipperbericht werden auch die Ankerlieger für das freie Ankern in der Bucht zur Kasse gebeten. Alternativ bieten sich außer bei Bora die Buchten an der Nordostküste des Nachbarinselchens Kakan an. Von dort ist es etwa eine Seemeile (mit dem guten Dingi) bis zur Ortschaft Kaprije.
Kroatien: Das Sprechfunkzeugnis ... kaufen?!
So wird immer wieder, besonders von Charterkunden, nachgefragt, die einen Törn in Kroatien planen:
„Da kann ich doch beim Hafenkapitän einen Funkschein KAUFEN, oder?“
Gekauft wird da gar nichts! Es ist zwar eine, je nach Hafenamt, unterschiedlich hohe Gebühr für Prüfung und unmittelbare Ausstellung des kroatischen Funkzeugnisses zu bezahlen, aber dafür muss der Prüfling eine Prüfung vor einem Hafenkapitän ablegen. Dieser Funkschein ist nur für kroatische Gewässer gültig.
Der Skipper muss über ein Funkzeugnis verfügen, es reicht nicht, wenn ein Crewmitglied ein solches Papier sein eigen nennt. Es gibt drei Möglichkeiten um in Kroatien eine Charteryacht als Skipper führen zu dürfen:
1. Der Skipper kann ein kroatisches Funkzeugnis bei einem Hafenamt ablegen. Termine und Preise lassen sich bei den Charterunternehmen erfragen.
2. Der Skipper besucht bei seiner heimischen Segelschule einen Kurs zur Erlangung eines Short-Range, oder Long-Range-Funkzeugnisses. Nach erfolgreich absolvierter Prüfung darf er dann weltweit am Seefunk teilnehmen. Adressen sind im Internet deutschlandweit zu finden,
3. Der Skipper lernt den Stoff per Fernkurs, und absolviert als „externer Prüfling“ seine Prüfung bei einer Segelschule. Dank des Fernkurses ist ein Schulbankdrücken nicht nötig – nur zur Prüfung muss er persönlich antreten. Anbieter sind u.a. www.windwaerts.com, www.frey-software.de, www.abc-wassersport.de, www.seefahrtschule.com und andere mehr.
... nicht zu vergessen: Natürlich muss der Skipper den richtigen, also amtlichen Segelschein haben – ein Sportboot-Führerschein Binnen reicht nicht. Sportboot-See, SKS und höher sind angesagt.
Fingerstege in Primosten
In einer rundum geschützten Bucht hat sich die Marina Kremnik etabliert. Die Steganlagen wurden in den vergangenen Jahren immer wieder erweitert, um zusätzliche Liegeplätze zu erhalten. Schön sind die dort montierten Fingerstege, an denen eine Yacht praktisch längsseits gehen kann und das Boot mit Vor-, Achterleine und Springs vertäuen. Die sonst in den Yachthäfen meist verwendeten Muringleinen können hierbei entfallen. Im südlichen Teil der Marina liegt die Tankstelle – im Scheitel der Bucht befinden sich Restaurant, Rezeption, WC und Duschen, Yachtausstatter und der Marina-Supermarkt, so dass die Versorgung gesichert ist. Wem dies nicht genügt, der kann mit dem marina-eigenen Shuttlebus von der marina Kremnik aus in den nur 10 Autominuten entfernten Ort Primosten fahren. Dort gibt es alle Einkaufsmöglichkeiten – und weitere Liegeplätze an Kai und Steg vor dem Ort, bzw. Ankerplätze in der davor liegenden Bucht. Die Altstadt von Primosten liegt malerisch auf einer Halbinsel und ist nur durch eine schmale Landbrücke mit dem Festland verbunden. Der Aufstieg zu der oben am Hügel thronenden Kirche wird mit einem herrlichen Blick über die vorgelagerten Inselchen belohnt.Wer kennt Katapola?
Schon die Insel Amorgos ist ein Geheimtipp bei Insidern. Sie liegt im Herzen der Ägäis, südöstlich der großen Inseln Paros und Naxos.
Im vergangenen Jahrhundert wanderten viele der Einwohner mangels Arbeit nach Australien aus, so dass heute nur noch etwa 2000 Leute auf dem Eiland wohnen. Es liegt inmitten der vom sommerlichen Meltemi-Wind zerzausten Inselgruppe.
Erstaunlich ist, dass der Haupthafen Katapola auf der dem Wind ausgesetzten Nordseite liegt – zwar in einer tief einschneidenden Bucht, aber dennoch auf der Luvseite. Dies müssen auch Besucheryachen berücksichtigen bei der Wahl ihres Liegeplatzes. Man kann dicht östlich des Fähranlegers römisch-katholisch mit dem eigenen Ankergeschirr festmachen, und hat dann nur wenige Schritte zu Lebensmittelladen, Kaphenion und Taverne.
In seinem Windschatten ist der starke Meltemi etwas gedämpft. Aber es bieten sich die Ankerplätze in den Buchten an der Nordseite der weiten Bucht als besser geschützte Plätze an, und entlang der Uferstraße ist es nur ein kurzer Spaziergang zur kleinen Ortschaft. Amorgos wird weder von Pauschalurlaubern noch vor Yachttouristen überflutet. Wer Abgeschiedenheit, Ruhe und Entspannung sucht ist hier genau richtig.
Haben Sie schon alle beisammen?
Gemeint sind natürlich nicht Schrauben oder Tassen in Ihrem Oberstübchen, sondern die Bootspapiere für Ihr Schiff.
Das wichtigste Papier stellt sicherlich der Internationale Bootsschein, kurz IBS genannt, dar. Er ist das in Deutschland unbefristete und amtlich anerkannte Kennzeichen, ohne das Boote mit mehr als 3 PS und Segelboote ohne Motor und über 5,5 Metern Rumpflänge auf allen Binnenwasserstraßen nicht fahren dürfen. Gleichzeitig der IBS als Eigentumsnachweis für Boot oder Yacht.
Im Ausland gilt der IBS lediglich zwei Jahre, so dass sich der Eigner rechtzeitig um ein neues Schiffsdokument kümmern muss.
Ausgestellt wird der Internationale Bootsschein vom Deutschen Motoryacht- bzw. Segler-Verband, und vom ADAC.
www.dmyv.de www.dsv.org www.adac.de
Grade zu Saisonbeginn muss eine Bearbeitungszeit eingeplant werden, so dass der Antrag rechtzeitig zu stellen ist.
Noch ein Tipp: Eine Yacht-Haftpflichtversicherung ist in vielen Ländern ein Muss! Bei einer Kontrolle durch die Behörden wird oft zuerst nach der Haftpflichtpolice gefragt, und dann erst nach dem IBS.
Kopien sämtlicher Bootspapiere (und auch der Crew-Ausweise) helfen bei Verlust der Orginale schnell weiter.
Ston ist erstaunlich!
Wer die südliche Adria zwischen Split und Dubrovnik bereist sollte sich auf jeden Fall den Ort Ston merken und ihn besuchen. Und dies gleich aus mehreren Gründen:
Kulinarisch bieten die flachen Gewässer der Region die besten Austern, die natürlich in den Konobas der Ortschaft in vielerlei Zubereitungsarten angeboten werden.
Landschaftlich interessant sind die großen Salinen, die sich südlich des Ortes erstrecken. Hier wird auch heute noch reines Meersalz gewonnen, dann gereinigt und schließlich in den Handel gebracht. In der weiten Salinenebene tummeln sich seltene Reiher und andere Vogelarten.
Historisch gesehen bilden die 5.500 Meter langen massiven Mauern aus dem 14. Jahrhundert eine eindrucksvolle Festungsanlage, die gerade erst renoviert wurde. Der Mauerring liegt am Abhang des Küstengebirges, und von den oberen Türmen hat man einzigartige Ausblicke über die Salinen und den Meeresarm vor der Ortschaft.
Gesellschaftlich gesehen trifft sich alles gegen Abend in den schmalen Gassen von Ston zum Flanieren, Ratschen, und zu einem Dämmerschoppen in den vielen kleinen Konobas.
Zur Ansteuerung fährt man in den gut drei Seemeilen langen Stonski Kanal ein, der sich auf der letzten Meile zu einem schmalen, aber betonnten Fahrwasser verengt. Im innersten Teil, an seinem Westufer, befindet sich schließlich ein Betonanleger, an dem man oft sogar längsseits liegen kann, denn hierher verirren sich nicht sehr viele Yachten.
SKS-Prüfungen jetzt in Slowenien
Auf Grund verschiedener Probleme wird es in der kommenden Saison keine SKS-Prüfungen mehr in Kroatien geben – wir berichteten bereits darüber.
Der Prüfungsausschuß Ausland des Deutschen Seglerverbandes wird die Praxisprüfungen nunmehr im slowenischen Portoroz abhalten. Für die Prüflinge heißt dies, dass sich auch die Kosten für die Abnahme der Prüfung ein wenig geändert haben. Insbesondere die anteiligen Reisekosten für die Prüfer – hier wurden nun 45 € pro Teilnehmer festgesetzt. Hinzu kommen die verschiedenen gebühren wie gehabt: Einschreibgebühr beim 2. Teil 3 €, Prüfungsgebühr 1. Teil incl. Zulassung 66,88 €, 2. Teil incl. Erteilung 66,53 €, bzw. Wiederholer müssen 40,13 € berappen. Zu bezahlen sind diese Beträge entweder an die Segelschule, bei der der Kurs belegt wurde, oder direkt an den Prüfungsausschuß Ausland von externen Prüflingen.
Wichtig dabei ist, dass die Anmeldung zusammen mit den gesamten
Gebühren mindestens 14 Tage vor dem gewünschten Prüfungstermin bei
Schule oder PA eingegangen sind. Der PA behält sich vor, eine
Prüfung kurzfristig abzusagen oder zu verlegen. Der Teilnehmer hat
dann lediglich Anspruch auf Rückerstattung von bereits bezahlten
Prüfungsgebühren und ggf. bezahlter Reisekosten der Prüfer.
Geprüft wird in Portoroz jede Woche freitags und samstags ab 08:30
Uhr. Die erste Prüfung findet bereits am 19. März 2010 statt.
www.pa-nbg.de
An den Segeln erkennbar
Marina di Capitana ist ein weiterer Yachthafen im Einzugsgebiet von Cagliari im Südosten von Sardinien. In dieser neuen Marina liegen die Boote der Eigner aus der Region. Wer aus dem Gold von Qualtu heraus und nach Osten segelt wird die beiden riesigen Skulpturen schon von Weitem erkennen. Sie sehen aus wie überdimensionale Segel und stehen auf dem Gelände des Tophotels, das sich unmittelbar an das Marinagelände anschließt. Somit markieren sie gleichzeitig die Zufahrt zum Hafen.
Dieser verfügt über 450 Liegeplätze für kleine und große Yachten. Die Tankstelle ist in den Sommermonaten von 8-13 und von 14-19 Uhr geöffnet. Im dahinter liegenden Ferienort gibt es Restaurants und Geschäfte. Wer nicht so weit gehen mag kann auf dem Gelände ins „Queen Mary“, dem Ristorante-Snack Bar-Pizzeria marschieren. mdicapitana@tiscali.it
Gut geschützt in Körmen Limani
An der Nordküste der Datca-Halbinsel, also im Gökova-Golf, liegt der kleine Fährhafen Körmen Limani. Von hier verkehren die kleine Fährschiffe nach Bodrum und verbinden so die Stadt Datca, die etwa 10 Kilometer entfernt liegt, mit der Metropole der Region.
Der eigentliche Ort Körmen liegt etwa landeinwärts, doch der Hafen ist für Segler interessant, denn er ist an diesem Küstenstrich der einzige geschützte Hafen, der leicht angelaufen werden kann.
Im westlichen Teil legen die Fährschiffe an, die während der Nacht oft hier liegenbleiben, so dass ein wunderbarer Windschatten für die weiter landwärts festmachenden Yachten entsteht. Man liegt auch hier mittelmeerüblich vor Buganker mit zwei Heckleinen zu den Pollern auf der Mauer. Der freundliche Hafenkapitän hilft beim Anlegen und übernimmt gern die Leinen, was wegen des am Nachmittag oft frisch blasenden Seitenwindes sehr hilfreich ist. Der innere Teil der Hafenbucht läuft flach aus.
Es gibt Stromanschlüsse und sogar einen Wasserhahn mit langem Schlauch zum Betanken der Yachten, der neben dem einfachen Toilettenhäuschen montiert ist. Die Höhe der Liegegebühr hält sich in Grenzen.
Nicht ganz billig, dafür aber erstklassig, sind die Speisen im Restaurant, das sich direkt auf der Hafenmole befindet. Hier kann man im Schatten kühle Getränke und eine Vielzahl leckerer Vor- und Hauptspeisen genießen, während die Fähren im 1-2 Stundentakt Personen und Autos ein- und ausladen. Dazwischen verfällt der Hafen in entspannte Lethargie.
Tipp: Im Winter ins Mittelmeer?!
Viele Segler verbringen die Zeit zwischen Weihnachten und Anfang Januar zu Hause – sie nehmen ein paar Tage Urlaub zum Entspannen. Manche verbringen die Feiertage in den Berben beim Wintersport.
Aber warum denn nicht mal Weihnachten und Silvester im Mittelmeer an Bord einer Yacht?! Es ist wärmer als man denkt.
Der Autor selbst konnte das „obligatorische“ Neujahrs-Weißwurstessen schon mehrfach bei Sonnenschein im Cockpit genießen!
Warum also nicht mal die Koffer packen – zugegeben: Warme Sachen und Wetterkleidung gehören mit ins Gepäck – und ins Mare Nostrum zum Segeln gehen. Tagsüber, wenn die Sonne scheint, kann man sich durchaus in kurzer Hose draußen bewegen. Abends sind dann warme Pullis und Socken angebracht. Dies auch in vielen Tavernen und Restaurants, denn sogar dort wird oft nicht, oder nur wenig, geheizt.
An Bord kann ein von zu Hause mitgebrachter Heißlüfter den Salon in kurzer Zeit mollig war machen. Auch ein Katalytbrenner mit Gasbetrieb kann eingesetzt werden. Es wurden sogar schon gute Ergebnisse erzielt, wenn ein umgedrehter Ton-Blumentopf auf den Gasherd gesetzt wurde zum Heizen. Doch Vorsicht!: Bei offener Gasflamme besteht Brandgefahr, und durch die Verbrennung besteht Vergiftungsgefahr durch die schwereren Verbrennungsgase – also immer gut lüften! Spaß macht ein Wintertörn in jedem Fall, denn die Häfen und Buchten sind leer und die Leute freundlich. Wer sich ein Boot chartern möchte bekommt jetzt, sogar noch kurzfristig für dieses Weihnachten, Yachten in allen Größen, aber zum wirklich kleinen Preis, bei den Charteragenturen.
Schon ab ca. 600 € pro Woche für eine 9 Meter Yacht geht’s los. Und somit: Fröhliche Weihnachten, nen klasse Rutsch ins Neue Jahr, und immer eine Handbreit ... Glühwein im Glas!
Neue Marina am Kap
Wenig östlich des Cabo Carbonara, dem südöstlichsten Punktes von Sardinien, wurde erst vor Kurzem die Marina Villasimius für satte 740 Yachten gebaut und in Betrieb genommen. Bei der Ansteuerung grüßt das massive Forzetta Veccio, eine Trutzburg aus dem 16. Jahrhundert, an der Steuerbordseite und weist den Weg zu dahinter liegenden Marina.
Im Vorhafen machen die Superyachten fest. Im Innern liegt man an Schwimmstegen, die über Strom und Wasser verfügen. In einer großen Werfthallen können Yachten ganzjährig überholt werden. Restaurant und Bar sind ebenfalls vorhanden, wenn auch das Restaurant nur während der Saison regelmäßig geöffnet ist.
Der Yachthafen liegt abseits der Ortschaft, so dass man ohne Fahrrad, Moped oder Auto ein wenig weg-vom-Schuss ist. Aber sie liegt ideal als Zwischenstopp z.b. von und nach den Liparischen Inseln und Sizilien. marinaviasiminus@tiscali.it
Sea-Help jetzt auch in Mallorca
Der Pannendienst auf See wächst weiter. Ab sofort gibt es auch einen Stützpunkt auf der Sonneninsel Mallorca. Helmut Brachtner leitet den dortigen Stützpunkt, der von der beliebten Cala Ratjada aus operiert. Zur Verfügung stehen zwei Einsatzfahrzeuge: Ein 9-Meter Schlauchboot mit 2 x 150 PS, und für besonders Eilige ein Jet-Ski mit satten 255 Pferdestärken, der bis zu 80 Knoten schnell ist und somit einen großen Bereich an der Küste abdecken kann. Die Basis ist zu erreichenunter der Servicenummer 0034 902 30 4 05.
Ab einem Jahresbeitrag von 50 Euro bietet der Pannendienst folgende Leistungen für Eigner und Charterer an: Abschleppen, Ersatzteillieferung, Starthilfe, Freimachen der Leinen, Freischleppen und natürlich Wetter- und Revierberatung sowie der Verletztentransport.
Bislang unterhält Sea-Help 8 Stützpunkte in der Adria und deckt damit den Bereich zwischen Venedig und Dubrovnik ab. Ein zweiter Stützpunkt in der Bucht von Palma ist geplant, das erklärte Walter Ebli, der Geschäftsführer von Sea-Help. Interessierte können sich über das Angebot informieren und Mitglied werden unter www.sea-help.eu
Neue Steuer in Kroatien?!
Die Kroatische Regierung stellt drastisch angehobene Steuern für neu gekaufte und importierte Yachten in Aussicht. Es ist geplant eine der Yachtgröße angepasste Steuer zwischen 13 und 70 (!) Prozent auf den Netto-Kaufpreis, also noch ohne zugerechneter Mehrwertsteuer, zu erheben. Zusätzlich wurde die Mehrwertsteuer erst kürzlich von 22 auf 23 Prozent angehoben. Beide Steuern zusammengerechnet würden - wenn dieses Gesetz wirklich verabschiedet wird - eine Yacht mit einem "normalen" Anschaffungspreis von 100.000 Euro auf einen Gesamt-Kaufpreis von schlappen 175.000 Euro katapultieren! Boris Vukusic, Präsident der Kroatischen "Marine Manufacurers Association", traf sich mit Regierungsvertretern zu dringenden Gesprächen über dieses Vorhaben.
Spannend wird es werden, denn man befürchtet, dass es der Todesstoß für die kroatische Bootsbauindustrie wird, und auch die Yacht-Importeure werden keine Umsätze mehr generieren, wenn diese Vorschläge wirklich in die Praxis umgesetzt werden. Dieses Gesetz würde dann auch die Charterfirmen hart treffen, denn auch sie müssten diese hohen Steuern bei der Anschaffung neuer Yachten für ihre Flotten bezahlen. Umgelegt wird dies dann auf die Charterkunden, die sich auf deutlich steigende Charterpreise einstellen müssten. Man wird sehen...
Liegeplätze in Monfalcone
Ganz im Norden der Adria, nur gut einen Kilometer von der Autobahnausfahrt Lisert-Monfalcone entfernt, liegt die Marina Lepanto zwischen Venedig und Triest. Sie liegt damit ideal für Eigner, die eine schnelle Anreise aus Deutschland oder Österreich zu ihrem Boot wünschen. Die neue und moderne Marina verfügt über 260 Liegeplätze an komfortablen Finger-Schwimmstegen. Auf dem insgesamt 70.000 Quadratmeter großen Areal gibt es natürlich aein Clubhaus, einen Pool, und umfangreiche Serviceeinrichtungen, um die Yachten optimal zu warten. Der 70 Tonnen Travellift kann Yachten bis 28 Meter Länge und 6,9 Meter Breite aus dem Wasser heben und auf dem weitläufigen Gelände zu Instandhaltungsarbeiten, oder zum Winterlager, abstellen.
Von See kommend fährt man in die Mündung des Flusses Timavo ein und biegt nach etwa einer Meile links ab in das Seitenfahrwasser. Nach dem Passieren der backbordseitig liegenden Fischzuchtanlage gelangt man zur Marina. Von diesem geschützten Yachthafen aus sind es nur 11 Seemeilen bis nach Triest, und nur 16 Meilen bis zum slowenischen Protoroz. Beim Segeln im Golf von Triest ist zu beachten, dass es ein hohes aufkommen großer Schiffe in diesem Gebiet gibt. Denn rund um diesen Golf liegen die Gewerbehäfen von Koper, Triest und Monfalcone.
Insektenfrei bunkern
Am Beginn aller Mehrtagestörns steht das Einkaufen. Von den Läden der Umgebung wandern die Vorräte der Umgebung zum Bunkern und Verstauen aufs Boot. Besonders wenn frische Lebensmittel wie Obst und Gemüse, gekauft am lokalen Bauernmarkt, an Bord kommen, sind mitreisende Kleintiere wie Kakerlaken und Ameisen schnell eingeschleppt - und anschließend sehr schwer wieder loszukriegen.
Damit die lieben Kleinen gar nicht erst an Bord kommen, sollte die Crew alle Lebensmittel schon am Steg überprüfen. Obst und Gemüse werden gründlich gewaschen, eventuell sogar abgerieben, und erst dann ist der Weg auf die Yacht frei. Pappverpackungen sind hervorragende Verstecke für Insekten, deshalb sollten alle Joghurtbecher, Bierdosen etc. von ihren Umverpackungen befreit werden.
Manche Smutjes gehen sogar soweit, jedes Teil, das an Bord kommen soll, am Steg mit einem Tuch abzuwischen, das in eine Desinfektionslösung getaucht wurde. Wer sich so viel Mühe mit der Hygiene seiner Lebensmittel gibt, wird auch nach Jahren noch kakerlakenfrei sein. Dies gilt insbesondere für warme Reviere – angefangen vom Mittelmeer, über die Karibik, bis hin zu den Blauwasserrevieren in Übersee.
... Und noch ein Tipp: Damit die Crew auch wiederfindet, was sie eingekauft hat, wird eine Bunkerliste angelegt. An jedes Schapp kommt ein Zettel, auf dem steht, was im jeweiligen Schrank gelagert wird. Nimmt jemand eine Büchse Bohnen, eine Flasche Wein oder sonst etwas aus dem Schapp, wird die Liste aktualisiert. So kann jedes Crewmitglied schnell und einfach nach den Köstlichkeiten der Bordküche suchen, ohne sich durch Bilgen und tiefe Staukästen wühlen zu müssen.
Ankerplatz vor Filicudi
Die fast kreisrunde Vulkaninsel Filicudi liegbt im Archipel der Liparischen Inseln an der Nordküste von Sizilien. An siener Nordwestküste liegt ein sensationeller Ankerplatz zu Füßen von "La Canna". La Canna ist eine gut 80 Meter hohe Felsnadel, die senkrecht aus dem tiefblauen Meer ragt. An ihrer Spitze steht eine Marienstatue. Rund um diesen Monolithen kann man mit dem Boot über felsigem Ankergrund ankern und diese Laune der Natur bewundern. Auch unter Wasser ist diese Flachwasserzone sehenswert für SChnorchler und Taucher, die im glasklaren Wasser viele Fische und andere Tiere beobachten können.
Aber Vorsicht: Es liegen große, wenn auch runde Felsbrocken am Grund, so dass sich das Ankergeschirr schnell mal zwischen den tiefen Spalten verhaken kann. Wenn man den Anker gar nicht mehr frei bekommt gibt es eine Tauchbasis im nahen Südhafen von Filicudi - die Taucher dort helfen gern.
Immer noch ein Plätzchen frei?
Wenn die übrigen Marinas in der Region von Cagliari, im Süden Sardiniens, schon aus allen Nähten platzen, dann könnte am Steg vom „Cagliari Sailing Center“ doch noch ein Plätzchen zu haben sein.
Der Grund: Am nur etwa 50 Meter langen Schwimmsteg liegen die Charteryachten der gleichnamigen Charterfirma. Und oft ist ein Teil der Flotte mit den Kunden unterwegs auf Törn. Somit bleibt schon mal ein Liegeplatz frei, und eine Besucheryacht kann dort festmachen. In jedem Fall muss man dies mit den Mitarbeitern der Charterbasis absprechen.
An Wochentagen ist die Wahrscheinlichkeit einer Lücke bedeutend größer, denn üblicher Weise werden die Yachten von Samstag auf Samstag vermietet, so dass der Steg am Wochenende meist voll sein wird. Während der Woche allerdings, wenn die Charterboote unterwegs sind, dann aber...!
www.cagliarisailingcharter.com
Weltumsegler in Karakasögüt
Karakasögüt, so heißt eine tief nach Süden einschneidende Bucht im Südosten des Gökovagolfes. Dort gibt es mehrere Anlegemöglichkeiten. Eine davon ist der „Global Sailing Club“, den die türkische Familie Karamanoglu nach ihrer Weltumseglung gegründet hat. Er liegt einlaufend auf der Steuerbordseite, also im Westteil der Bucht.
Hier gibt es eine Steganlage mit Strom, Wasser und kostenlosem WLAN, ferner Duschen, einen kleinen Market, Wäscheservice und das Restaurant Galley. In wenigen klimatisierten Zimmern kann sich der Yachtie vom Bordleben erholen und dann auch den Tennisplatz und die Sauna nutzen. Die angeschlossene Segelschule und ein Bootsverleih runden das Angebot ab. Liegegebühren ab ca. 10 Euro pro Nacht.
Hier liegt man in unmittelbarer Nachbarschaft mit Fahrtenseglern aus vielen Ländern. Mit dem Dolmus, dem türkischen Linienbus, ist man in einer halben Stunde in Marmaris zum Shoppen im Basar, zum Bummeln und zum Dinieren.
Hinter Sieben Inseln musst Du geh´n...
.. dann gibt es dort jede Menge geschützter, und vor allem wildromantischer Ankerplätze. Yediadalar heißt das Gebiet der sieben Inseln, hinter denen jede kleine und auch große Yacht seinen sicheren Ankerplatz findet.
Dieser zauberhafte Archipel liegt an der Südküste des Gökovagolfes, also gut 30 Seemeilen südöstlich von Bodrum. Zwei sichere Passagen führen, von Westen kommend, hinter die Inselreihe und zu den Ankerplätzen und Buchten: Am nördlichen Ende des Inselbogens zwischen dem Festland und dem nördlichsten Inselchen, und südlich an der südlichsten Insel vorbei. In den übrigen Passagen liegen oft gefährliche Steine.
Direkt hinter den Eilanden kann man windgeschützt gut ankern, oder man fährt in die tief einschneidende Nordbucht Kufre Kuyu, oder in die Ost bucht Sally Kojo ein, macht dort mit Buganker und zwei Landleinen fest, und liegt absolut sicher vor Wind und Welle in unberührter Landschaft.
Voranmeldung in der Marina Kos
Ratlos ist so manche Crew, wenn sie in die Marina Kos einlaufen wollen, ihnen aber das Festmachen verweigert wird. Als Begründung wird genannt, dass sie sich vorab einen Liegeplatz hätten reservieren müssen.
Die kann geschehen via UKW Kanal 77, oder auch online direkt auf der Webseite www.kosmarina.gr mit einem Eintrag im Reservierungsformular.
Diese Voranmeldung ist nötig unter dem Gesichtspunkt, dass die Liegeplätze im Yachthafen in aller Regel voll belegt sind – in der Hochsaison platzt der Yachthafen wegen zusätzlicher Charteryachten aus allen Nähten. Besonders an den Wochenenden herrscht qualvolle Enge, so dass Gastyachten abgewiesen werden müssen.
Es gibt eine kostenlose und praktische Alternative: Der weitläufige Ankerplatz unmittelbar nördlich der Marina. Hier kann man auf 4 bis 8 Metern Wassertiefe gut ankern – geschützt durch die Insel selbst und durch die nördlich davon gelegene Mole, die den Seegang abhält. Der Fußweg in die Altstadt it ebenfalls kürzer als von der Marina aus.
Oder man fährt in den alten Hafen von Kos ein und macht unterhalb der Festung fest.
Keine Yachten in Ormos Panteli
Wer bislang die Ostküste der Insel Leros befahren hatte konnte im kleinen Fischerhafen von Ormos Panteli ein geschütztes Plätzchen für die Nacht finden. Eng ging’s zu, denn am landseitigen Ufer lagen kleine Boote der einheimischen, an der Innenseite der Mole die Fischkutter, und nur ganz im hinteren Zipfel des recht kleinen Hafens konnten einige wenige Yachten längsseits festmachen. Das Hafenbecken ist so klein, dass man nicht römisch-katholisch anlegen kann, denn zum ausbringen des Ankergeschirrs ist schlicht kein Platz vorhanden.
Nun haben die Fischer du die Gemeindeverwaltung Nägel mit Köpfen gemacht und den Yachten das Festmachen im Hafen verwehrt. Dies manifestiert sich an einem Schild am Kopf der Mole: „ONLY FOR FISHINGBOATS“ Laut Skipperbericht wurden schon Yachten von der Polizei aufgefordert, den Hafen wieder zu verlassen.
Wer aber diese malerische Ortschaft mit seinen urigen Tavernen trotzdem besuchen will kann einfach vor dem Strand und neben dem Hafen frei ankern! Ein großzügiger Ankerplatz mit gut haltendem Grund erstreckt sich in dieser Bucht. Bei den meist vorherrschenden Winden aus dem vierten Quadranten weht nur noch ein ablandiges laues Lüftchen über die Ankerlieger, so dass man ohne Schwell du Böen gut und sicher vor Anker liegen kann. Mit dem Beiboot geht’s dann die etwa 100 Meter hinüber zum Strand und zu den Tavernen. Wer 300 Höhenmeter bei einem Fußmarsch nicht scheut kann den Hügel Apitiki erklimmen. Gleich am Hafen führt die Straße den Berg hinauf, vorbei an Windmühlen, verlassenen alten Häusern bis zur Burg. Drinnen beherbergt das Kloster der Muttergottes wertvolle Fresken, Ikonen und Manuskripte. Wem der Fußmarsch zu schweißtreibend ist kann sich in Panteli auch einen Motorroller ausleihen.
Aktuelle Wetter-SMS
Auf der Webseite www.reddealertas.com kann man sich als registrieren und dann als Mitglied der Asociacion de Navegantes Wettermeldungen über das gesamte Archipel der Baleareninseln per SMS direkt aufs Handy zu bekommen. Teilnehmen an diesem Service können alle Mitglieder mit Liegeplätzen in einem der von der Gemeinschaft Ports Islas Baleares verwalteten Clubs, sowie Gäste, die in einem dieser Häfen anlegen.
Die SMS warnen vor Unwettern, Schiffbrüchen, Treibgut, und anderen Gefahren auf See. Natürlich kommen auch Meldungen über Wind, Wetter, Seegang, Wasserhosen, und sogar Rissagas. Das sind gefürchtete, plötzlich auftretende drastische Änderungen des Wasserstandes – besonders der Hafen Ciutadella auf Menorca ist dafür berühmt-berüchtigt.
Wer zusätzlich zu den SMS-Kurznachrichten noch detailliertere Wetterinformationen haben möchte kann sich auf der o.a. Webseite noch eingehender informieren.
„Ports de les Illes Baleares“
So heißt die praktische Broschüre im Flyer-Format, die von der Verwaltung der Balearen herausgegeben wurde.
In ihr werden insgesamt 56 Häfen und Marinas im Archipel vorgestellt. Für jede Hafenbeschreibung wurde ein Luftbild eingefügt, so dass man sich aus der Vogelperspektive schon mal einen Überblick über die Hafensituation verschaffen kann. Kleine Symbole veranschaulichen die Serviceleistungen, Versorgungs- und Reparaturmöglichkeiten, und die generelle Hafensituation mit Wassertiefen, Zahl der Liegeplätze, und die Öffnungszeiten des Hafenbüros. Natürlich sind auch die genaue Position für das GPS, die Adresse des jeweiligen Hafens, Telefon- und Faxnummern, sowie Mail- und Internetadresse aufgeführt.
Die Zeichenerklärung ist in fünf Sprachen geschrieben, so dass es keine Übersetzungsprobleme gibt. Eine Übersichtskarte mit eingezeichneten Häfen, sowie eine informative Entfernungstabelle runden den positiven Gesamteindruck ab.
Der kleine Faltflyer kann sicherlich kein ausführliches Hafenhandbuch ersetzen, aber er gibt einen guten Überblick über das Angebot der einzelnen Marinas. Auf der Webseite www.portsib.es gibt es noch weiterführende Hafeninfos. Dort können direkt verfügbare Liegeplätze in den einzelnen Marinas angefragt werden.
Müllverbrennung im Nationalpark!
Auch solche Sachen bekommt man – leider – zu Gesicht: Da verbrennt jemand seinen Müll im Herzen des Nationalpark Kornati. Auf einem der unzähligen kleinen Felsen inmitten des Naturschutzgebietes hat wohl jemand seinen Müll in eine Felsspalte geschüttet und dann angezündet.
Dabei geht es grade in diesem Nationalpark ganz anders und umweltfreundlich: Yachten, die in den Kornaten kreuzen, müssen eine Gebühr bezahlen. Die geschieht entweder vorab bei den Verkaufsstellen, oder direkt bei den Park-Rangern, die mit ihren Booten längsseits kommen, die Tickets kontrollieren oder neu ausstellen, und, die den Müll mitnehmen und fachgerecht entsorgen.
Idyllisch in Prvic
Die kleine Insel samt gleichnamigem Hafenort gehört zum Sibeniker Archipel. Nur knapp ein Kilometer liegt das Eiland vor der Festlandsküste. Der kleine Hafen wird von Seglern gern angelaufen vor oder nach dem Besuch der Krka-Wasserfälle, bei dem mit dem Boot fünf Seemeilen weit das tief einschneidende Flusstal bis zum Ort Skradin gefahren wird. Fast 500 Meter tief schneidet die Hafenbucht nach Nordwest in das Inselchen ein, so dass geschützte Liege- und Ankerplätze entstanden sind. Lediglich bei Schirocco stehen Wind und Schwell n die Bucht. Hinter dem von Nordost weit vorspringenden Wellenbrecher liegen die Plätze für die Yachten, wobei der Molenkopf unbedingt freizuhalten ist. Denn da legt mehrmals täglich die Fähre nach Sibenik an. Nach Absprache mit dem Hafenmeister kann man sich nach der letzten Fähre auch dorthin legen, aber schon sehr früh muss man den Platz für das erste Fährschiff wieder räumen.
Wer an der Mauer keinen Platz bekommen hat kann in der weiträumigen Hafenbucht auf etwa 3-8 Meter Wassertiefe gut ankern und mit dem Beiboot zum Ufer fahren. Wenn auch ganz im Scheitel der Bucht noch einige kurze Molen ins Wasser ragen: Dort befinden sich die Liegeplätze der einheimischen Fischer, und dort ist es für Yachten zu seicht.
Info: Prvic Luka, der Hauptort, ist die Heimat von Faust Vrancica, der hier 1551 geboren wurde, der in der örtlichen Kirche begraben ist, und der der erste „Base-Jumper“ der Welt war: Er konstruierte den ersten Fallschirm und sprang damit vom 86 Meter hohen Turm des Martinsdoms in Bratislava.
Spanferkel in Skradin
Für viele Segler gehört ein Besuch des Krka-Nationalparks zu einem Törn in Mitteldalmatien unbedingt mit dazu. Schon die Fahrt durch die Meerenge, hinein in den großen Naturhafen von Sibenik, und anschließend den Fluss Krka hinauf, durch den tief einschneidenden Fjord, ist ein Erlebnis. Danach wird der Nationalpark zu Fuß besucht. Und abends soll natürlich gut gegessen werden. Was liegt da näher als sich mit einer typisch kroatischen Spezialität, einem Spanferkel vom Holzkohlengrill, den Hunger zu stillen?!
Viele Gäste, die mit ihrem Boot in der Marina Skradin Station machen, laufen unwissend an dem unscheinbaren Haus vorbei, das sich direkt an der Waterfront bei der Marina befindet. Erst am Nachmittag machen die schon am Spieß brutzelnden Spanferkel im Grillhaus auf das Kommende aufmerksam. Eine Reservierung ist notwendig, denn bei Andrija Paic, dem Wirt der Konoba „More“, gibt es nur dieses eine Gericht: Spanferkel mit Salat und Pommes. Also geht man am Nachmittag schon mal hin, trinkt mit Andrija ein Bier oder ein Glas „Vino Crno“, Rotwein, und gibt seine Reservierung ab. Und gegen 2000 Uhr kommt das Schwein vom Feuer und wird serviert – nicht in Einzelportionen, sondern jede Crew bekommt eine riesige Platte mit Fleisch. Dann beginnt das große Fressen, denn jeder glaubt, dass er zu kurz kommt..... Doch die Portionen sind so üppig, dass am Schluss noch Fleisch übrig ist, das dann keiner mehr essen kann. Dabei erweist sich die Höhe der Zeche als überaus preisgünstig: Samt Getränken kommt man wohl nicht über etwa 20 Euro hinaus.
Zypern bekommt neue Marina
Etwa auf halber Strecke zwischen Limassol und Larnaca ist die Marina Zygi im Bau und soll im September 2010 seinen regulären Betrieb aufnehmen. Dann werden 175 Liegeplätze für Yachten zur Verfügung stehen. Die Höhe der Liegegebühren wurde bislang von den Behörden noch nicht festgelegt – dies wird aber in nächster Zeit geschehen. Dann können sich Yachties entscheiden, ob sie die neue Marina Zygi als Zwischenstop bei ihren Reisen, oder als Dauerliegeplatz für die Yacht erwählen.
Auf dem Gelände und in der Umgebung wird es dann die üblichen Servicebetriebe geben. Im nahen Fischerörtchen gibt es Versorgungsmöglichkeiten, Tavernen und Geschäfte.
Die große Insel Zypern, seit 1983 zweigeteilt in den nördlichen, türkischen, und in den südlichen, griechischen Teil, hatte bislang noch keine große Infrastruktur für Yachties entwickelt. Es gibt nur sehr wenige Yachthäfen, und Projekte zum Bau neuer Marinas liegen bedauerlicher Weise schon lange auf Eis, wie das Marinavorhaben in Limassol oder der Plan in Karpaz. Umso erfreulicher ist die baldige Fertigstellung der Marina Zygi. Zypern wurde schon im Altertum als strategisch wichtige Destination bei Reisen quer durch das Mittelmeer erkannt. Auch heute machen Yachten bei ihren Langtörns gerne dort Station, denn Zypern ist dank seines milden Winterklimas ideal zum Überwintern für Liveaboards geeignet. www.zygimarina.com/